Im Herbst 1920 hörte ich zum erstenmal von der Christlichen Wissenschaft. Zuerst fiel es mir sehr schwer, umzulernen und meine eigenen Meinungen aufzugeben; daher ging ich wieder zur Landeskirche. Doch ich wurde immer wieder auf die Lehre der Mrs. Eddy aufmerksam gemacht, bis es mir klar wurde, daß ich nur durch eine vollständige Änderung des Denkens vorwärtskommen könne. Ich gab dann alle eigenen Ansichten auf und begann, mich vorurteilslos mit „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” von Mary Baker Eddy zu befassen. Auch entschloß ich mich, mich wegen eines langjährigen regelmäßig wiederkehrenden Leidens an eine christlich-wissenschaftliche Praktikerin um Hilfe zu wenden. In der ersten Unterredung wurde mir vieles klar, worüber ich nachgedacht hatte, ohne zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen; daher bin ich für die Aufklärung, die mir die Hilfe der Praktikerin gebracht hat, sehr dankbar.
Besonders dankbar bin ich für die Aussöhnung mit meinem Bruder. Meine Mutter hörte von seiner Erkrankung. Dieser Bruder blieb drei Jahre lang seiner Familie fern. Meine Mutter bat um Erlaubnis, ihn im Krankenhause besuchen zu dürfen, was gewährt wurde. Als er wieder zu Hause war, bat er, daß wir ihn besuchen möchten, und wir erzählten ihm von der Christlichen Wissenschaft. Zu unserer großen Freude interessierte er sich für ihre Lehren und bat auch einen Praktiker um Hilfe, die liebevoll erteilt wurde. Seitdem ist er wie ein anderer Mensch, und wir sind für die Versöhnung der Familie überaus dankbar.
Ich danke Gott von ganzem Herzen, daß Er mich auf den rechten Weg geführt hat, und es soll mein Bestreben sein, mich immer mehr in die Wahrheit zu vertiefen.