Die Menschen glauben mitunter, daß sie die Vergangenheit nicht zum besten nutzen konnten. Sie haben sie verpaßt, und die Zukunft liegt unsicher und fragwürdig vor ihnen. Die aus diesen Gefühlen entspringenden Befürchtungen sind jedoch falsch und illusorisch, da es für den geistigen Menschen — den Menschen, der wir in Wirklichkeit sind — weder Vergangenheit noch Zukunft gibt. Sein Dasein ist das Leben in dem immerwährenden Jetzt.
Jesus, der den Christus in so vollkommener Weise zum Ausdruck brachte und den vollkommenen Menschen und seine Beziehung zu Gott offenbarte, spricht über die stete Gegenwart Gottes mit folgenden Worten: „Mein Vater wirket bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.“ Joh. 5:17; Der Christus, die unsterbliche Idee Gottes, ist ewig, hat weder Anfang noch Ende und hat seinen Ursprung in Gott, dem allmächtigen Gemüt.
Mrs. Eddy weist auf die große Wichtigkeit und die bestehende Realität eines immerwährenden Jetzt hin, wenn sie die Feststellung des Paulus aufgreift und sie folgendermaßen weiter ausführt: „,Jetzt‘, rief der Apostel, ,ist die angenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils‘, und meinte damit nicht, daß sich die Menschen jetzt auf das Heil oder die Sicherheit einer zukünftigen Welt vorbereiten müßten, sondern daß jetzt die Zeit sei, dieses müßten, sondern daß jetzt die Zeit sei, dieses Heil im Geist und im Leben zu erfahren.“ Wissenschaft und Gesundheit, S. 39;