Demütigen Herzens möchte ich meinen Dank für die Christliche Wissenschaft zum Ausdruck bringen — diese herrliche Religion, die uns die Allheit und Allmacht Gottes so nahe bringt und der Menschheit die göttliche Liebe begreifbar macht.
1936 kam die Christliche Wissenschaft in mein Leben, und ich war bereit, sie anzunehmen. Ich glaubte an einen Gott, wußte aber nicht, daß Er absolut gut ist und daß wir alle schon jetzt „in ihm leben, weben und sind“ (Apg. 17:28). Es ergriff mich eine solche Freude, daß ich am liebsten jedem, der auf der Straße vorüberging, zugerufen hätte: „Nimm die Christliche Wissenschaft an!“ Ich erkannte, daß ich sie erst leben und beweisen mußte.
Ich besuchte regelmäßig eine Kirche Christi, Wissenschafter, immer mit dem Gedanken: „Vater, was hast Du mir heute zu sagen?“ Andächtig lauschte ich den Worten aus der Bibel, die jeden Sonntag verlesen wurden (1. Joh. 3:2, 3): „Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder; und es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist.“ Besonders diese letzten Worte: „der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist“ heilten meinen Körper von einer unnatürlichen Ausscheidung, einem Zustand, der mich eine ganze Zeit lang geplagt hatte.