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Gebet und Heilung

Aus der August 1913-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Als ich zum erstenmal etwas über die Christliche Wissenschaft hörte und mir gesagt wurde, die Anhänger dieser Lehre behaupteten, ihr Heilungswerk werde durch Gebet bewirkt, rief ich aus: „Die sind wohl nicht recht bei Trost!” Einige Zeit darauf fand ich zu meiner Überraschung in einem Werke von George Bernard Shaw den Ausspruch, daß die Christlichen Wissenschafter konsequent genug seien, sich in allen Dingen auf den G ott zu verlassen, an dessen Allmacht sie glaubten und die sie verkündeten. Zur Zeit, da ich die Christlichen Wissenschafter für toll erklärte, weil sie Krankheit durch Gebet zu heilen suchten, glaubte ich, meine Ansicht werde durch Vernunft und gesunden Menschenverstand vollauf bestätigt, ungeachtet des Umstands, daß die bekanntesten und, nebenbei bemerkt, kostspieligsten medizinischen Behandlungen zur Hebung von Krankheit damals bei mir versagt hatten und ich mich infolgedessen unter dem Druck der Enttäuschung befand.

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Die Mission des Herold

Mrs. Eddys göttlich inspirierte Erklärung der Mission des Herolds der Christlichen Wissenschaft, der im Jahre 1903 gegründet wurde, ist zu einem Symbol für die weltumfassenden Tätigkeiten der christlich-wissenschaftlichen Bewegung geworden. Ihre Worte erscheinen als Inschrift an der Vorderseite der Christlich-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft. Sie lauten: „Die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden.“ Der Herold ist ein greifbarer Ausdruck des Wunsches unserer Führerin, die unschätzbare Kenntnis der Wissenschaft des Lebens an die ganze Menschheit weiterzugeben. Sie erkannte, dass der Tröster „zur Heilung der Völker“ gekommen war.

– Alfred F. Schneider, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, September 1977

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.