Eusebius ist als der „Vater der kirchengeschichte” bekannt. Er wurde um 260 in der Hafenstadt Caesarea in Palästina geboren. Als junger Mann wurde er Schüler von Origenes [siehe Herold September 2000]‚ dem berühmten griechischen Theologen und Kirchenlehrer, dessen Bibliothek und Schule er in Caesarea weiterführte. Später wurde Eusebius Bischof von Caesarea. Er starb um das Jahr 340.
Eusebius verfasste seine historischen Studien in einem wichtigen Zeitabschnitt der Ausbreitung des Christentums. Er war Zeuge vieler Siege, als die Kirche unter schweren Christenverfolgungen litt, die jedoch letztlich die Verbreitung der neuen Religion auf West- und Osteuropa nicht zu verhindern vermochten. Ein namhafter Historiker erklärt: „Er [Eusebius] durchlebte den großen Übergang vom heidnischen zum christlichen Reich und zeichnete die Hauptphasen dieser Umwälzung auf.” W. H. C. Frend, The Rise of Christianity, [Der Aufstieg des Christentums], Fortress Press, Philadelphia, 1984, S. 477.
Sein Hauptwerk, Kirchengeschichte, enthält Berichte aus der Zeit Jesu und seiner Apostel. Der folgende Auszug befasst sich mit Lukas’ Schriften:
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