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Glaube nicht an Glück oder Verhängnis!

Aus der September 1944-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Der Durchschnittsmensch wird ohne Zweifel die Andeutung, daß er abergläubisch sei, verächtlich von sich weisen; ja, er wird dem Sinnspruch Ben Jonsons: „Lieber dumm als abergläubisch” lebhaft zustimmen. Aber wie listig der eine oder der andere Aberglaube dennoch in das Denken unachtsamer Sterblicher gelangen und es beeinflussen kann! Höre deinen Mitmenschen zu, wenn sie sich an ihre tägliche Arbeit begeben, und wie oft hörst du Erklärungen wie: „Ich wünsche dir Glück!”, „Du hast wahrlich viel Pech gehabt!” oder manchmal von Soldaten, Matrosen oder Fliegern: „Die Kugel galt nicht mir — diesmal!” Und wieviel man aus diesem „diesmal” herauslesen kann! Wenn der Leser dieser Zeilen das Wort „Aberglaube” nie in einem ungekürzten Wörterbuch nachgeschlagen hat, hat er sich eine außergewöhnliche Aufklärung entgehen lassen.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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