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Den Irrtum meistern

Aus der Oktober 1933-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Sind wir nicht zuweilen versucht, uns vor einem an uns herantretenden Problem zu fürchten, uns vielleicht einzureden, daß wir uns in eine scheinbare Schwierigkeit schicken müssen, da wir überzeugt sind, daß der Sieg schließlich doch gewonnen wird, uns aber mit der Annahme zufrieden geben, daß wir uns der Herrschaft des Irrtums vorübergehend unterwerfen müssen? Vielleicht haben wir unsere Unterwerfung unter den Irrtum damit entschuldigt, daß wir sie als eine Haltung ansehen, die da sagt: „Laß es jetzt also sein!”, und die Tatsache übersehen, daß Jesus diese Worte nicht gebrauchte, um Böses irgend welcher Art zu verzeihen oder zu entschuldigen, sondern nur um einen religiösen Brauch zu billigen und mitzumachen, der, wie sowohl er als auch Johannes der Täufer wußte, später einer höheren Ausdrucksform weichen würde. Jeder Christliche Wissenschafter kann großen Trost und Mut aus der Tatsache schöpfen, daß Mary Baker Eddy in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” (S.

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Die Mission des Herold

Jeder einzelne Herold enthält die gute Botschaft, dass der Mensch als die Widerspiegelung Gottes vollkommen ist und dass er in seinem wahren Wesen eine geistige Idee ist und nicht eine an einen bestimmten Ort gebundene sterbliche Persönlichkeit. Der Herold offenbart denen, die ihn lesen, ihre Fähigkeiten, ihre unbegrenzten Möglichkeiten sowie ihre Freiheit und ihren Adel als Kinder Gottes.

– Mildred W. Willenbrock, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1963 

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