Auf die Bedeutung von Weihnachten Bezug nehmend, schreibt Mary Baker Eddy: „Eine ewige Weihnacht würde die Materie zum Fremdling machen, nur zu einem Phänomen, und die Materie würde sich ehrerbietig vor dem Gemüt zurückziehen. Die Tyrannei des materiellen Sinnes oder der Fleischlichkeit würde vor solcher Wirklichkeit fliehen, um der Substanz Raum zu geben, und der Schatten der Leichtfertigkeit und Ungenauigkeit des materiellen Sinnes würde verschwinden“ (Die Erste Kirche Christi, Wissenschafter, und Verschiedenes, S. 260).
„Die Tyrannei des materiellen Sinnes“ machte sich bei mir vor einigen Jahren im Dezember in sehr aufdringlicher Form bemerkbar. Ich war gezwungen, alles Planen und alle Betriebsamkeit in Verbindung mit den Vorbereitungen auf ein Weihnachtsfest im üblichen Sinne einmal ganz und gar aufzugeben, um mich völlig auf das einstellen zu können, was mit Geist verbunden ist.
Während eines Besuches von Verwandten bei uns, hatte ich sehr heftige Zahnschmerzen. Da es mir nicht möglich war, mich während des Besuches zurückzuziehen, um für mich selbst zu beten, rief ich einen Ausüber der Christlichen WissenschaftChristian Science (kr’istjən s’aiəns) an, schilderte den Zustand und bat um Behandlung durch Gebet. Ich war sehr dankbar, daß sofort eine merkliche Besserung eintrat. Nachdem unsere Gäste abgereist waren, hatte ich das Gefühl, das Zahnproblem sei gelöst, und verständigte dankbar den Ausüber.