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Das Erforschen der Gegenwart

Aus der August 1937-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Eine der allgemeinsten Neigungen der Sterblichen ist, immer an eine vergangene Begebenheit in der menschlichen Erfahrung zu denken oder ein künftiges Ereignis zu erwarten, im Reiche der Zeit entweder voraus- oder zurückzublicken — zurück sowohl auf unerfreuliche als auch auf erfreuliche, sowohl auf unheilvolle als auch auf erfolgreiche Begebenheiten, sogar eine Art krankhafter Befriedigung darin zu suchen, sich Böses und Widerwärtiges in der eigenen Erfahrung vor Augen zu führen; vorwärts in Erwartung von Gutem oder Bösem, von Wonne oder Schmerz, von Freuden, die mit anderen zu teilen sind, und von Bösem, dem entgegenzutreten ist. Diese Neigung rührt daher, daß man in der Gegenwart nicht findet, was das menschliche Herz befriedigt — was den Sinn dauernder Freude bringt, jenen Frieden, der höher ist als alle Vernunft.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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