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Gebet überwindet starke Schmerzen

Aus der Juni 2017-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft

Übersetzt aus dem Christian Science Sentinel, Ausgabe 26. Dezember 2016


An einem Nachmittag im letzten Jahr fühlte ich mich nicht gut und beschloss, mich hinzulegen. Innerhalb kurzer Zeit hatte ich so starke Schmerzen, dass ich weder stehen noch liegen konnte. Ich lief stöhnend hin und her. Meine Frau kam, um zu helfen, und ich bat sie, einen Praktiker der Christlichen Wissenschaft anzurufen, damit er für mich betete.

Ich begriff, dass mir das Stöhnen nicht beim Beten half – beim klaren Erfassen meiner Beziehung zu Gott, was mir bereits unzählige Male Heilung gebracht hatte. Ich bin schon mein Leben lang in der Christlichen Wissenschaft und habe noch nie eine andere Heilungsmethode in Anspruch genommen.

Nach mehreren Stunden starker Schmerzen war ich nicht sicher, ob ich überleben würde. Und mir kam der seltsame Gedanke: „Ich sollte mich von meiner Frau verabschieden und ihr für die vielen guten Jahre danken.“ Doch fast augenblicklich kamen mir folgende Worte in den Sinn: „Widersteht dem Teufel, dann flieht er von euch“ (Jakobus 4:7). Es schien mir, dass dieser Befehl aus der Bibel die Engelsbotschaft von Gott war, die ich brauchte. Sie berichtigte das, was oberflächlich gesehen wie ein selbstloser und liebevoller Gedanke erschien. Ich verstand, dass der „Teufel“, dem ich widerstehen musste, die Suggestion war, dass Krankheit und Schmerzen – alles, was mir das Gefühl gab, von Gott getrennt zu sein – echt waren.

Ich fing an, diesen Glauben an die Wirklichkeit von Krankheit und vom Tod als deren Lösung energisch auf der Grundlage zurückzuweisen, dass Gott alles erschafft, was wirklich ist, und dass Er eine Krankheit, mit der Sein Kind sich abfinden muss, nicht erschaffen kann oder wird. Ich wusste, dass dieses Eintreten für die Wahrheit mich heilen würde.

Mit der Unterstützung des Praktikers und meiner Frau erkannte ich, dass ich „nicht sterben, sondern leben und die Werke des Herrn verkünden“ werde (Psalm 118:17).

Der Gedanke an den Tod, der sich durch die Hintertür in mein Denken einschleichen wollte, verließ mich, aber die Schmerzen hielten an.

An einem Punkt schlief ich kurz ein. Als ich aufwachte, hatte ich keine Schmerzen. Doch einen Augenblick später überrollten sie mich geradezu. Das kam mir komisch vor. Im Schlaf hatte ich keine Schmerzen, doch als ich alles bewusst wahrnahm, kamen sie zurück. Dadurch erkannte ich die illusorische Natur von Schmerzen und Leid und die Rolle, die das menschliche Gemüt dabei spielt.

Meine Frau las mir aus der Bibel und dem Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy, vor und wir beteten mit dem Praktiker weiter. Später schlief ich erneut ein, und als ich diesmal aufwachte, waren alle Schmerzen völlig verschwunden, wie mir augenblicklich bewusst war. Es war eine dramatische Heilung, für die ich von Herzen dankbar bin.

Ich hatte das aggressive Wesen des sterblichen Denkens aus erster Hand miterlebt, das mir erst sachte und dann heftig ein prekäres Leben getrennt von Gott, Leben, weismachen wollte. Doch noch klarer war die Erkenntnis meiner dauerhaften, geistigen Natur als Kind Gottes, und diese Erkenntnis brachte Heilung.

„Ich weiß von keinem Leben / getrennt, mein Gott, von Dir“, lautet eines meiner Lieblingslieder (Carl J. P. Spitta, Liederbuch der Christlichen Wissenschaft, Nr. 135, englischer Text und Übersetzung © CSBD), und die Erfahrung jenes Tages war für mich eine sehr klare Demonstration dafür, dass Gott, Leben, mein Leben ist.

Paul Cawood Hellmund
Fort Collins, Colorado, Vereinigte Staaten

Übersetzt aus dem Christian Science Sentinel, Ausgabe 26. Dezember 2016

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