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Hat er ihn nun berührt oder nicht?

Glenn W. Most erkundet die Geschichte des ungläubigen Thomas

Aus der März 2008-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Süddeutsche Zeitung


Was ist das für ein Blick, mit dem der ungläubige Thomas auf dem Gemälde Caravaggios seinem Finger folgt, dessen Spitze gerade in die Wunde am Körper Jesu eingedrungen ist? Welche Gedanken verbergen sich hinter seiner in höchster Anspannung gerunzelten Stirn? Soll der Finger eine Wahrheit beglaubigen, an der die Augen allein weiter zweifeln würden? Und sieht es nicht so aus, als ob Jesus — auch er mit rätselhaftem Blick — dem Ungläubigen die Hand führt? Eine Werkvorstellung hatte das Berliner Wissenschaftskolleg angekündigt. Aber Glenn W.

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Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

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