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Original im Internet

Einheit in Vielfalt

Aus der August 2017-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft

Übersetzt aus dem Christian Science Monitor, Ausgabe 11. April 2017

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 3. Juli 2017 im Internet.


Wir leben unzweideutig in einer Welt voller widerstreitender Meinungen. Viele aufrichtige Denker wenden Zeit und Energie auf, um Lösungen zu finden.

Ein Thema, das in unserer übergeschäftigen Welt viel diskutiert wird, ist der Kontaktverlust zu unseren Mitmenschen vor Ort und weltweit, wodurch wir zu dem Schluss kommen, die einzig geltende Meinung sei unsere eigene. Wieso sind nicht alle meiner Meinung?

Die erste Lösung für diese Entzweiung könnte sein zu betrachten, wie Jesus Probleme anging, denn er löste sie besser als sonst jemand. Er heilte mentale und körperliche Probleme vieler Art, und häufig wurde die Herkunft oder Religion der heilungssuchenden Person von Leuten seiner eigenen Herkunft oder Religion verachtet. Jesus legte auf solche Dinge keinen Wert. Er sagte und bewies ganz einfach das, was er von Gottes Macht zu heilen wusste. Er verlangte keineswegs, dass eine Person oder Nation ihre wundervolle Vielfalt hinsichtlich Küche, Sprache, Schönheit, Musik, Kunst oder ihre Bemühungen um Menschenwürde aufgeben sollte.

Kurzum – er sagte, dass zwei Dinge erforderlich sind, um unserer Rolle gerecht zu werden, Heilung in eine leidende Welt zu bringen: Erstens sollen wir Gott von ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Gemüt lieben. Zweitens sollen wir unseren Nächsten lieben wie uns selbst (siehe Markus 12:29–31). Und er bewies, dass Gehorsam gegen diese beiden Edikte unermessliche Auswirkungen in Bezug auf Heilung für alle haben würden, die ihm nachfolgen.

Die Gründerin des Herold, Mary Baker Eddy, entdeckte geistige und demonstrierbare Gesetze, die dem Verständnis von Gott und der Anwendung der daraus erwachsenden reinen Liebe zugrunde liegen.

Sie schrieb als weitere Ausführung ihrer Lieblingsstelle aus der Bibel: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“ (2. Mose 20:3) Folgendes: „Der eine unendliche Gott, das Gute, vereint Menschen und Völker, begründet die Brüderlichkeit unter den Menschen, beendet Kriege, erfüllt die Bibelstelle: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘, vernichtet heidnische und christliche Abgötterei – alles, was in sozialen, bürgerlichen, strafrechtlichen, politischen und religiösen Gesetzen falsch ist, stellt die Geschlechter gleich, hebt den Fluch über den Menschen auf und lässt nichts übrig, was sündigen, leiden, was bestraft oder zerstört werden könnte“ (Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 340).

Ausgehend von der Prämisse, dass es einen Gott, einen intelligenten Schöpfer (Gemüt), gibt, kann jeder sehen, dass wir alle fähig sind, die Weisheit des allwissenden Gemüts zum Ausdruck zu bringen. Für mich ist es sehr tröstlich, jeden Tag beten zu können: „Danke, Vater, dass du mein wahres Gemüt und das aller Menschen auf Erden sowie jeder Person bist, der ich heute begegne, von der ich lese oder höre. Du kannst problemlos jeden von uns mit den Gedanken ausstatten, die wir brauchen, um Dich als Gemüt und Liebe und unseren Nächsten wie uns selbst zu lieben.“

Wenn wir innig beten, um die beiden allumfassenden Gebote zu halten, die Jesus predigte und lebte, öffnet sich unser Denken für die frohe Erkenntnis des echten Werts eines jeden Gotteskindes – meine örtlichen und globalen Mitmenschen –, und wir akzeptieren selbstverständlich Einheit in Vielfalt.

Übersetzt aus dem Christian Science Monitor, Ausgabe 11. April 2017

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 3. Juli 2017 im Internet.

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