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Original im Internet

Alarmierende körperliche Probleme verschwunden

Aus der August 2017-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft

Übersetzt aus dem Christian Science Sentinel, Ausgabe 24. April 2017

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 14. Juni 2017 im Internet.


In den Tagen, nachdem ich zur Ersten Leserin meiner Vereinigung der Christlichen Wissenschaft gewählt wurde, rang ich damit, was das für mich bedeuten würde. Ich war seit Jahren die Pianistin der Vereinigung, und als Erste Leserin musste ich diese geliebte Rolle aufgeben. Ich war nicht glücklich darüber, und innerhalb einer Woche zeigten sich verschiedene Probleme links an Hals und Kopf, darunter schmerzhafte wunde Stellen und Gehörverlust im linken Ohr. Es sah alarmierend aus.

Da ich seit meiner Kindheit nur Behandlung in der Christlichen Wissenschaft in Anspruch nehme, fing ich meine metaphysische Arbeit damit an, dass ich auf Gott und die Wahrheit lauschte, die Er mitteilt. Mir war klar, dass ich zuerst die Angst überwinden musste. Ich bekräftigte meine Vollkommenheit als Gottes geistige Idee und erklärte: „Wenn ich mich fürchte, dann vertraue ich auf dich. ... auf Gott will ich vertrauen und mich nicht fürchten“ (Psalm 56:4, 5).

Ich schwankte hin und her zwischen der geistigen Bekräftigung und einer materiellen Prognose und beschloss daher, einen Praktiker der Christlichen Wissenschaft um Hilfe zu bitten. Ich schilderte ihm meine Situation und erklärte, dass ich der Ansicht war, die Symptome seien das Ergebnis meines Unbehagens, Erste Leserin zu werden. Da dies der zugrundeliegende Irrtum zu sein schien, wies der Praktiker mich liebevoll darauf hin, Irrtum wie Krankheit nicht mit einem bestimmten Zeitpunkt, Ort oder Ereignis in Verbindung zu bringen und ihm damit eine Urheberschaft zuzugestehen, da es in Wirklichkeit nur eine Ursache oder Substanz gibt, nämlich Gott. Ich war sicher, dass es möglich ist, die Unwirklichkeit einer angeblichen Ursache neben Gott zu beweisen. 

Mary Baker Eddy schreibt in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift: „So wie unser großer Beispielgeber sollte der Heiler zur Krankheit sprechen wie jemand, der Vollmacht über sie hat, und es Seele überlassen, den falschen Augenschein der körperlichen Sinne zu meistern und ihre Ansprüche gegenüber Sterblichkeit und Krankheit geltend zu machen“ (S. 395). Ich wusste, dass ich „zur Krankheit sprechen [konnte] wie jemand, der Vollmacht über sie hat.“

Als ich einige Stunden später wieder anrief, berichtete ich kleinlaut, dass es keine sichtbare Besserung gegeben hatte. Der Praktiker fragte mich: „Suchen Sie den Beweis einer Besserung im sterblichen Körper statt in einem erhöhten Bewusstsein Ihrer vollkommenen Beziehung zu Gott als Seine geistige Widerspiegelung?“ Ich dachte ernsthaft darüber nach und betete und studierte weiter.

Am folgenden Tag erlangte ich aus einem „Daily Lift“ eine neue Erkenntnis über das Ausräumen von Furcht. „Daily Lifts“ sind von der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler, produzierte kurze, erhebende Podcasts im Internet. In diesem besonderen Lift ging es um die Stelle 1. Johannes 4:18, die lautet: „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollendete Liebe treibt die Furcht aus.“ Die Botschaft war, dass der Vers nicht besagt, Furcht sei wirklich und werde von der göttlichen Liebe entfernt. Vielmehr bestätigt er, dass es Furcht gar nicht gibt, da die göttliche Liebe alles ist – allmächtig und allgegenwärtig – und dass das Verständnis der Allheit der Liebe jede Suggestion ausräumt, dass Furcht existieren könnte. Freudig rief ich den Praktiker an, um ihm von der neuen Erkenntnis zu erzählen.

Mein Denken wurde nach und nach über den materiellen Zustand hinausgehoben, und ich war von einem Gefühl von Frieden erfüllt, als ich vertraute, dass Gott die Heilung vollbringen würde. Der Wendepunkt kam, als ich folgenden erhebenden und aufrüttelnden Satz auf S. 242 in Wissenschaft und Gesundheit las: „Lasst uns in geduldigem Gehorsam gegen einen geduldigen Gott daran arbeiten, mit dem universalen Lösungsmittel der Liebe das harte Gestein des Irrtums – Eigenwillen, Selbstrechtfertigung und Eigenliebe – aufzulösen, das gegen die Geistigkeit ankämpft und das Gesetz der Sünde und des Todes ist.“ 

Als ich meine starke, selbstgerechte Bindung an meine Rolle als Pianistin aufgab und beschloss, Gott selbstlos zu dienen, verschwand das Dilemma über meine Wahl als Erste Leserin und ich fand Frieden. Dadurch wurden mein Denken umgewandelt und alle körperlichen Symptome geheilt, wofür ich höchst dankbar bin.

Das liegt jetzt drei Jahre zurück und meine Amtszeit als Erste Leserin ist beendet. Die Gelegenheiten für diszipliniertes Gebet, die dieses Amt mit sich bringt, bewirkten größere Dankbarkeit für die Christliche Wissenschaft und ihre Segnungen der Nächstenliebe und Heilung. Mein Herz fließt über von Gottes Güte.

Kathrine Rockne-Truxall
Reedville, Virginia, Vereinigte Staaten

Übersetzt aus dem Christian Science Sentinel, Ausgabe 24. April 2017

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 14. Juni 2017 im Internet.

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