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Schwächeanfall geheilt

Aus der Juni 2017-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft

Übersetzt aus dem Christian Science Sentinel, Ausgabe 2. Januar 2017


Ich bin sehr, sehr dankbar für den reichen Segen der Christlichen Wissenschaft. Als mein Mann und ich vor Kurzem Freunde in den USA besuchten, gingen wir zu einem Sportwarengeschäft in deren Nähe, das er gern erkunden wollte. Ich fühlte mich nicht wohl, beschloss aber, dass es richtig war, mitzugehen.

Unterwegs ging es mir immer schlechter, und als wir ankamen, schaffte ich es kaum die Rolltreppe hinauf. Oben angekommen, sagte ich meinem Mann, dass ich dort warten würde, während er sich umsah. Er ging zögernd weg.

Ich lehnte mich an das Geländer der angrenzenden Treppe und bat sofort meine Lehrerin der Christlichen Wissenschaft telefonisch um Hilfe durch Gebet. Ich war so dankbar, dass sie gleich abhob. Ich sagte ihr schluchzend, dass ich Hilfe brauchte, und sie gab mir sofort einige einfache geistige Wahrheiten zu bedenken. Mir fiel auf, dass sie nicht fragte, worin das Problem lag, doch als sie aufhörte zu sprechen, ging es mir wieder gut. Das war eine wundervolle Demonstration der heilenden Macht der göttlichen Wissenschaft, die keine physischen Grenzen oder Beschränkungen kennt und auf jede Situation anwendbar ist.

Eine Sache, die mir einleuchtete, war, wie wichtig es ist, sich vom Körper abzuwenden und nie das für wahr zu halten, was die körperlichen Sinne uns sagen – was der Körper zu fühlen oder anzuzeigen scheint. Mary Baker Eddy schreibt in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift: „Schau vom Körper weg in Wahrheit und Liebe hinein, in das Prinzip aller Glückseligkeit, Harmonie und Unsterblichkeit“ (S. 261).

Das hieß nicht, dass ich dadurch Probleme ignorierte. Vielmehr konnte ich ganz ruhig das bekräftigen und befolgen, was ich als geistig wahr über mich als Gottes vollkommenes Ebenbild wusste, und damit die Heilung unterstützen. Trotz der Lügen, die das sterbliche Gemüt, der Irrtum, auf die Tafel meines Denkens schreiben wollte und die suggerierten, dass Krankheit eine unerschütterliche Realität ist, hatte ich, so begriff ich, die Herrschaft von Gott, diese Lügen abzuweisen. Und ich hatte die Macht des Christus, der Wahrheit, sie aus meinem Denken und meiner Erfahrung wegwischen zu lassen.

Während des Urlaubs und vor dieser Einkaufsfahrt hatte ich mich bereits mit der Antwort auf die Frage „Was ist Irrtum?“ in Wissenschaft und Gesundheit beschäftigt. Folgender Satz half mir besonders: „Wenn Irrtum wahr wäre, dann wäre seine Wahrheit Irrtum und wir hätten eine offensichtliche Absurdität – nämlich irrige Wahrheit“ (S. 472). Das bewies für mich die Nichtsheit des Irrtums, von etwas, was Gott, dem Guten, unähnlich ist. Als Gottes Ebenbild konnte ich nur Gutes enthalten (siehe 1. Mose 1:27, 31).

In der Bibel lesen wir, dass Jesus in der Wüste vom Teufel versucht wurde. Doch er ließ sich nicht dazu verleiten, dessen Lügen zu glauben, und ich brauchte das auch nicht. Er sagte: „Geh weg, hinter mich, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen“ (Lukas 4:2, 8).

Nachdem wir an jenem Tag vom Einkaufen zurückkamen, verbrachten wir einen netten Abend mit unseren Freunden und deren Kindern. Wir aßen sehr vergnügt in einem Restaurant. Es war keine Spur des vorherigen Problems zurückgeblieben.

Doch später, vor dem Zubettgehen, machte ich mir Sorgen, dass die Symptome zurückkehren könnten. Da dachte ich: Kommt nicht in Frage! Daher beschäftigte ich mich mit einigen geistigen Wahrheiten. Ich wusste, dass Gott Alles und der Irrtum daher nichts ist. Gott ist Leben und ich spiegele das göttliche Leben und seine Vollkommenheit wider. Da Gott mein Leben ist, war jeder Atem eine Inspiration von Ihm. Ich folgerte weiter, dass ich keinen Grund zur Sorge hatte, denn Gott ist Alles und Er verließ mich nicht. Er ist immer gegenwärtig. Vers 2 und 3 aus dem 46. Psalm trösteten mich: „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht.“ Mit einem Gefühl großer Geborgenheit in Gott schlief ich ein.

Am nächsten Tag ging ich spazieren und schwimmen. Einige Tage später fuhren wir von Maryland nach New York City, wo mein Mann und ich die Stadt mitten in einer Hitzewelle im Juli zu Fuß erkundeten.

Ich war frei und fühlte mich vollständig von der göttlichen Wahrheit unterstützt – völlig außerhalb der Reichweite eines scheinbaren physischen Leidens. Ich begriff, dass nichts mich daran hindern konnte, in diesem Urlaub meine gottgegebene Freude zum Ausdruck zu bringen. Ich spürte, dass ich die Wahrheit dieser Aussage aus Wissenschaft und Gesundheit erlebt hatte: „Das Verneinen der Ansprüche der Materie ist ein großer Schritt zu den Freuden des Geistes hin, zur Freiheit des Menschen und zum schließlichen Sieg über den Körper“ (S. 242).

Meine Dankbarkeit für die Christliche Wissenschaft ist grenzenlos.

Cheryl Richardson,
Cookstown, County Tyrone, Nordirland

Übersetzt aus dem Christian Science Sentinel, Ausgabe 2. Januar 2017

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