Noch faß' ich's kaum,
daß die Versuchungen,
die mich so oft bedrängten,
von nun an schweigen sollen. . .
Mein Herz wurde berührt
von sanftem Wort,
die Reinheit der Liebe
zu suchen.
Klar seh' ich nun
vollkommnen Gottesweg vor mir
und geh' ihn freudig.
Und Tag für Tag
tret' mutig
allem Irrtumsflüstern ich entgegen,
das wieder mich
zu sich hinunterziehen möchte.
Ich streite für die Wahrheit —
und durch dieses Ringen
find' ich das reine Gotteskind,
das jetzt und ewig
nur Unschuld kennt.
Kein Zurück mehr
zu Wegen, denen ich entwachsen bin,
denn Liebe ruft ihr Eigen an ihr Herz.
Und ich sing' vor Glück —
die reinen Gedanken,
die die Liebe gibt,
erfüllen mich
und bleiben in mir.