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[Urtext in französischer Sprache]

Ehe ich die Christliche Wissenschaft [Christian Science]...

Aus der Januar 1964-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Ehe ich die Christliche Wissenschaft [Christian Science] kennenlernte, wunderte ich mich, warum es in der Heiligen Schrift so oft heißt: „Halleluja“, oder nach der englischen Bibel: „Preiset den Herrn.“ Nun verstehe ich, daß Gott danken nicht etwas ist, was Er um seinetwillen fordert, sondern es ist eine Geisteshaltung, die uns reichen Segen bringt, denn ein dankbares Herz ist empfänglich und erlangt den göttlichen Segen in reicherer Fülle.

Seit ein Zeugnis von mir im Jahre 1925 veröffentlicht wurde, habe ich viele weitere Beweise von der erlösenden Macht des Christus erlebt, wie sie in der Christlichen Wissenschaft [Christian Science ] offenbart wird, und daher erscheint ein erneuter Ausdruck der Dankbarkeit natürlich.

Im Ganzen gesehen, erfreue ich mich einer viel besseren Gesundheit, seit ich durch das über all die Jahre fortgesetzte Studium dieser wissenschaftlichen Religion erkannt habe, daß Gott der große Arzt ist und daß wir jederzeit Seine Macht anrufen können. Auch meine Tätigkeit als Lehrerin an der Oberschule bekam einen tieferen Sinn und wurde interessanter und erfolgreicher. Sowohl zu Hause wie unter meinen Kollegen wurde festgestellt, daß ich kräftiger, angenehmer im Umgang und ausgeglichener geworden war, und dies wurde der Christlichen Wissenschaft [Christian Science ] zugeschrieben. Verschiedene Heilungen gingen schnell oder augenblicklich vor sich, besonders bei Unfällen, einer Lungenentzündung, Nahrungsmittelvergiftung und bei kleineren Beschwerden.

Zwei Probleme ließen sich jedoch nicht schnell lösen. In einem Fall handelte es sich um ein körperliches Problem, ein inneres Leiden, das mir manchmal große Schmerzen verursachte. Ich war nie versucht, es ärztlich feststellen oder behandeln zu lassen. Es fesselte mich auch selten ans Bett, aber es zwang mich, ernsthafter zu studieren und einen festeren Halt an dem heilenden, erlösenden Christus zu suchen.

Voller Dankbarkeit gedenke ich der Güte zweier Freunde, die mich damals bei sich aufnahmen, der gelegentlichen Hilfe hingebungsvoller Ausüber und des Fortschritts auf dem schmalen Weg, der zur Harmonie führte. Mrs. Eddy sagt in ihrer Botschaft an Die Mutterkirche für das Jahr 1902 (S. 19): „Es ist kein überflüssiger Tropfen in dem Kelch, den uns unser Vater trinken läßt.“ Vor vielen Jahren verschwanden dann schließlich die furchterregenden Symptome.

Das andere Problem betraf Angehörige, die ich sehr liebte, die aber unter einem ungünstigen Einfluß zu stehen schienen, so daß ich eine Zeitlang in ihrem Haus nicht mehr willkommen war. In diesem Fall war der Artikel „Liebet eure Feinde“ von unserer Führerin Mary Baker Eddy sehr hilfreich. Er findet sich auf Seite 8 bis 13 in ihrem Buch „Vermischte Schriften“ und enthält folgenden Satz: „Nenne nur das deinen Feind, was das Christusbild, das du widerspiegeln solltest, besudelt, entstellt und entthront.“ Ich las diesen Artikel, dachte über ihn nach und hielt daran fest, und schließlich war der Bann gebrochen; der böse Traum war vorüber, und es blieben keine trüben Erinnerungen daran zurück.

Ich bin sehr dankbar für das Vorrecht, jahrelang im christlich-wissenschaftlichen Verlagshaus in Boston, Massachusetts, gearbeitet zu haben, aktiv in einer Zweigkirche tätig zu sein und zu Hause und im Ausland hingebungsvolle Arbeiter in unserer Bewegung kennengelernt zu haben. Jede neue Erfahrung erwies sich als ein Aufruf höherzusteigen. In der Christlichen Wissenschaft [Christian Science] hören wir nie auf zu lernen.

Das unvergleichliche Leben Christi Jesu, die Treue, mit der unsere geliebte Führerin ihre Mission erfüllte, und vor allem die unermeßliche Liebe unseres Vater-Mutter Gottes rufen Tag für Tag große Dankbarkeit und Freude hervor. Ja, preiset den Herren, „denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich“ (Ps. 106:1). —

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