Ich wurde im Jahre 1913 zum erstenmal nachdrücklich auf die Christliche Wissenschaft aufmerksam gemacht. Damals war ich ein Sklave des Rauchens und des Trinkens und hatte außerdem jahrelang geglaubt, ich müsse vor dem Schlafengehen Arznei einnehmen, um heftigen Kopfschmerzen mit Übelkeit am nächsten Tage vorzubeugen. Ich hatte auch Mißerfolg im Geschäft erlebt und Angehörige verloren, und die ganze Welt erschien mir finster und traurig. Durch die Christliche Wissenschaft wurde ich zuerst von Gliederreißen geheilt und zwar so rasch, daß mich die Heilung zum Nachdenken anregte und ich die Ausüberin bat, mir den Vorgang zu erklären. Sie gab mir etwas zu lesen, was ich aber nicht zu verstehen schien. Doch Tatsache blieb, daß ich geheilt worden war, und zwar nicht durch ärztliche Kunst sondern durch die Christliche Wissenschaft. Dies erweckte in mir das sehnliche Verlangen, mehr über eine Kirche zu erfahren, die geltend macht, die Werke Christi Jesu zu wiederholen.
Als ich zum erstenmal eine christlich-wissenschaftliche Kirche besuchte, setzte mich die Schönheit und Einfachheit des ganzen Gottesdienstes in Erstaunen. Die Heilungszeugnisse machten den tiefsten Eindruck auf mich. Männer und Frauen aller Klassen und Stände legten Zeugnis ab über das Christusheilen, das ich in unserer Zeit für unmöglich gehalten hatte. Das genügte. Von jenem Abend an gab es für mich keinen Zweifel mehr. Es stand für mich auf der Stelle fest, daß die Christliche Wissenschaft die Religion ist, die ich suchte. Ich kaufte sofort das Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit und las jeden freien Augenblick darin. Auch besuchte ich regelmäßig die christlich-wissenschaftlichen Gottesdienste und fand, daß ich eine ganz neue Gedankenwelt entdeckt hatte.
Bald entdeckte ich, was Mrs. Eddy über den Tabakgenuß sagt. Über 15 Jahre lang hatte ich geraucht, und die Gewohnheit hatte mich so in der Gewalt, daß ich ein unaufhörliches Verlangen danach hatte. Es war mir gesagt worden, daß meine Gesundheit dadurch untergraben worden sei, was ich auch glaubte. Ich wollte die Gewohnheit loswerden und hatte jedes bekannte Mittel versucht, doch ohne Erfolg. Als ich schließlich von der Christlichen Wissenschaft gehört hatte, bat ich eine Ausüberin um Hilfe und war zu meiner großen Überraschung augenblicklich geheilt. Das war vor 13 Jahren, und ich habe seitdem nicht mehr das geringste Verlangen nach Tabak gehabt. Nur wer von solcher Sklaverei befreit worden ist, kann ermessen, wie glücklich ich über diese Befreiung war.
Als die Vereinigten Staaten sich entschieden, sich am großen Weltkriege zu beteiligen, meldete ich mich in San Franzisko zum Heeresdienst. Die musternden Ärzte fanden mein Herz in solch regelwidrigem Zustande, daß sie einen andern Arzt auf das Außergewöhnliche des Falles aufmerksam machten. Ich wurde sofort mit dem entmutigenden Bescheid zurückgewiesen, daß ich wahrscheinlich tot umfallen würde, wenn ich 100 Meter springen müßte. Die Heilung erfolgte in diesem Falle ziemlich langsam; als ich aber etwa 2 Jahre später wegen einer Lebensversicherung untersucht wurde, erwies es sich, daß mein Herz in Ordnung war. Im Jahre 1918 erkrankte ich an Influenza. Ich lebte damals nicht mehr im Westen, sondern wohnte bei meiner Mutter, die keine Christliche Wissenschafterin war. Mein Zustand wurde bedenklich. Ich versuchte, den Fall selber zu behandeln, da ich während jener Seuche vielen anderen hatte helfen können. Als mich aber bald darauf ein befreundeter Christlicher Wissenschafter besuchte, willigte ich ein, einen Ausüber rufen zu lassen. Obwohl ich das Bewußtsein verlor, wurde ich wieder augenblicklich geheilt, so daß ich schon am nächsten Tage wieder bei der Arbeit im Eisenbahndienste war, ohne daß mir das Erlebnis geschadet hätte. Die Segnungen, die mir dadurch zuteil wurden, daß ich mich in den letzten 16 Jahren unbedingt auf die Christliche Wissenschaft verließ, sind zu zahlreich, um sie einzeln erwähnen zu können; aber zu den nennenswertesten gehören eine Heilung von Blutvergiftung und chronischer Verstopfung, sowie Schutz bei einem Kraftwagenunfall.
Ich bin sehr dankbar, daß ich nie auch nur im geringsten gegen Mary Baker Eddy voreingenommen war. Seit meinem ersten Bekanntwerden mit ihr durch ihre Schriften bereitet mir schon das Denken an sie Freude. Schon von Anfang meines Eindringens in die Christliche Wissenschaft an habe ich nie den geringsten Zweifel an der Wahrheit aller Erklärungen in ihren Werken gehegt. Das Lesen christlich-wissenschaftlicher Schriften und besonders der Werke der Mrs. Eddy war meinem Denken, was Wasser einem ausgetrockneten Boden ist.
Es ist mein größtes Verlangen, im Verständnis der Christlichen Wissenschaft zu wachsen und das göttliche Wesen in größerem Maße widerspiegeln zu können.
Parsons, Kansas, V.S.A.
Ich möchte das Zeugnis meines Mannes bestätigen und meinen Dank aussprechen für alles, was die Christliche Wissenschaft in den letzten 19 Jahren für mich getan hat und jetzt noch für mich und unsere beiden Kinder tut. Sie befriedigt alle unsere Bedürfnisse in jeder Hinsicht und segnet, erhebt, heilt und erhält uns täglich.
