Aus Dankbarkeit und in der Hoffnung, daß es anderen helfen möge, berichte ich über meine Heilung von Schwindsucht.
Als ich noch ein Kind war, starb meine Mutter an dieser Krankheit. Es war ganz natürlich, daß in unserer Familie die Furcht vor dieser Krankheit stark in die Gemüter eingepflanzt war. Später starben meine zwei Brüder und mein Vater an demselben Leiden. Einer meiner Brüder hatte durch Luftveränderung Gesundheit zu erlangen gesucht; aber es hatte nichts geholfen.
Nach diesen traurigen Erfahrungen fragte ich mich, ob ich diesen Zustand wohl auch ererbt hatte. Diese Furcht wurde bald Herr über mich, und auch ich wurde krank. Meine Frau ließ den Hausarzt kommen, und durch eine Untersuchung mit Röntgenstrahlen wurde festgestellt, daß ich Schwindsucht hatte. Unter ärztlicher Behandlung besserte sich mein Zustand ein wenig; aber ich wurde nicht ganz geheilt.
Dann wurden wir auf die Christliche Wissenschaft aufmerksam gemacht. Ich erinnere mich noch, wie sehr ich wünschte, als ich „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” von Mary Baker Eddy gekauft hatte und darin las, daß meine Angehörigen dieses gesegnete Vorrecht hätten genießen können. Auch meine Frau interessierte sich sofort für die Wissenschaft, und wir wohnten einigen Vorträgen bei. Wir besuchten nun auch die Gottesdienste und baten einen Ausüber um Hilfe.
Bald war die Furcht, die so lang mein größtes Gesundungshindernis gewesen war, verbannt, und nach einigen Jahren war ich vollständig geheilt. Eine Untersuchung durch den Arzt, der den Fall zuerst behandelt hatte, und der Umstand, daß ich von der Angestecktenliste des Gesundheitsamtes gestrichen wurde, dürfte diese Heilung bestätigen.
Ich bin für diese Heilung und für viele andere Segnungen, die meiner Familie und mir seit jener Zeit zuteil wurden, sowie dafür, daß ich Mitglied Der Mutterkirche und einer Zweigkirche bin, tief dankbar.
Chicago, Illinois, V.S.A.
