Die am 5 Juni abgehaltene Jahresversammlung Der Mutterkirche war von einer großen Zahl Mitglieder von nah und fern besucht. Die Ansprachen und Berichte, die den Fortschritt der Bewegung während des Jahres zeigten und die Notwendigkeit beständiger hingebungsvoller Anstrengung betonten, wurden mit großer Anerkennung aufgenommen. Ein hervortretendes Merkmal der Versammlung war die tiefe Dankbarkeit für das neue Verlagshaus, für den Weitblick und den Mut des christlich-wissenschaftlichen Vorstandes, den Bau zu beginnen, und für die treue Arbeit aller an dem Unternehmen Beteiligten.
Die Versammlung wurde eröffnet mit dem Singen des Liedes 207: O gentle presence (Kraft, Freude, Friede) von Mary Baker Eddy. Der zurücktretende Vorsitzer Hon. Ralph O. Brewster, früherer Gouverneur von Maine, las dann folgende Stellen aus der Bibel und aus „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift”:
Die Bibel
Galater 5:1, 13, 14, 16, 17, 22, 23, 25
Johannes 12:32
Wissenschaft und Gesundheit
Seite 255:1 (nur diese Zeile)
Vorwort vii:16–23
254:28–37
106:8
225:25
227:17–23
Nach einem stillen Gebet und dem gemeinsam gesprochenen Gebet des Herrn sang die Gemeinde das Lied 414: I love to tell the story (Wie gern erzähl’ ich die Geschichte). Hierauf wurden die Namen der Beamten für das neue Jahr bekanntgegeben: Vorsitzerin: Fräulein Mary G. Ewing aus Brookline in Massachusetts; Schatzmeister: Edward L. Ripley aus Brookline in Massachusetts; Schriftführer: Ezra W. Palmer aus Brookline in Massachusetts.
Der zurücktretende Vorsitzer Hon. Ralph O. Brewster hielt dann folgende Ansprache:
Die Gelegenheit, der Menschheit durch die Christliche Wissenschaft zu dienen, ist mit Riesenschritten gewachsen; denn „wenn die Not am größten, ist Gottes Hilfe am nächsten”. Wohl noch nie war sich die Welt der Notwendigkeit eines umfassenderen und geeigneteren Mittels zur Heilung ihrer Leiden so allgemein bewußt. Weltkonferenzen sind fast an der Tagesordnung. Noch nie traten die unheilvollen Folgen der Selbstsucht, der Unehrlichkeit und der Habgier in ihrer verheerenden Wirkung so klar zutage. Noch nie war die Notwendigkeit eines angewandten und praktischen Christentums offenkundiger.
Noch nie sind die Direktoren des durch diese große Versammlung heute hier vertretenen mächtigen Heeres in so erhebender Weise zu weltweitem Dienst herausgefordert worden. Der Zusammenbruch materieller Annahmen mag vorübergehend scheinbar in Gestalt von Mangel, Elend und Teurung auftreten, bis durch die Arbeit derer, die sich in den Dienst der Zerstörung des Irrtums jeder Art gestellt haben, dessen Nichtsheit ans Licht kommt.
Mit Recht halten wir inne und bringen den Direktoren Der Mutterkirche, die wachsam auf ihren Posten stehen, unsern Dank dar für ihren hingebungsvollen und selbstlosen Dienst für eine Sache, die in wachsendem Maße menschlichen Übeln abhilft. Die inspirierte Führung, die sie anerkennen und der sie folgen, hat den Fortschritt und das Gedeihen dieser Bewegung, die schließlich im Fortschritt und Gedeihen der Welt widergespiegelt werden müssen, ermöglicht.
Diese Jahresmeilensteine verzeichnen die Entfaltung des Jahrhunderte umfassenden Rechtes unserer verehrten Führerin. Jedes Jahr bringt neue Beweise des vorausschauenden Blicks der Frau, die im vergangenen Jahre in einzigartiger Weise als eine hervorragende Gestalt in der amerikanischen Frauenwelt anerkannt wurde. Dies bedeutet für uns Christliche Wissenschafter, daß wir jetzt das Vorrecht haben, ihre Arbeit und ihre Erleuchtung immer mehr mit allen Menschen zu teilen.
Diese Versammlung und die die Ernte des vergangenen Jahres bruchstückweise zusammenfassenden Berichte, die wir nun hören werden, rechtfertigen vollauf unsern Optimismus für die Welt. Aus der Unrast der Ereignisse, die für Millionen unserer Mitmenschen auf den ersten Blick scheinbar schlimmste Verwirrung und Unordnung und Verworrenheit bedeuten, erwächst die ruhige Überzeugung, daß Ehrlichkeit und Nächstenliebe und geistige Wahrnehmung immer mehr Ausdruck finden, und daß diese Eigenschaften Leid immer mehr zum Aufhören und „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen” bringen. „Wider solche ist das Gesetz nicht”.
Massenbewegungen suchen heute die Menschen zu organisieren. Sie empfehlen eine stellvertretende Erlösung und eine offenbar nicht auf Liebe gegründete feststehende Gesellschaftsordnung. Unterdessen müssen die Schüler der Christlichen Wissenschaft unbeirrt ihre Aufgabe erfüllen und die Menschheit dadurch höherheben, daß sie den besseren Weg vorleben. Der einzig hinreichende Beweis für die Wahrheiten der Christlichen Wissenschaft ist der vergeistigte Mensch. „Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen”.
Demütig eingedenk der Bedeutung des Dienens in dieser großen Bewegung bin ich für das Vorrecht dankbar, Ihnen als Vorsitzerin für das neue Jahr Fräulein Mary G. Ewing aus Brookline, Massachusetts, vorzustellen.
Die neue Vorsitzerin Fräulein Ewing hielt dann folgende Ansprache:
Es freut mich, daß es mir vergönnt ist, einige Worte an Sie, meine Freunde und Mitglieder unserer Kirche, zu richten, Worte, die meiner Liebe zur Christlichen Wissenschaft und meiner Erfahrung in ihrem Wirken entspringen.
Wir sind hier unter den schützenden Flügeln unserer geliebten Mutterkirche versammelt. Eine gemeinsame Liebe und ein gemeinsamer Zweck hat uns aus aller Welt zusammengeführt. Wir sind gekommen, um über das Wachstum der christlich-wissenschaftlichen Bewegung hierzulande und in anderen Ländern zu hören; um Berichte über die geordnete und erfolgreiche Verwaltung der Angelegenheiten unserer Kirche durch ihre mutigen und treuen Diener zu hören und uns über die Ernte, den Lohn für die Arbeit und Mühe des soeben abgelaufenen Jahres, zu freuen. Das ist der offenkundige Zweck dieser großen Versammlung; aber höher und weitreichender ist, daß wir durch unsere Anwesenheit bezeugen und bekennen, daß das Christentum für uns eine beweisbare Wissenschaft ist, und daß wir den Charakter und das Werk unserer verehrten Führerin Mary Baker Eddy, die diese Wahrheit unserer Zeit geoffenbart hat, hochschätzen.
Wenn wir in Demut und Liebe hierher gekommen sind, die falschen Lasten — den materiellen Sinn und das materielle Selbst — ablegen und aufrichtig wünschen, die Gegenwart und Macht der Wahrheit zu sehen und zu verstehen, dann dürfen wir gewiß sein, daß wir unsere Zehnten in das Kornhaus der Liebe bringen, und daß der biblischen Verheißung gemäß Speise im Hause des Herrn sein und durch die offenen Fenster des Himmels ein Segen über uns ausgeschüttet werden wird, der alles menschliche Ermessen übersteigt.
Vielleicht noch nie in der Geschichte der Bewegung der Christlichen Wissenschaft konnte der Trost und die Ermutigung unserer Jahresversammlung unser Herz so sehr beruhigen, konnte der aus diesen Mauern mitgenommene Ansporn und Segen für das menschliche Denken und Streben so viel bedeuten. Denn heute sieht sich die Welt vor schlimme, an Einfluß und Reichweite beispiellose Zustände in menschlichen Angelegenheiten gestellt, die vor keiner Rasse, keinem Volk und keiner Sprache Halt machen,— Zustände, die Mrs. Eddy voraussah und voraussagte, als sie in Wissenschaft und Gesundheit (S. 96) schrieb: „Schon heute wird diese materielle Welt zum Kampfplatz widerstreitender Gewalten. Auf der einen Seite wird Disharmonie und Schrecken sein, auf der andern Wissenschaft und Friede. Der Zusammenbruch der materiellen Annahmen mag Hungersnot und Pestilenz, Not und Elend, Sünde, Krankheit und Tod zu sein scheinen, welche neue Phasen annehmen, bis ihre Nichtsheit zutage tritt. ... Der sterbliche Irrtum wird in einer moralischen Chemikalisation vergehen. Diese mentale Gärung hat begonnen und wird fortdauern, bis alle Irrtümer der Annahme dem Verständnis weichen”.
Der materielle Sinn mit seinem Glauben an eine Mischung von Gut und Böse, seinem Verlaß auf den menschlichen Verstand, auf die angebliche Macht und das Ansehen materiellen Reichtums und Wissens und persönlichen Einflusses, mit seiner eingefleischten Habgier, Eifersucht und Unehrlichkeit — der materielle Sinn mit allen diesen falschen Annahmen scheint die Kinder der Erde in einen wahren „Sumpf der Verzweiflung” geführt zu haben. Und in der ganzen Welt sind heute die Menschen bestrebt, die Ursache dieses Zustandes zu finden. Sie forschen im menschlichen Gemüt verzweifelt nach einem Heilmittel, finden aber nur Linderung und vorübergehende Erleichterung. Warum? Weil das weltliche Denken keine Vorstellung von der grundlegenden Unwirklichkeit des Bösen hat; weil das weltliche Denken die Feindschaft des fleischlichen Sinnes gegen das Gute nicht kennt und die biblische Lehre außer acht läßt, daß „Weisheit und Erkenntnis die Sicherheit deiner Zeit und die Stärke des Heils sein sollen” (engl. Bibel).
Jesus verstand diese Dinge und lehrte die unendliche Güte des göttlichen Gemüts, die Allmacht und Gegenwart Gottes und Seine unwandelbare Liebe und Fürsorge für den Menschen. Mrs. Eddy hat diese Lehre in ihrem Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft erklärt und bestätigt, und sie und ihre treuen Nachfolger haben aufs neue die heilende und erneuernde Wirkung dieser Lehre bewiesen, die das eine und einzige Allheilmittel für menschliches Leiden bietet und allen zur Verfügung steht. Wenn die Christliche Wissenschaft auch nichts kostet, d.h. eine allen Menschen zugängliche Gabe der göttlichen Liebe ist, so fordert sie doch von uns allen ausnahmslos, daß wir diese Kenntnis Gottes im täglichen Leben anwenden, daß wir unsere geistige Sohnschaft mit dem göttlichen Schöpfer-Prinzip beweisen, indem wir die der Gottheit innewohnenden und uns durch Widerspiegelung gehörigen Eigenschaften des Gemüts ausdrücken.
Betrachten wir einen Augenblick einige dieser Eigenschaften, durch die wir den Menschen als das Kind seines himmlischen Vaters erkennen. Fragen wir uns: „Was macht den Menschen zum Ebenbild seines Schöpfers?” Ist dieses Ebenbild nicht in Aufrichtigkeit, Redlichkeit und Fähigkeit, in Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, in Gesundheit und Freudigkeit, in Kraft und Schönheit, in der Fähigkeit, Gutes zu vollbringen, in Mitgefühl und Langmut, in Mut und Ehre, in Sanftmut und Heiligkeit zu finden? Tun der Welt heute nicht gerade diese Eigenschaften dringend not? Und kann, wo diese Eigenschaften sind und vorherrschen, ihr Gegenteil Raum oder Dasein haben? Wir sagen: Nein.
Durch derartiges Denken kommen wir zu einer neuen und tieferen Wertschätzung des Rates, den Paulus den Philippern erteilte, und der uns empsiehlt, was wahrhaftig, ehrbar, gerecht, keusch, lieblich ist und wohl lautet, und der schließt: „ist etwa eine Tugend, ist etwa ein Lob, dem denket nach!” Durch solches Denken legen wir den falschen materiellen Sinn ab und sehen, daß der geistige Mensch der einzige Mensch ist.
Im menschlichen Leben beginnt der erneuernde Einfluß der Wahrheit beim einzelnen, verbreitet sich von einem Menschen zu anderen, von Gruppe zu Gruppe, bis schließlich das gesamte menschliche Denken davon durchdrungen sein wird. Dann werden Kriege aufhören, und die wahre Brüderschaft der Menschen wird offenbar werden, d.h. man wird erkennen, daß Gottes Gesetz sie aufgerichtet hat und erhält. Dann wird man den Reichtum des Hauses Gottes erkennen, und die Menschen werden in Sicherheit und Frieden beieinander wohnen; denn „die Liebe hat nur eine Rasse, ein Reich, eine Macht”, wie Mrs. Eddy schreibt (Gedichte, S. 22).
Ein Wort von den Direktoren, vorgelesen von , Vorsitzer von Juni 1932 bis Juni 1933
Die Christlichen Wissenschafter dürften wohl kaum einen würdigeren Grund zur Freude finden als die mit der Jahresversammlung Der Mutterkirche zusammenhängenden Begebenheiten. Diese Versammlungen geben nicht nur Mitgliedern aus allen Teilen der Welt Gelegenheit, im Geiste der Liebe und der Einigkeit zusammenzukommen, um über die Tätigkeit in ihren Feldern zu berichten, sondern sie bieten auch Gelegenheit zu neuer Anregung, indem die Besucher etwas über die Arbeit der Bewegung im großen Ganzen einschließlich der ausgedehnten Tätigkeiten Der Mutterkirche erfahren.
Da die nachfolgenden Berichte der verschiedenen Abteilungen ausführliche Auskunft über die betreffenden Tätigkeiten geben, möchten wir nur bemerken, daß das Wachstum unserer Kirche nie befriedigender, die Nachfrage nach ihrem heilenden Wirken nie ausgesprochener, und die Bereitwilligkeit ihrer Mitglieder, den Forderungen der Stunde gerecht zu werden, nie so sehr in Erscheinung trat wie heute. Bedürfte diese letzte Behauptung eines Beweises, so brauchte man nur die Bereitwilligkeit und Freigebigkeit anzuführen, mit der Zweigkirchen, Vereinigungen, Vereine und Einzelpersonen der Aufforderung entsprochen haben, zum Bau des neuen Gebäudes für unsere christlich-wissenschaftliche Verlagsgesellschaft beizusteuern.
Das neue Gebäude dient natürlich in erster Linie dem Zweck, eine angemessere Einrichtung für die Veröffentlichung unserer religiösen Zeitschriften, unserer Tageszeitung und der Schriften unserer verehrten Führerin Mary Baker Eddy zu bieten. Aber es erfüllt noch eine größere, ja, viel größere Aufgabe als nur ein natürliches Bedürfnis zu befriedigen, so groß und dringend dieses Bedürfnis auch sein mag. Es steht heute und für alle Zukunft als stiller aber eindrucksvoller Zeuge jener Einigkeit, Standhaftigkeit und bewiesenen Findigkeit da, die die vereinten Bemühungen der Christlichen Wissenschafter jederzeit kennzeichnen sollten, und die in diesem Falle die Fertigstellung des neuen Verlagshauses ohne Verzögerung und schuldenfrei ermöglicht haben. Nach dem 1. Juli sind keine Beiträge zu diesem Fonds mehr nötig.
Während sich Christliche Wissenschafter über diesen offenkundigen Fortschritt mit vollem Recht freuen, vergessen sie jedoch durchaus nicht, daß solche Bekundungen nur die „mitfolgenden Zeichen” sind,— sozusagen der äußere Beweis eines Innewerdens, das uns erkennen und in gewissem Grade beweisen läßt, daß wie Mrs. Eddy uns sagt, Fortschritt „das Gesetz Gottes” ist, „dessen Gesetz nur das von uns fordert, was wir gewißlich erfüllen können” (Wissenschaft und Gesundheit, S. 233).
Die Forderungen, die die Errichtung des sichtbaren Baues stellte, nähern sich schnell ihrem Ende, und die Opfer und die selbstlosen Bemühungen derer, die diese Leistung ermöglicht haben, können nicht hoch genug angeschlagen werden. Aber eine noch größere Pflicht bleibt bestehen — die Pflicht, den ausgesprochenen Zweck des Gebäudes zu erfüllen: „das allumfassende Wirken und die allumfassende Zugänglichkeit der Wahrheit zu verkündigen” (The First Church of Christ, Scientist, and Miscellany, S. 353). Die Christlichen Wissenschafter haben diese Verantwortung der Welt gegenüber freiwillig und mutig übernommen und werden sie in dem Verhältnis erfolgreich erfüllen, wie sie sie als eine heilige Pflicht erkennen, die sie ihren Mitmenschen nicht nur als Kirchenmitglieder schuldig sind sondern auch auf Grund der zugestandenen Wohltaten, die sie durch die erleuchteten Lehren einer erleuchteten Führerin empfangen.
Nur durch solch hingebungsvolle und folgerichtige Bemühung können wir hoffen, die Wissenschaft des Christentums zu verbreiten und jenen einfachen aber erhabenen Begriff der im Erdenleben Jesu so vollkommen veranschaulichten Brüderschaft der Menschen aufzurichten — einer Brüderschaft, die auf jenem geistigen Sinn von Liebe, Demut und Gehorsam beruht und davon regiert wird, der in den zwei Geboten, in denen nach des Meisters Ausspruch „hanget das ganze Gesetz und die Propheten”, so treffend ausgedrückt ist. Die Kirche, die dieses höhere Ziel — die Brüderschaft — am vollkommensten fördert, erfüllt fraglos ihre Sendung als organisierter Ausdruck des Christentums am besten. Nur auf diese Art kann die Kirche erfolgreich gerechte Verbesserungen in der materiellen Lebensweise und in der Regierung, die in der Hauptsache auf nichts Beständigerem und Sichererem als menschlichem Willen und materieller Gewalt beruhten, herbeiführen helfen. Ja, nur mit solchen Mitteln kann die Kirche Selbstsucht ausschalten, persönlichen Streit vermindern, nationale Vorurteile entwaffnen und in unsere internationalen Freundschaften jene einigenden Eigenschaften Liebe, Gerechtigkeit und Vertrauen hineinweben, die allein einen dauernden Frieden gewährleisten.
Als Christliche Wissenschafter haben wir unsere Rolle bei diesem Fortschritt zu spielen, und jeder sollte als Bürger seines Vaterlandes seine Rolle so spielen, daß die Welt erkennen kann, daß nicht, wie manche anscheinend denken, die christliche Religion sondern eine falsche Auffassung ihrer praktischen Anwendung auf menschliche Schwierigkeiten versagt hat, „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen” aufzurichten.
Es ist klar, daß das göttliche Prinzip wahrer Demokratie nur dann im menschlichen Bewußtsein wirken und Gottes Herrschaft auf Erden wie im Himmel aufgerichtet wird, wenn das Wort Gottes unter uns Fleisch wird — wenn die Menschen ihr Verständnis des unendlichen Gemüts und seiner Idee anwenden. Möge sich in dieser Zeit des Fortschritts jeder als ein Arbeiter erweisen, der, wie Paulus sagt, „sich nicht zu schämen braucht” (engl. Bibel)! Lasset uns die Hoffnung beleben und die Erwartung bestätigen, indem wir mehr und bessere geistige Heilarbeit tun! Lasset uns nicht müde werden, emsig und liebevoll zusammenzuarbeiten, um das Ansehen unserer Bewegung zu schützen und ihre wichtige Sendung fortzuführen! Und lasset uns ferner beweisen, daß der auch nur von einem begrenzten Verständnis des Christus regierte sichtbare Ausdruck von Kirche dazu dienen kann, das Bewußtsein zu läutern und die menschliche Gesellschaft in eine Regierungsform zusammenzuschließen, die den Höchstzielen Jesu näher kommt und dem Göttlichen getreuer nachgebildet ist!
Bericht des Schatzmeisters über das am 30. April 1933 abgelaufene Jahr
Die Mutterkirche
Allgemeiner Fonds. Kassenbestand am 30. April 1932: $627 186,27; Einnahmen: $1 730 008,77; Ausgaben: $1 558 639,96; Kassenbestand am 30. April 1933: $798 555,08.Inbegriffen sind Wertpapiere, die zu dem beim Empfang gültigen Wert eingetragen sind.
Treuhandfonds. Kassenbestand am 30. April 1932: $1 529 570,51; Einnahmen: $2 197 261,73; Ausgaben $2 660 688,20; Kassenbestand am 30. April 1933: $1 066 144,04.*
Zusammengefaßter Bericht
des christlich-wissenschaftlichen Wohltätigkeitsvereins in Boston; des christlich-wissenschaftlichen Heims Pleasant View in Concord, New Hampshire; des christlich-wissenschaftlichen Wohltätigkeitsvereins am Stillen Meer
Laufende Fonds. Kassenbestand am 30. April 1932: $49 078,86; Einnahmen: $715 418,77; Ausgaben: $716 220,47; Kassenbestand am 30 April 1933: $48 277,16.*
Treuhandfonds. Kassenbestand am 30. April 1932: $410 404,65; Einnahmen: $81 507,47; Ausgaben: $51 709,10; Kassenbestand am 30. April 1933: $440 203,02.*
Die Mutterkirche hatte am 30. April 1933 insgesamt $360 601,13 Schulden und zwar: Laufende Rechnungen: $18 625,57; Neues Verlagshaus einschließlich der Beträge für noch unfertige Arbeiten: $230 948,18; Shawmutsche Grundbesitzverwaltung, beim Schatzmeister zur Bezahlung von Steuern hinterlegt: $102 043,01; Verschiedenes: $8 984,37.
Bericht des Bücherrevisors
Ich habe die Bücher des christlich-wissenschaftlichen Vorstandes und die Bücher des Schatzmeisters Der Mutterkirche und die Bücher der drei Wohltätigkeitsanstalten nach ihrem Stand am 1. Mai 1933 geprüft, und ich beglaubige, daß der Bericht des Schatzmeisters richtig ist.
(gez.)
beglaubigter öffentlicher Bücherrevisor
„Die Gelder, welche die Kirche an Hand hat, sowie der Betrag der Schulden und der Auslagen für das verflossene Jahr” (Handbuch, Art. XXIV, Abschn. 3) sind auch von Lybrand, Roß Bros. & Montgomery geprüft worden.
In den Jahresausgaben der Kirche inbegriffen sind $2 567 000 für das neue Verlagshaus; $366 400 für die Unterhaltung der drei Wohltätigkeitsanstalten — wozu des Feld $41 000 beitrug; $11 000 zu Gunsten von Gästen in christlich-wissenschaftlichen Häusern in England und Wales, wofür dieser Betrag beigesteuert wurde; $13 000 für die vom Erdbeben in Südkalifornien Betroffenen; ein Beitrag von $20000 für die Arbeitslosenunterstützung der Stadt Boston, und $27 000 für verschiedene dringende Notlagen in Amerika und im Ausland.
Die im vergangenen Jahre trotz der weltweiten wirtschaftlichen Lage durch die Treue und Zusammenarbeit des Feldes vollbrachten Ergebnisse sind in der Tat Ursache zu tiefer und bleibender Dankbarkeit.
Bericht der christlich-wissenschaftlichen Verwalter der Schenkungen und Stiftungen, vorgelesen von
Die Verwalter der Schenkungen und Stiftungen freuen sich über den Fortschritt berichten zu können, der während des letzten Jahres gemacht worden ist bei ihrer Arbeit im Dienste Der Mutterkirche sowohl als auch der einzelnen Christlichen Wissenschafter, die auf diesem Wege unserer Kirche Schenkungen zugehen ließen.
Es mag hier vielleicht angebracht sein, zu erklären, daß die Verwaltung eines Vermögens nur dann von uns übernommen wird, wenn der Besitzer vorhat, schließlich der Kirche oder einer ihrer Einrichtungen dieses Vermögen zu vermachen, nicht aber nur den Wunsch hat, die Dienstleistungen dieser Verwalter in Anspruch zu nehmen, um selbst der Mühe enthoben zu werden, seinen eigenen Besitz zu verwalten, während er beabsichtigt, das Kapital oder einen Teil desselben später wieder zurückzuziehen. Obwohl dies natürlich nachträglich geschehen mag, und überhaupt die ganze Treuhand-Übertragung jederzeit wieder zurückgenommen werden kann, wenn ein unerwartetes Vorkommnis dies notwendig erscheinen lassen sollte, so sollte doch niemand absichtlich diesen Verwaltern eine Summe übertragen, wenn er zu der Zeit voraussieht, daß er sie in der Zukunft wieder benötigen mag; sonst würde ja diese Verwaltung einem einfachen Administrations-Unternehmen gleichkommen.
Die uns allen am Herzen liegende Bewegung hat schon wesentlichen Nutzen gezogen aus dieser weisen Einrichtung für ihre finanzielle Unterstützung seitens ihrer Mitglieder, und es ist der Wunsch der Verwalter, der Kirche sowohl wie den zu ihren Einrichtungen beisteuernden Mitgliedern mit ihren Mühewaltungen gute Dienste zu leisten.
Bisher sind von Personen in 18 verschiedenen Staaten Amerikas und 2 anderen Ländern Treuhand-Übertragungen angenommen worden.
Den größten Segen schöpfen alle diejenigen, die unserer Bewegung etwas stiften, aus der Liebe zu der Christlichen Wissenschaft, die sie zu diesen Schenkungen treibt, und die so klar die Absicht dartut, einen Anteil zu haben an diesem heiligen Amte der rein geistigen Methode des Heilens und der Erneuerung.
Es ist in der Tat ein beglückendes Vorrecht, teilzuhaben an der Weiterführung des Werkes, das von unserer geliebten Führerin, Mary Baker Eddy, gegründet wurde.
Bericht der Verwalter des Vermächtnisses der Mary Baker Eddy, vorgelesen von , Sekretär
Die Verwalter des Vermächtnisses der Mary Baker Eddy haben ein doppeltes Amt: Erstens, die in Mary Baker Eddys Testament gemachten Forderungen auszuführen; zweitens, ihre Werke zu veröffentlichen und zu verkaufen. In der Erfüllung der erstgenannten Pflicht haben diese Verwalter während des am 30. April 1933 ablaufenden Geschäftsjahres 224 000 Dollar in der folgenden Weise ausgegeben:
Zuschüsse an 58 Kirchen und Vereinigungen als Beihilfe zum Bau, Kauf oder Umbau von für Kirchenzwecke bestimmten Gebäuden: über 151 000 Dollar.
Zur Deckung eines Teils der Reisekosten der nach weitentfernten Gegenden berufenen Mitgliedern des Vortragsausschusses, um die Vortragskosten in allen Ländern zu vereinheitlichen: fast 20 000 Dollar.
Zur Unterstützung der Kirchen und Vereinigungen, die ihren ersten Vortrag veranstalteten, und christlich-wissenschaftlicher Organisationen auf Universitäten und Hochschulen bei ihrem jährlichen Vortrag: über 10 000 Dollar.
Zur Förderung der kostenlosen Verteilung christlich-wissenschaftlicher Schriften: ungefähr 34 000 Dollar.
Zur Beschaffung des Buches Wissenschaft und Gesundheit und anderer Werke von Mary Baker Eddy und der von dem Verlagshaus der Christlichen Wissenschaft veröffentlichten Schriften für öffentliche Büchereien an Orten, wo keine christlich-wissenschaftlichen Kirchen oder Vereinigungen sind; zur Sendung des Christian Science Monitor an die Konsulate der Vereinigten Staaten; zur Verteilung christlich-wissenschaftlicher Literatur in Blindenschrift; zur Beihilfe bei der Beschaffung von Literatur für die Leihbüchereien der christlich-wissenschaftlichen Kirchen und auch in gewissen Gefängnissen und Besserungsanstalten: über 9 000 Dollar.
In Verbindung mit der Veröffentlichung und dem Verkauf der Werke Mrs. Eddys, haben die Verwalter jetzt eine neue Verbreitungsmethode aufgenommen, indem sie das Buch Wissenschaft und Gesundheit in den Zeitungen anzeigen lassen. Vom 1. Oktober bis zum 1. April ist mit Hilfe der Veröffentlichungs-Komitees, deren Assistenten und der Vortragsausschüsse eine sechs Zoll große Anzeige dieses Buches unter Angabe der Adressen der jedesmaligen nächsten Lesezimmer und der entsprechenden Besuchszeiten 828 mal in über siebenhundert Zeitungen der Vereinigten Staaten, in denen Berichte über christlich-wissenschaftliche Vorträge abgedruckt worden waren, eingerückt worden. Als die Verwalter damit aufhörten, übernahmen es manche Kirchen, diese Anzeichen einrücken zu lassen, in Verbindung mit der Veröffentlichung von Vorträgen. Die gezeitigten Resultate lassen es empfehlenswert erscheinen, daß die Kirchen und Vereinigungen im allgemeinen diesen Plan annehmen.
„Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” wird jetzt mit der Bibel zusammen in dem Katalog eines großen, hauptsächlich auf Postbestellungen eingestellten Warenhauses angezeigt, der Millionen erreicht, die sonst vielleicht nichts von unseren Lesezimmern wußten, noch wo das Lehrbuch bestellt werden kann.
Während des letzten Jahres ist das Buch „Retrospection and Introspection” in französisch, norwegisch und schwedisch erschienen. Das Gebet des Herrn mit seiner geistigen Auslegung ist in Form einer Karte in dänisch, holländisch, norwegisch und schwedisch herausgekommen; und das vollständige Verzeichnis der Randüberschriften, das zuerst in der Schülerausgabe des Lehrbuches Wissenschaft und Gesundheit herausgekommen war, wird jetzt als Beilage zu der in weichem Saffianleder gebundenen Taschenausgabe gedruckt.
Bericht des Geschäftsführers der Veröffentlichungskomitees
In einem begrüßenden Briefe, den der Vorstand der Christlichen Wissenschaft an die kürzlich hier in Boston versammelten Hilfskomitees unseres Veröffentlichungsamtes in Massachusetts sandte, war die Bemerkung, daß es wohl keinen besseren Maßstab für die Wichtigkeit der Arbeit der Veröffentlichungskomitees geben könnte, als „die Tatsache, daß unsere Führerin Mary Baker Eddy sie schuf und ihre Funktionen mit besonderer Sorgfalt in Artikel XXXIII des Kirchenhandbuches festlegte”. Der Vorstand erwähnte weiter, daß unsere Arbeit dazu bestimmt sei, „die Lehren der Christlichen Wissenschaft zu beschützen, sie gegen Mißdeutungen zu verteidigen, und die freundlichen Beziehungen zwischen der Christlichen Wissenschaft und der Welt aufrechtzuerhalten”.
Da diese Komitees nur dann ihr Bestes leisten können, wenn sie mit der vollsten Unterstützung und Mitarbeit der Christlichen Wissenschafter in den entsprechenden Gegenden rechnen können, wäre es wünschenswert, daß die Pflichten der Veröffentlichungskomitees besser verstanden würden. Denn wenn ihr Pflichtenkreis auch recht weitläufig ist, so sind diese Komitees doch nicht allgemeine Ratgeber für die Zweigkirchen oder die einzelnen Mitglieder Der Mutterkirche. In allen Ländern der Welt, wo es Zweige Der Mutterkirche gibt, werden auch solche Veröffentlichungskomitees aufrechterhalten; und die Komitees sind gerne bereit, wenn es gewünscht wird, vor diesen Zweigkirchen kurze Ansprachen zu halten, in denen sie Zweck und Ziel ihrer Arbeit erklären.
Inzwischen mögen die Mitglieder Der Mutterkirche gewiß sein, daß die erste Pflicht dieser Komitees, „Darstellungen über die Christliche Wissenschaft, die das Publikum irreführen, Ungerechtigkeiten gegen Mrs. Eddy oder gegen Mitglieder dieser Kirche seitens der Tagespresse, der Zeitschriften oder sonstiger Veröffentlichungen in christlicher Weise zu berichtigen”, wie es der 2. Abschnitt des Artikels XXXIII fordert, getreulich und erfolgreich erfüllt wird. An manchen Orten jedoch hat die Christliche Wissenschaft jetzt so festen Fuß gefaßt, daß die Komitees wenig Gelegenheit hätten, an dem großen Werk der Förderung und Verbreitung unserer Religion teilzunehmen, wenn ihre Arbeit nur auf die Verteidigung beschränkt wäre.
Wenn die Frage aufkommt: „Was ist es, dessen die christlich-wissenschaftliche Bewegung am meisten bedarf?” so muß immer die gleiche Antwort gegeben werden,— nämlich, mehr Hingebung seitens der Christlichen Wissenschafter, damit ihre Mission der Heilung der Krankheit und Zerstörung der Sünde in immer vollerem Maße Ausdruck finden kann. Doch ist es auch wünschenswert, daß diejenigen, die der Heilung und der Erlösung bedürfen, von der Christlichen Wissenschaft hören, und es ist Zweck und Ziel der Veröffentlichungskomitees, daß die ihnen anvertraute Arbeit so gehandhabt wird, daß die erste Kunde, die ein Mensch von der Christlichen Wissenschaft erhält, möglichst freundlicher Natur sei, und die weiteren Erklärungen hilfreich, so daß sich nicht aus Mangel an Aufklärung Vorurteile entwickeln können.
Wir sind dankbar für viele Anzeichen dafür, daß das öffentliche Denken in einer Umgestaltung begriffen ist; doch wollen wir hier nur eines besonders charakteristischen Ereignisses, das während des letzten Jahres stattfand, Erwähnung tun. Die Abstimmung, die feststellen sollte, welches Amerikas zwölf größte Frauen der letzten hundert Jahre seien, zollte Mary Baker Eddy die Anerkennung, die ihr zukommt. Zeitungsberichte über diese Abstimmung, von denen viele von Bildern unserer Führerin begleitet waren, wurden nicht nur in Hunderten von Zeitungen in den Vereinigten Staaten, sondern auch in Hunderten von Zeitungen in anderen Ländern veröffentlicht, was von einem weiten Interesse für unsere Bewegung und unsere Religion sowie auch für das große Lebenswerk der Entdeckerin und der Gründerin der Christlichen Wissenschaft zeugt.
Mrs. Eddy traf viele einzigartige Maßnahmen für die Förderung der Religion der Christlichen Wissenschaft, da sie in ihrer großen Liebe für die ganze Menschheit von dem Wunsche beseelt war, daß alle Welt diese Religion annehmen sollte. Hierzu gehört die Einsetzung unseres unpersönlichen Pastors, der Bibel in Verbindung mit Wissenschaft und Gesundheit, unserer Lesezimmer, unserer Zeitschriften, unserer Vorträge. Obwohl alle Christlichen Wissenschafter jetzt die Weisheit dieser einzigartigen Maßnahmen erkennen, riefen diese am Anfang oft den Ausdruck des Zweifels und der Furcht hervor.
Aus diesen Maßnahmen zu schließen, die Mrs. Eddy traf, um das menschliche Denken zu erreichen und darauf einzuwirken, ist es anzunehmen, daß sie ebenfalls die verschiedenen Mittel und Wege, die uns heute zu Gebote stehen, benutzt haben würde,— einschließlich des Rundfunks. Der Vorstand der Christlichen Wissenschaft hat Wege gefunden, auch von dem Rundfunk in der richtigen Weise Gebrauch zu machen, und die Arbeit in diesem neuen Tätigkeitsfelde hat schon gute Früchte getragen, die zu weiterem Fortschritt in der Richtung ermutigen. Obwohl die Veröffentlichungskomitees mit dem Rundfunken der Gottesdienste und der Vorträge nur indirekt zu tun haben, stehen dagegen die Programme, die von den Rundfunkstationen ausgesandt werden, sei es durch die Vorleser selbst oder mittelst der Schallplatten-Programme, ganz unter ihrer Leitung. Die Komitees sind dankbar für die Unterstützung, die diese neue Art und Weise, eine wartende Welt mit der Christlichen Wissenschaft bekannt zu machen, im allgemeinen gefunden hat.
Die Veröffentlichungskomitees gedenken bei all ihrem Wirken jener Worte unserer Führerin: „Die Liebe spornt uns an zu guten Werken. Liebe ist es, wessen wir am meisten bedürfen, und was wir haben müssen, um den Weg in der göttlichen Wissenschaft weisen zu können” (Miscellaneous Writings, S. 358).
Bericht des christlich-wissenschaftlichen Vortragsausschusses über das am 30. April 1933 abgelaufene Jahr, vorgelesen von , Vorsitzer
Zu dieser Erntezeit, der Jahresversammlung Der Mutterkirche, kommt der Vortragsausschuß mit Freuden „und bringt seine Garben”. Der Erfolg seiner Arbeit legt Zeugnis ab von der Aufopferung, Treue und Hingabe der Zweigkirchen und deren einzelner Mitglieder. Die Mitglieder dieses Ausschusses sind sich immerwährend bewußt, in welch großem Maße der Erfolg der Vortragsarbeit von der treuen und intelligenten Mitarbeit der Zweigkirchen abhängt.
In fernen Gegenden,— wie Australien, Neu-Seeland, China, Japan, Süd-Afrika und den Inseln der Meere,— wo nur ein Vortrag im Jahre gehalten wird und gewöhnlich von den meisten Kirchenmitgliedern nur einer gehört werden kann, dehnen sich die Vorbereitungen für den Vortrag meistens über das ganze Jahr aus. Oft hört der Vortragende, daß, wenn kaum die ersten Früchte seines Vortrages geerntet worden sind, der Vortragsausschuß für ein anderes Jahr ernannt wird, der gleich die Vorbereitungen für den nächsten Vortrag aufnimmt, und so erstreckt sich über die ganzen folgenden zwölf Monate diese frohe Vorarbeit und die Vorfreude auf die Zeit des kommenden Vortrages. Teilzuhaben an dieser hingebungsvollen Arbeit wird von dem Vortragenden in fernen Gegenden als reicher Lohn empfunden, der in vollem Maße entschädigt für alle Beschwerden der Reise und die Abwesenheit von der Heimat.
Während des mit dem 30. April 1933 ablaufenden Geschäftsjahres haben die Mitglieder des Vortragsausschusses 3080 Vorträge über die Christliche Wissenschaft gehalten, die den erhaltenen Angaben gemäß von 2 955 174 Personen besucht wurden. In Großbritannien wurden 232 dieser Vorträge gehalten, 94 auf dem europäischen Festland und in Skandinavien, 47 in Australien, 13 im Orient und auf Hawaii, 22 in Südafrika, 6 in Westindien, der Panamazone und den Bermudainseln, 2664 in den Vereinigten Staaten, Alaska und Kanada, und 2 in Mexiko, von denen einer der erste Vortrag war, der in spanischer Sprache gehalten wurde. Einbegriffen in der Gesamtzahl der Vorträge waren 41, die unter der Ägide der Vereinigungen an Hochschulen und Universitäten gehalten wurden.
Wenn auch in den größeren Kirchen dieses Jahr weniger Vorträge gehalten wurden als früher, so haben die Vortragenden mit Dankbarkeit bemerkt, daß die Zuhörerschaft gewöhnlich bedeutend größer war als vorher.
Wir haben von vielen sowohl geistigen wie körperlichen Heilungen der verschiedensten Art gehört, die durch die Vorträge bewirkt wurden.
Die Arbeit des Vortragsausschusses ist eng mit dem Werk der Zweigkirchen und der einzelnen Christlichen Wissenschafter in der ganzen Welt verbunden und bildet eins der wichtigen Verbindungsglieder zwischen den verschiedenen Tätigkeitsfeldern und der Zentral-Organisation Der Mutterkirche. So dient sie dazu, die Einigkeit zwischen Der Mutterkirche und ihren Zweigen symbolisch darzustellen.
Die Mitglieder des Vortragsausschusses sind dankbar für den freundlich erteilten Rat und die hilfreiche Unterstützung seitens des Vorstandes Der Mutterkirche bei ihrer Tätigkeit als Vortragende. Auch möchten sie bei dieser Gelegenheit ihrer Dankbarkeit Ausdruck verleihen für die so harmonische und nützliche Mitarbeit der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft, die sowohl im Christian Science Sentinel wie im Christian Science Monitor die Voranzeigen der Vorträge veröffentlicht.
Doch gibt es eine Seite der Vortragsarbeit, der alle die dabei Beteiligten mehr Aufmerksamkeit schenken sollten, und das ist die Aufgabe, auch Nicht-Wissenschafter in die Vorträge zu bringen. Wenn das Evangelium des Christentums, wie die Vorträge es verkünden, dazu bestimmt ist, in alle Welt hinausgetragen zu werden, dann müssen wir mehr von denen erreichen, die noch nicht Christliche Wissenschafter sind.
Diese wünschenswerte und notwendige Fühlung mit der Außenwelt kann auf drei Arten gefördert werden — erstens: durch mehr persönliche Einladungen, die von den einzelnen Christlichen Wissenschaftern ausgesandt werden; zweitens: durch geeignete Voranzeigen, und drittens dadurch, daß die mit der Vorarbeit für die Vorträge betrauten Ausschüsse besser dafür sorgen, daß der geeignete Platz bewahrt wird für den Fremden, der Einlaß sucht zu den Vorträgen.
Die Mitglieder des Vortragsausschusses erkennen voller Dankbarkeit die Weisheit und Weitsichtigkeit der Entdeckerin und Gründerin der Christlichen Wissenschaft in der Schaffung eines so ausgedehnten Wirkungskreises, wie die Vortragsarbeit ihn bietet. Sie sind dankbar dafür, ihren bescheidenen Anteil beitragen zu dürfen bei dieser Ausbreitung des heilenden Evangeliums der Christlichen Wissenschaft.
Dann wurde das Lied Nr. 292 gesungen.
Bericht der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft, vorgelesen von , Geschäftsführer
Mit den Gefühlen tiefster Dankbarkeit verzeichnet die Verlagsgesellschaft der Christlichen Wissenschaft ein Jahr wesentlichen Fortschrittes.
Mit einem neuen Heim, das sich der Vollendung nähert, und in dem schon täglich ein Teil des Christian Science Monitor gedruckt wird, kann man wohl wahrheitsgetreu sagen, daß die Verlagsgesellschaft einen wichtigen Malstein in ihrer Geschichte erreicht hat.
Als Geschäftshaus war die Verlagsgesellschaft nicht ganz frei von den Problemen, die aus der allgemeinen Annahme des Geschäftsniederganges erwachsen, doch hatte sie die Freude, diese Probleme mit der Wahrheit überwinden zu können, auf die unsere Führerin das Verlagshaus gegründet hat. Trotz der verringerten Einnahmen durch die Anzeigen im Christian Science Monitor und einer Abnahme der Einnahmen in anderer Hinsicht, kann die Verlagsgesellschaft von einer allgemeinen Zunahme der Einnahmen im Vergleich mit dem vorigen Jahre berichten, was hauptsächlich der Veröffentlichung des neuen Gesangbuches sowohl wie der treuen Unterstützung aufopferungsfreudiger Christlicher Wissenschafter zuzuschreiben ist.
Indem die Arbeit auf einer Grundlage von „Weisheit, Sparsamkeit und brüderlicher Liebe” (Kirchenhandbuch, Art. XXIV, Abschn. 5) weitergeführt wurde, konnten große Ersparnisse gemacht werden, durch eine abwechselnde Verringerung der Arbeitstage und auch in anderen Arten, ohne wesentliche Verminderung der Arbeiterschaft. So hat die Verlagsgesellschaft einen wichtigen Beitrag zur sozialen Wohlfahrt geliefert, indem sie es vermieden hat, das Problem der Arbeitslosigkeit zu vergrößern.
Der Anteil, den unsere Zeitschriften mit ihren Artikeln und Heilungszeugnissen dazu beigetragen haben, die herrschenden Annahmen des Mangels, der Arbeitslosigkeit und der Entmutigung zu überwinden, kann nicht bemessen werden, und das Journal, Sentinel and Herald Editorial Department möchte hierbei seine Dankbarkeit ausdrücken für die Hilfe, die es überall von Mitgliedern Der Mutterkirche erhält. Jedes Jahr zeigt eine Zunahme an einlaufenden Artikeln, von denen letztes Jahr ein Drittel von ueuen Mitarbeitern stammte. Heilungszeugnisse aus allen Weltgegenden bezeugten die heilende Kraft der Christlichen Wissenschaft, doch würden sich die Schriftleiter über mehr Heilungszeugnisse von Männern freuen.
Die religiösen Artikel im Monitor, zu denen ein jedes Mitglied der Mutterkirche beitragen kann, werden jetzt in fünfzehn andere Sprachen übersetzt. Gar oft wird Dankbarkeit für diese Artikel ausgedrückt, die häufig das Mittel sind, Monitor-Leser mit der Christlichen Wissenschaft bekannt zu machen.
Interessante Entwicklungen in internationalen Angelegenheiten haben die Möglichkeiten doch auch die Verantwortlichkeit des Christian Science Monitor bei seiner Darstellung der Weltnachrichten erhöht. Er hat sich bemüht, nicht nur unparteiisch zu sein, sondern auch so nachdrücklich wie möglich den Pfad erleuchteter Gerechtigkeit und brüderlicher Liebe, der eingeschlagen werden sollte, zu weisen. In der Überzeugung, daß die Lehren Jesu, in der wissenschaftlichen Art, wie sie in den Schriften unserer Führerin gedeutet werden, die einzige Lösung für die gegenwärtigen Probleme der Welt bieten, hat sich der Schriftleitungsausschuß bestrebt, sowohl in dem Nachrichtendienst wie in den Leitartikeln des Monitor den heilenden Sauerteig der Wahrheit zu liefern in Bezug auf richtige Regierung und Geschäftsführung.
In einer recht schwierigen Zeit hat der Monitor fortgefahren Mäßigkeit und Ethik gegen unablässigen Angriff zu verteidigen.
Bei der dem Jahrhundert des Fortschrittes gewidmeten Ausstellung, die eben an dem Seeufer Chicagos eröffnet worden ist, wurde von den Zweigkirchen in Illinois von der Verlagsgesellschaft unterstützt, ein Monitor-Pavillon eingerichtet. Hier werden die verschiedenen Wirkungskreise des Monitor in Schriftleitung, Anzeigenund Werbewesen in anziehender Weise vorgeführt. Am Eröffnungstage der Ausstellung wurde der Pavillon von über 7000 Personen besucht.
Der 25. Jahrestag der Gründung des Monitor von Mary Baker Eddy wird in geeigneter Weise gefeiert werden. Dieser Jahrestag fällt in den November, und alsdann soll die Geschichte des Anfangs und der Entwicklung unserer Tageszeitung in verschiedenen interessanten Kapiteln erzählt werden.
Dank der Mitarbeit der Repräsentanten der Werbeabteilung und ihrer Helfer hat die Werbearbeit für unseren Monitor gute Fortschritte gemacht. Unsere Werbeabteilung hat jetzt 1643 Repräsentanten. Gemäß dem Plan der angestrichenen Nummern, der von 575 Kirchen angenommen worden ist, wurden allein im März 16 000 angestrichene Zeitungen ausgesandt. Angestrichene Zeitungen werden als bezahlter Umsatz angesehen, und wir hoffen, daß im kommenden Jahre alle Zweigkirchen diesen Plan, der sich als erfolgreich erwiesen hat, aufnehmen werden. Die Durchschnittsauflage unserer Zeitungen war während des mit dem 28. März 1933 ablaufenden Halbjahres, wie folgt:
Monitor ... 129 260
Sentinel ... 170 784
Journal ... 113 343
Herold (deutsche Ausgabe) ... 29 176
Herold (französische Ausgabe) ... 14 579
Herold (skandinavische Ausgabe) ... 5 347
Herold (holländische Ausgabe) ... 3 130
Herold (Blinden-Ausgabe) ... 526
In der Anzeigenabteilung ist das Jahr gekennzeichnet gewesen durch die Einrichtung neuer Auskunftkomitees und erhöhtes Interesse für diese Arbeit. Aus allen Gegenden laufen Berichte ein über die Bemühungen, die gemacht werden, um unter den Lesern des Monitor ein größeres Interesse für die Anzeigen zu erwecken. Anzeigenrepräsentanten wurden in 14 Städten ernannt, die vorher nicht in den Anzeigenspalten vertreten waren, und 88 neue Auskunftkomitees wurden hinzugefügt.
Die Gesamtzahl der Inserenten, die den Monitor während des Jahres 1932 benutzten, belief sich auf 21 935, was eine Abnahme von nur 3,9 Prozent im Vergleich zum Jahre 1931 zeigt und beweist, daß trotz des Geschäftsniederganges die Anzeigenden solch ein Vertrauen auf die treue Mitarbeit der Monitor-Leser hatten, daß sie fortfuhren, ihre Anzeigen einrücken zu lassen, wenn auch weniger häufig und in kleinerem Format.
Besonders erfreulich ist die Anzahl der Briefe und Berichte, die wir erhalten von Personen, die mit der Christlichen Wissenschaft in Berührung kommen durch ihre Bekanntschaft mit den Anzeigenvertretern, mit Christlichen Wissenschaftern, die auf ihre Anzeigen hin ihre Kunden wurden, oder durch die Zeitung selbst. Viele kauften das Lehrbuch, besuchten die Vorträge und fingen an, die Gottesdienste zu besuchen, nachdem sie durch die Anzeigenarbeit von der Christlichen Wissenschaft gehört hatten.
Die Herausgabe der neuen Auflage des Gesangbuches im Frühherbst 1932 war wohl eine der hervorragendsten Leistungen des vorigen Jahres. Die Auflage, einschließlich der Bücher, die letzthin noch gedruckt wurden, belief sich im Ganzen auf 565 000 Stück. Aus allen Weltgegenden liefen Briefe der Freude und des Lobes ein über diese neue und vermehrte Ausgabe des Gesangbuches. Kurz nach dem Erscheinen des Gesangbuches begann der Monitor seine „Glossen zum Gesangbuch” zu veröffentlichen, die sowohl geschichtliche Einzelheiten als auch andere interessante Auskunft über die Texte und ihre Dichter, die Melodien und ihre Komponisten enthalten. In Anbetracht des großen Interesses, das diese „Glossen” überall gefunden haben, lassen die Verwalter des Verlagshauses hiermit bekanntmachen, daß sie nächsten Herbst in Buchform erscheinen sollen.
Die endgültige Übersiedelung in das neue Verlagshaus wird diesen Herbst stattfinden, und Dankbarkeit erfüllt schon jetzt die Herzen der Angestellten in Boston, wenn sie der Liebe, Aufopferung und Freigebigkeit der Christlichen Wissenschafter allerorten gedenken, die dieses prächtige neue Heim möglich gemacht haben. Sie sind sich bewußt, daß das Werk des Verlagshauses, dessen Leistungsfähigkeiten jetzt in so großem Maße durch die erweiterten Raumverhältnisse erhöht worden sind, für die ganze Welt bestimmt ist, und daß es seine Aufgabe ist, den Trunk kalten Wassers den „Millionen vorurteilsfreier Gemüter” zu reichen, von denen unsere Führerin spricht (Wissenschaft und Gesundheit, S. 570)— den „schlichten Suchern nach der Wahrheit, müden Wanderern in der Wüste verschmachtend”— die da „harren und warten der Ruhe und der Erquickung”.
Bericht der Abteilung der Zweige und Ausüber, vorgelesen von , Geschäftsführerin
Als wir diesen Bericht vorbereiteten, wurde es uns so klar, was unsere Führerin mit den Worten meinte: „Wenn auch die Christliche Wissenschaft, welche die Aufmerksamkeit des Philosophen und des Weisen auf sich lenkt, den Erdball umspannt, so kann doch nur der ernste, ehrliche Forscher durch den Nebel des sterblichen Kampfes dieses Tagesgestirn erblicken und sehen, wohin es leitet” (Message to The Mother Church for 1902, S. 1, 2).
Ein neuer Zweig Der Mutterkirche ist in Kenya, Afrika, in einer Entfernung von 2000 Meilen von der nächsten Zweigkirche eingerichtet worden, auch unser erster Zweig in Ägypten, nämlich in Kairo, und zwei neue Zweige in Brasilien, Südamerika, sowie fünf weitere Zweige in Australien. Dies sind die fernsten Gegenden, in welche die Arme Der Mutterkirche sich seit unserer letzten Jahresversammlung erstreckt haben.
Außerdem sind 21 neue Zweige in Europa und 42 in Nordamerika anerkannt worden, 26 christlich-wissenschaftliche Vereinigungen haben den Kirchentitel erworben, und fünf neue Hochschulund Universitäts-Vereinigungen sind gebildet worden.
Die Mutterkirche hat jetzt 2639 Zweigkirchen und Vereinigungen und 47 Hochschulund Universitäts-Vereinigungen.
Der Briefwechsel mit Christlichen Wissenschaftern zeigt, daß viel geistiger Fortschritt gemacht worden ist, indem das vergangene Jahr ihnen unschätzbare Gelegenheiten geboten hat, die Anwendbarkeit der Wahrheit zum eigenen Besten sowohl wie zum Besten anderer zu beweisen, und reichen Segen zu ernten aus ihrer selbstlosen Arbeit für ihre Mitmenschen. Der Fortschritt dieses Heilungswerkes wird offenbar darin, daß die Gesuche von 757 Ausübern und 85 Pflegern, ihre Anzeigen im Christian Science Journal einzurücken, von dem Vorstand der Christlichen Wissenschaft genehmigt worden sind. In dem Herold der Christlichen Wissenschaft in seinen verschiedenen Ausgaben sind 57 neue Anzeigen aufgenommen worden. Die Ausüberlisten im Journal schließen 10 747 Anzeigen in sich, mit 505 Pflegern.
Unser Briefwechsel mit diesen treuen Mitarbeitern erinnert uns an Peters Mahnung: „Seid gastfrei untereinander ohne Murren. Und dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes”.
Bericht über die christlich-wissenschaftlichen Wohltätigkeitsvereine und das Heim Pleasant View, vorgelesen von , dem geschäftsführenden Aufseher
Die Beweise der Heilung und der Harmonie, die während des vergangenen Jahres in unseren christlich-wissenschaftlichen Sanatorien in Brookline und San Francisco, und in dem christlich-wissenschaftlichen Heim „Pleasant View” in Concord erbracht wurden, sind sowohl innerhalb als auch außerhalb dieser Zufluchtsstätten bekannt geworden. Die edle Absicht, die ursprünglich zur Gründung dieser Wohltätigkeitsanstalten führte, hat in vollstem Maße Erfüllung gefunden, so daß jedes Jahr uns von neuem die Weisheit und Weitsichtigkeit unserer geliebten Führerin, Mary Baker Eddy, bei der Schaffung der ersten dieser Anstalten vor Augen führt. Täglich laufen Briefe ein voll des Dankes dafür, daß körperliche Leiden geheilt wurden und der Freude darüber, daß Entmutigung und Niedergeschlagenheit verscheucht worden sind.
Die unumgänglichen Vorverhandlungen, die der Aufnahme im Sanatorium vorangehen, sind abgekürzt und vereinfacht worden, so daß die Gäste jetzt mit tunlichst geringer Verzögerung aufgenommen werden können. Jedem Aufnahmegesuch wird sorgfältigste Beachtung seitens unseres Hausund Zulassungsausschusses geschenkt, und niemand wird abgewiesen, der wenn irgend möglich aufgenommen werden kann.
Neue Mitglieder Der Mutterkirche und andere Christliche Wissenschafter in der Bewegung verstehen vielleicht nicht immer das Verfahren unserer Sanatorien, die Bedingungen für die Zulassung, und was in den Anstalten geboten wird. Darum ist nun von neuem der Versuch gemacht worden, vollständigere Auskunft über diese Anstalten zu geben, sie genauer zu beschreiben und auch ihre Ziele und Zwecke klarer anzugeben. Die Verwalter haben die Besuche von Ausübern und Kirchenarbeitern begünstigt, was die guten Früchte getragen hat, daß diejenigen, die die Gelegenheit benutzten, jetzt ein besseres Bild haben von der guten Arbeit, die dort geleistet wird, und den Vorteilen, die geboten werden. Von dem Leiter des Sanatoriums in Chestnut Hill und dem geschäftsführenden Aufseher wurden dann vor mehreren gemeinschaftlichen Versammlungen der Kirchen und Vereinigungen im östlichen Teil der Vereinigten Staaten bis in die Gegend von Cleveland, Ohio, und auch an der Küste des Stillen Ozeans Ansprachen in dem Sinne gehalten. Eine weitere Botschaft, die unter der Rubrik „Items of Interest” letzten September im Christian Science Sentinel angekündigt war, wurde allen Kirchen und Vereinigungen zur Verfügung gestellt, um bei den im Interesse der Sanatorien gehaltenen Versammlungen vorgelesen zu werden. Auf Wunsch ist diese Ansprache immer noch erhältlich von dem Vorstande Der Mutterkirche. Doch wurde die Notwendigkeit für weitere Aufklärung aus einem letztlich von einem Gaste erhaltenen Briefe klar, aus dem wir folgenden Auszug wiedergeben: „Mein Besuch in dem Sanatorium war eine Freude und fast wie eine Offenbarung für mich, und ich habe den Eindruck, daß im allgemeinen die Anhänger unserer Bewegung der Aufklärung darüber, was das Sanatorium wirklich ist und wieviel ein Aufenthalt dort ihnen bieten kann, bedürfen”.
Unsere Bewegung ist immer sehr freigebig gewesen in ihrer finanziellen sowohl wie geistigen Unterstützung unserer Sanatorien und unseres Heims; doch ist es ihr vielleicht nicht ganz klar, daß weitere Unterstützung notwendig ist, um die nötige Wohltätigkeit erweisen und das Heim aufrechterhalten zu können. Während des letzten Jahres oder sogar noch länger war Die Mutterkirche gezwungen, den größeren Teil der Unterhaltungskosten selbst zu tragen; doch haben wir allen Grund zur Dankbarkeit, da wir hiermit mitteilen können, daß die Kosten beider Sanatorien sowohl als auch die Unkosten der Aufrechterhaltung derselben bis zur Gegenwart völlig gedeckt sind, dank der freigebigen Unterstützung Der Mutterkirche. Der Erfolg der Sanatorien sowie auch des Heims ist in großem Maße das Ergebnis der selbstlosen Bemühungen der Helfer und der Ausüber, die immer größere Liebe und Vergeistigung in ihren alltäglichen Dienstleistungen zum Ausdruck gebracht und so zu der Heilung derer, die unter ihrer Behandlung waren, beigetragen haben.
Die Mitglieder des christlich-wissenschaftlichen Vortragsausschusses haben zu dem guten Werke beigetragen mit einer Anzahl von Vorträgen, die sie in freigebiger Weise in den Sanatorien hielten. Gewißlich werden sie in keinen anderen Kreisen mit mehr Freude und Dankbarkeit willkommen geheißen oder ihre Vorträge voller gewürdigt als dort.
Nur diejenigen, welche die Sanatorien oder das Heim ”Pleasant View” in Concord besucht haben, können verstehen, was es bedeutet, ein Gast, Insasse oder Helfer dort zu werden. Die Heimstätten sind geschmackvoll und mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet, und den menschlichen Bedürfnissen ist in angemessener Weise Rechnung getragen mit aller Sorgfalt und praktischer Weisheit. Die Gartenanlagen und Besitzungen jeder einzelner dieser Anstalten sind schön und zeugen von der liebevollen Fürsorge seitens der entsprechenden Angestellten. Die blühenden Pflanzen versorgen alle Teile der Heimstätten mit reichlichem Blumenschmuck. Im Heim „Pleasant View” gibt es einen Garten für Schnittblumen, in dem die Gäste soviele Blumen pflücken dürfen, wie sie wollen.
Diejenigen, die in unsere Sanatorien kommen, um Befreiung von körperlichen Leiden zu erlangen, sowie auch andere, die ohne leidend zu sein, vielleicht mühselig und beladen anlangen, und die Erholung und Gelegenheit für stilles Studium, oder nach Enttäuschungen und Entmutigungen eine Zufluchtsstätte suchen, finden hier eine Atmosphäre des stillen Friedens und der Harmonie, eine Gewißheit, daß diese Einrichtungen Der Mutterkirche dem christlich-wissenschaftlichen Begriff von Gottes Fülle für diejenigen, die Ihm dienen und Ihn lieben, in vollem Maße gerecht werden. Wenn wir uns über den Nebel der materiellen Umstände erheben, so folgt die Heilung, so muß die Heilung folgen,— und so gehen unsere Gäste und andere, die Heilung gefunden haben, wieder zurück in die Welt als immer bessere Zeugen für die unumstößliche Tatsache, daß die Christliche Wissenschaft heilt.
Heilungszeugnisse, vorgelesen von
Eine Anzahl interessanter Heilungszeugnisse wurden vorgelesen. Diese Heilungszeugnisse, die alle wohl beglaubigt sind, gaben einen Eindruck von dem Werk der Heilung und Neubelebung, das vor sich geht, wo auch immer die Lehren der Christlichen Wissenschaft verstanden und angewandt werden.
Bericht des Schriftenverteilungsausschusses Der Mutterkirche, vorgelesen von , Geschäftsführer
Als unser großer Meister seine Jünger in die Welt hinaussandte, um das Evangelium zu verkündigen, die Kranken zu heilen, die Toten aufzuerwecken, sagte er ihnen: „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebet es auch”. Seinem Befehle gehorsam, gingen die Jünger hinaus in die Welt und verkündigten das Wort der Wahrheit. Bildlich genommen stellt unsere christlich-wissenschaftliche Literatur das geistige Brot dar, das Wort der Wahrheit, und in diesem Bericht hoffen wir zu zeigen, wie der Schriftenverteilungsausschuß Der Mutterkirche auch weiterhin diese Mahnung unseres Meisters erfüllt und heute das geistige Brot der Wahrheit in fast alle Weltgegenden hinausträgt.
Wir schicken eben regelmäßige, kostenlose Sendungen gebrauchter Literatur nach Nigeria, Freetown und Marco in Britisch Westafrika. Wir senden Schriften nach fast jedem Lande in Asien; nach Australien, Neuseeland, Europa, Kanada; auch nach den fernen Inseln des südlichen Stillen Ozeans wie Tahiti und Pitcairn. Auf dem amerikanischen Festland geht unsere gebrauchte Literatur nach beinahe jedem einzelnen der Vereinigten Staaten, so wie auch nach Alaska, Labrador und der Panamazone, und nach fünf Ländern in Südamerika. Alles in allem sandten wir während des letzten Jahres ungefähr 160 000 Schriften in diese und andere ferne Gegenden.
Aber so dankbar wir auch sind für dieses Vorrecht, das Wort der Wahrheit in ferne Gegenden bringen zu dürfen, so gedenken wir doch auch des Fremdlings, der in unsern Toren ist. Unsere hiesige Verteilungsarbeit wird hauptsächlich mit Hilfe von Verteilungsbehältern an öffentlichen und halböffentlichen Orten bewerkstelligt. Wir haben in diesem Tätigkeitsfelde 271 Behälter, und jeder einzelne derselben wird wenigstens einmal die Woche mit frischen Schriften gefüllt. Auf diese Weise sind ungefähr 45 000 Schriften verteilt worden. Eine genaue Nachforschung hat festgestellt, daß fast alle diese Literatur gerade den Fremden erreicht, dem sonst vielleicht niemals diese Boten guter Kunde, unser Journal, Sentinel und Monitor, bekannt werden würden.
„Die mit Schiffen auf dem Meer fahren”, erhalten sorgfältig bereitete Bündel christlich-wissenschaftlicher Literatur, so oft ihre Schiffe in Boston anlegen. Auf diese Weise sind über 54 000 Schriften verteilt worden.
Über 57 000 Schriften wurden an Zweigkirchen und Vereinigungen gesandt, um ihre Lesezimmer-Sammlungen zu vervollständigen; 39 000 gebrauchte Schriften neueren Datums wurden auch zu ähnlichen Zwecken an Einzelpersonen gesandt, und viel Dankbarkeit ist für diese Dienstleistungen ausgedrückt worden. Die Gesamtsumme der Schriften, die während des letzten Jahres von diesem Ausschuß verteilt und versandt worden sind, beläuft sich auf über eine halbe Million.
Wir haben 272 Exemplare von Mrs. Eddys Werken und über 1500 Exemplare solcher Schriften, die von unserem Verlagshaus herausgegeben oder verkauft werden, wie Gesangbücher (Ausgabe aus dem Jahre 1910), Bibeln und die Lebensbeschreibungen von Mary Baker Eddy, verteilt.
Heilungen, die unmittelbar das Ergebnis der Verteilungsarbeit darstellen, sind immer ermutigend für diejenigen, die in diesem Werke tätig sind. Und während der letzten zwölf Monate konnten zahlreiche Heilungen verzeichnet werden, darunter Heilungen von vollständiger Taubheit, Herzbeschwerden, schlechten Augen, Niedergeschlagenheit; viele haben Lösungen für ihre geschäftlichen Probleme gefunden, und andere wieder haben erhöhte Freude, Mut und geistige Kraft aus dem Lesen dieser Schriften geschöpft.
Bericht der Sonntagsschule Der Mutterkirche, vorgelesen von , Vorsteherin
Die Lehrer und Beamten der Sonntagsschule Der Mutterkirche haben gefunden, daß ihre Kapitalanlage in treuen Diensten für die Sonntagsschule während des vergangenen Jahres ihnen guten Gewinn gebracht hat. Sie bestand aus Liebe, Gebet, Interesse, Wachsamkeit, Begeisterung, Freude und Bereitschaft. Liebe hat sich in Liebe widergespiegelt, und etwas von dem harten Gestein des Irrtums ist aufgelöst worden, gemäß den Worten Mary Baker Eddys in Wissenschaft und Gesundheit (S. 242). Aufrichtiges Gebet und seine Erhörung sind eins gewesen unter dem Gesetze Gottes, und Interesse, Begeisterung und Freude haben vollere Klassen, größere Aufmerksamkeit und besseren Unterricht gezeitigt. Die Schüler in unserer Sonntagsschule haben eine bessere Kenntnis der Heiligen Schrift und ihrer Anwendbarkeit auf die Angelegenheiten des täglichen Lebens, wie Mrs. Eddy sie uns in ihrem Lehrbuch lehrt, erworben.
Dieses Jahr sind die Lehrer mehr denn je in enger Beziehung zu ihren Schülern geblieben, und unter Mitwirkung des hiesigen Wohlfahrtsamtes Der Mutterkirche ist viel menschliche Notdurft gestillt worden. Schülern, die dessen wirklich bedurften, wurde das Straßenbahngeld ersetzt, was es vielen allein möglich machte, weiterhin zu kommen.
Die Lehrer und Beamten haben Inspiration gefunden, wenn sie die Wichtigkeit bedachten, welche die Sonntagsschule nicht nur für die Allgemeinheit und die Schüler selbst, sondern auch für die Zukunft der christlich-wissenschaftlichen Bewegung hat. Und in dem Maße wie die Lehrer und Beamten diese Bedeutung der Sonntagsschule und ihrer heiligen Verantwortlichkeit erkannten, fanden sie Freude in diesem Dienst und brachten der Sonntagsschule Segen.
Unter den Schülern wurden viele Heilungen bewirkt, unter anderen eine Heilung von Schwerhörigkeit und eine Heilung von schlechten Augen. Die Sonntagsschule hat sich gut bewährt, wie aus dem Besuch und der geistigen Entfaltung zu ersehen ist.
Beim Jahresabschluß sind die Lehrer und Beamten und, wie wir hoffen, auch alle Schüler einer Meinung mit dem kleinen Kinde, das wünschte, wir könnten alle Tage Sonntagsschule haben und andere Schule nur an Sonntagen.
Bericht des Schriftführers
Der für vorübergehende Hilfe bei größeren Unglücksfällen zur Verfügung stehende Unterstützungsfonds Der Mutterkirche ist während des Jahres in Anspruch genommen worden, um den in England und in Westvirginien durch Überschwemmung, den in Porto Rico durch den Wirbelsturm und den unlängst in Kalifornien durch das Erdbeben Geschädigten zu helfen. Auch in anderen Gegenden der Vereinigten Staaten sowie in Deutschland, Holland, Estland, Österreich, Polen, Finnland und Kanada ist etwas Unterstützung geleistet worden. Die von der Gemeinde Der Mutterkirche durch ihren Ortswohltätigkeitsfonds geleistete Wohltätigkeit wurde letzten Winter durch einen im Zusammenwirken mit dem städtischen Aufruf zur Unterstützung der Arbeitslosen gegründeten Sonderunterstützungsfonds für Arbeitslose erweitert. Mit Hilfe einer Gabensammelstelle wurden Kleider und andere Bedarfsgegenstände in diesem Felde verteilt. Aber am wichtigsten ist, daß viele Würdige durch diese Unterstützungen aufs neue Mut, Hoffnung und Vertrauen gefaßt haben.
Das Wachstum Der Mutterkirche schreitet unaufhaltsam weiter. Im vergangenen Jahre sind hingebungsvolle Männer und Frauen aus allen Kreisen Mitglieder geworden. Sie kommen mit Liebe zu Gott und dem Menschen im Herzen. Sie sehen im Geiste die siegreiche Kirche, „eine Gemeinde, die herrlich sei, die nicht habe einen Flecken oder Runzel” (Epheser 5, 27). Wir heißen unsere neuen Mitglieder willkommen und bieten ihnen die christliche Gemeinschaft Der Mutterkirche.
Jedes Jahr gehen viele Hundert Bewerbungen ein. Jede Bewerbung ist das Ergebnis der Erkenntnis des Lichts der Christlichen Wissenschaft. Eine wichtige Aufgabe des Schriftführers besteht darin, den Bewerbern ihre Gesuche richtig abfassen zu helfen. Der Schriftführer und seine Mitarbeiter begrüßen die Gelegenheit, Bewerbern um Mitgliedschaft behilflich zu sein. Viele Bewerbungen gehen von jungen Leuten ein, die sich als wertvolle Arbeiter erweisen werden. Manche werden mit der Zeit Lehrer in unseren Sonntagsschulen werden, und alle können in den Arbeitsgebieten unserer Kirchen geistiges Wachstum finden. Mitglied Der Mutterkirche sein stärkt unsere jungen Leute, ermutigt sie, sich auf das göttliche Prinzip zu verlassen, wenn sie die Heimat verlassen und auf die Hochschule gehen oder ins Geschäftsleben eintreten. Ein neue aufgenommenes Mitglied, ein junges Mädchen, berichtete, daß die Erinnerung an ihre Mitgliedschaft sie in einer Stunde der Versuchung auf den rechten Weg führte.
Manche, die aus verschiedenen Gründen aus Der Mutterkirche ausgetreten waren, kehren zurück, und es bereitet uns besondere Freude, ihnen ihr Kirchenheim wieder finden zu helfen. In den den Bewerbungen beigefügten Briefen sind herrliche Heilungen berichtet, doch ist die Zeit zu kurz, sie vorzulesen.
Viele Christliche Wissenschafter schreiben an den Schriftführer und bitten ihn bei ihren Problemen um Rat. Diesen Mitgliedern wird in ermutigenden Briefen der Weg des Lichts gezeigt. Rührende Dankschreiben berichten von der Hilfe, dem Trost und der Heilung, die diese Briefe ihnen bringen. Mit gestärktem Glauben blicken diese lieben Mitglieder empor und gehen mit neuer Anregung mutig vorwärts. Die aufbewahrten Briefe enthalten Beweise dieser erfreulichen Ergebnisse und zeigen, daß Die Mutterkirche in der Tat eine „Mutter” ist, die das einzelne Mitglied tröstet, behütet und leitet.
Den Mitgliedern Der Mutterkirche sind herrliche Gelegenheiten geboten, Gott und dem Menschen zu dienen. Sie haben die heiligen Pflichten, das heilende Evangelium der Christlichen Wissenschaft zu beweisen und Die Mutterkirche zu verteidigen und zu unterstützen. Paulus ermahnte die Ältesten der Kirche zu Ephesus, „zu weiden die Gemeinde Gottes” (Apg. 20, 28). Wie können wir dies heute tun? Wir können für Die Mutterkirche beten, sie beschützen, sie lieben, für sie arbeiten, sie geistig, sittlich und finanziell unterstützen. In der Regel können wir auch Mitglieder von Zweigkirchen sein. Wir können unsere Zeitschriften beziehen und lesen.
Unsere Führerin sagte das Wachstum der Christlichen Wissenschaft und die Früchte ihrer Heilkraft voraus, als sie schrieb: „Mein Herz ist voller Freude, daß mit jedem Jahr der unaufhaltsame Gewinn der Idee der Wahrheit in der Christlichen Wissenschaft zutage tritt; daß jedes neue Jahr dafür zeugt, daß die Waage mehr auf die Seite Gottes, der Obergewalt des Geistes, neigt, wie dies die Siege der Wahrheit über den Irrtum, der Gesundheit über Krankheit, des Lebens über den Tod und der Seele über den Sinn zeigen” (Miscellaneous Writings, 321:7).
Berichte aus dem Felde
Die Direktoren Der Mutterkirche anerkennen dankbar und freudig die zu dieser Jahresversammlung von Zweigkirchen, Vereinigungen und Hochschulorganisationen erhaltenen zahlreichen Berichte und liebevollen Grüße. Aus Mangel an Zeit konnten nur einige vorgelesen werden; aber eine vollständige Liste der Gemeinden, die Grüße sandten, erschien im Christian Science Monitor vom 5. Juni 1933. Die nachstehenden sind gute Beispiele der von Hon. Frau Hay aus London, England, und Richter Frank C. Collier aus Los Angeles, Kalifornien, vorgelesenen:
Erste Kirche in Dresden, Deutschland, freut sich, berichten zu können, daß, obwohl zwei Sonntagsgottesdienste und drei Versammlungen Mittwochabends stattfinden, die wachsende Besucherzahl die Bildung Dritter Kirche in Dresden notwendig gemacht hat. Die Vertriebsarbeit und Schriftenverteilung sind in Zusammenarbeit mit den anderen hiesigen Kirchen ausgedehnt worden.
Erste Kirche in Paris, Frankreich, ist dankbar für alles, was in diesem Jahr für das französische Feld getan worden ist, besonders für die englisch-französische Ausgabe des Buches „Retrospection and Introspection” von Mrs. Eddy und für die französische Übersetzung von 57 Liedern, einschließlich der von unserer Führerin geschriebenen Lieder.
Zweite Kirche in Zürich, Schweiz, berichtet über die Freude, die das neue Liederbuch und die abgehaltenen Gesangsübungen ihren Mitgliedern bereitet haben. Sowohl für die Gemeinde als auch für die Sonntagsschule reichen die jetzigen Räumlichkeiten nicht mehr aus, so daß das Erlangen gröberer Räume ernstlich erwogen wird.
