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[Urtext in deutscher Sprache]

Im Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, Wissenschaft und Gesundheit...

Aus der März 1987-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Im Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy, lesen wir im Kapitel „Gebet“ (S. 16): „Das höchste Gebet ist nicht das des bloßen Glaubens; es ist Demonstration.“

An einem schönen Sommertag fuhr ich mit meinem Fahrrad zu Verwandten, wo ich einige Tage bleiben wollte. Ich trug Perlonstrümpfe, und die Kante eines Schuhs rieb an meiner Haut, wodurch unterhalb des Knöchels eine kleine Wunde entstand. Zwei Tage später hatte sich der ganze Fuß so entzündet, daß es gefährlich aussah. Ich konnte vor Schmerzen kaum noch stehen oder gehen. Meine Cousine war sehr besorgt um mich und brachte mir Wasser und Tücher für Umschläge, die ich dankend zurückwies. Ich war überzeugt, daß ich mich wegen Heilung auf Gott verlassen konnte. Ich wußte, daß Entzündung weder Wirklichkeit noch Macht besitzt, weil der Mensch als Gottes Bild und Gleichnis nur Vollkommenheit zum Ausdruck bringen kann. Das Leben des Menschen ist geistig, nicht materiell; infolgedessen konnte ich mein Vertrauen ausschließlich auf geistige Mittel setzen.

Am Abend rief meine Schwester an und bat mich, heimzukommen. Anstatt ihr von meinem Fuß zu berichten und mein Kommen in Frage zu stellen, antwortete ich: „Ja, ich komme morgen.“ Am nächsten Tag war ich frei — die Schmerzen und die Schwellungen waren verschwunden, und ich konnte wieder mit dem Fuß auftreten. Die Heilung war vollständig; sie hinterließ keine Narbe. Wie versprochen, fuhr ich mit dem Fahrrad heim.

Ein anderes Mal zeigten sich bei mir Symptome eines Leidens, das Bekannte als Gesichtsrose bezeichneten. Auch in diesem Fall wußte ich, daß Gott nur Gutes geschaffen hat und deshalb das Gegenteil, Übel, Irrtum oder Krankheit genannt, keine Wirklichkeit haben kann.

Es war Winter und sehr kalt. Ungeachtet dessen begab ich mich früh auf den Weg in unsere Kreisstadt, wo ich eine wichtige Angelegenheit zu erledigen hatte. Da ich gebetet hatte, fühlte ich mich in Gottes Gegenwart, in Seiner Liebe geborgen. Um die Mittagszeit stellte ich fest, daß ich geheilt war. Ich litt nie wieder an dieser Krankheit.

Lied Nr. 284 im Liederbuch der Christlichen Wissenschaft beginnt mit den Worten „Gebet ist tiefer, reiner Wunsch, / Bleibt stumm auch unser Mund“. Ich habe die Wahrheit dieser Erklärung auf Auslandsreisen erleben können. Meinen Wunsch, zu reisen, hatte ich niemals einem anderen gegenüber geäußert, schon deshalb nicht, weil ich immer glaubte, daß ich mir eine solche Reise nicht leisten könnte. Was für ein falscher Gedanke! Eines Tages erkannte ich, daß uns unter der Fürsorge Gottes nichts versagt versagt wird. Seitdem habe ich mehrere Reisen unternommen. Ich bin stets wunderbar geführt worden und hatte alles, was ich brauchte. Auf diese Weise war es mir vergönnt, sehr viel Schönes von Gottes herrlicher Natur zu sehen.

Ich bin tief dankbar für Mitgliedschaft in Der Mutterkirche und in einer Christlich-Wissenschaftlichen Vereinigung sowie für Klassenunterricht in der Christlichen Wissenschaft.


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