As junge Christliche Wissenschafter begegnen wir oft Problemen, die uns außerordentlich schwer zu lösen scheinen. Verzagtheit kann uns zuweilen glauben lassen, daß sie unlösbar seien. Dennoch geben wir uns schon bei einem sehr begrenzten Verständnis der Christlichen Wissenschaft nicht damit zufrieden, Irrtumsurteile anzunehmen, da wir wissen, daß der Fehler nicht an der Wissenschaft selber liegt, sondern an unserem begrenzten Verständnis. Dann versuchen wir es wieder, und mit mehr Demut und Heiligung erweitern wir unser Verständnis durch beharrlichere Anwendung der Wahrheit, die wir schon verstehen, und durch weiteres Forschen in der Bibel und in unserem Lehrbuch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” von Mary Baker Eddy.
Bei unserer geistigen Arbeit sind wir manchmal auf die Worte im Propheten Jesaja gestoßen: „Siehe, ich habe dich zum scharfen, neuen Dreschwagen gemacht, der Zacken hat, daß du sollst Berge zerdreschen und zermalmen und die Hügel zu Spreu machen. Du sollst sie zerstreuen, daß sie der Wind wegführe und der Wirbel verwehe. Du aber wirst fröhlich sein über den Herrn und wirst dich rühmen des Heiligen in Israel”.
Berge und Hügel versinnbildlichen gewöhnlich erhabene Gedanken. Aber manchmal stellen sie einen irrigen Glauben an die scheinbar unbewegliche und in ihrer Scheingröße überwältigende Wesenheit der Materie bildlich dar. Mit andern Worten, solche Berge versinnbildlichen gerade die Irrtümer, denen wir zu begegnen scheinen, und die uns so groß, so mächtig, so überwältigend vorkommen.