Das Gute und das Böse werden oft für gleichwertig gehalten. Ja, die Welt gesteht im allgemeinen dem Bösen einen stärkeren Einfluß auf den Gang der Dinge zu!
Die Christliche Wissenschaft geht jedoch ganz anders an die Beurteilung der Probleme heran. Sie identifiziert sich völlig mit dem biblischen Schöpfungsbericht, wo es heißt: „Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ 1. Mose 1:31. Von dieser Grundlage ausgehend, schreibt Mrs. Eddy in Wissenschaft und Gesundheit: „Der Christliche Wissenschafter hat sich in den Dienst der Verminderung des Bösen, der Krankheit und des Todes gestellt und wird sie durch das Verständnis ihrer Nichtsheit und der Allheit Gottes oder des Guten überwinden. Krankheit ist für ihn nicht weniger eine Versuchung als Sünde, und er heilt sie beide durch das Verständnis der Macht Gottes über sie.“ Wissenschaft und Gesundheit, S. 450.
Wenn wir diese geistigen Tatsachen für uns selbst beweisen möchten, müssen wir unbedingt das gewohnheitsmäßige, übliche Denken über Gut und Böse aufgeben und in Übereinstimmung mit der inspirierten Bedeutung der Bibel verstehen lernen, daß Gott das Böse nicht geschaffen hat und es daher nicht kennt. Diese Umstellung im Denken mag recht schwer zu erreichen sein. Die Welt wie auch unsere eigenen Erfahrungen möchten uns das Gegenteil — Böses, Sünde, Krankheit — vorhalten und uns dessen Wirklichkeit einreden.
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