Als Kind liebte ich Märchen ganz besonders. Da gab es eins der Gebrüder Grimm, das mich immer nachhaltig beschäftigt hatte. Gott sucht dabei als Wanderer zwei Leute auf und bittet um Aufnahme zur Nacht. Der erste, ein reicher Mann, wies ihn sofort ab. Der zweite Mann war arm, aber er und seine Frau beherbergten den Wanderer sehr liebevoll. Als Dank durfte der Mann am nächsten Morgen einen Wunsch äußern.
Er wünschte sich den Frieden seiner Seele.
Als der Reiche davon hörte, rannte er dem Herrn nach und überredete ihn, doch auch bei ihm zu nächtigen. So geschah es, und auch er durfte am nächsten Morgen einen Wunsch aussprechen. Und er wünschte sich einen Sack voll Geld.