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Original im Internet

So fand ich zur Christlichen Wissenschaft

Gott, Wahrheit

Aus der August 2017-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft

Übersetzt aus dem Christian Science Sentinel, Ausgabe 10. Oktober 2016

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 27. Juni 2017 im Internet.


Ich hatte der Religion als Einrichtung den Rücken gekehrt. Als Kind war ich zwar immer gern zur Kirche gegangen, doch als Erwachsene wollte ich etwas, was andere mehr einbezog und niemanden verdammte. Ich dachte, dass das Thema Religion damit abgeschlossen war, aber ich wollte trotzdem wissen, was wahr ist. Ich war mir nicht ganz sicher, was das hieß, doch irgendwie dachte ich, dass es möglich sein müsse, Wahrheit zu finden. Da war es eine wundervolle Überraschung, als ich mit der Christlichen Wissenschaft bekanntgemacht wurde und erfuhr, dass einer der Namen bzw. Synonyme für Gott Wahrheit ist!

Ich hatte gerade mein Studium abgeschlossen und eine interessante und erfüllende Arbeit gefunden. Doch ich suchte seit Jahren nach Spiritualität und verbrachte die Mittagspausen mit esoterischer Literatur, um Antworten auf meine vielen Fragen zu finden. Wenn ein Kollege mich zum Mittagessen mit den anderen einlud, sagte ich nein, denn ich wollte diese Zeit zum Lesen nicht aufgeben. Er begriff bald, wieso ich nicht wollte, und erzählte mir von einem Buch, das mir gefallen könnte.

Dieses Buch war Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy. Ich las es mit großem Interesse. Mir waren die Ideen zwar neu, sie passten aber wunderbar zu meinem Verlangen nach geistiger Nahrung. Und ich war besonders an der Idee interessiert, dass geistige Heilung durch Umdenken stattfinden kann – indem man sein Denken und Leben verbessert und vergeistigt.

Ein paar Wochen später ergab sich die Gelegenheit, diese Idee vom Heilen zu testen. Ich war vorübergehend bei einer ehemaligen Kommilitonin und ihrem Mann untergekommen. Sie waren ausgegangen und ich war allein im Haus. Abends fiel ich die Treppe hinunter und verstauchte mir böse den Knöchel. Als ich unten ankam, dachte ich als Erstes: „Ausgezeichnet! Jetzt kann ich mal sehen, ob die Christliche Wissenschaft heilt!“ Ich war froh über die Möglichkeit, das auszuprobieren.

Ich konnte nicht auftreten, also schleppte ich mich ins Gästezimmer, kroch ins Bett und las Wissenschaft und Gesundheit. Ich weiß jetzt nicht mehr, was ich damals las, erinnere mich aber, dass ich sehr inspiriert davon war. Jeder Satz kam mir wie eine wunderbare Wahrheit vor, die wertgeschätzt und umgesetzt werden musste. Schon bald vergaß ich die Verletzung und die Schmerzen und war völlig in das vertieft, was ich las.

Nach einer Weile wurde ich müde und legte mich zum Schlafen hin. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, waren die Schmerzen und die Schwellung verschwunden und ich zog problemlos meine Stiefel an. Nur etwas übermäßige Wärme am Knöchel deutete auf die Verletzung hin.

Bei der Arbeitssitzung zum Wochenanfang setzte ich mich neben den Freund, damit ich ihm von der Heilung erzählen konnte. Ich war ganz aufgewühlt von dem, was passiert war. (Inzwischen war auch das Hitzegefühl völlig verschwunden.) Der Freund, der selbst noch ziemlich neu in der Religion war, reagierte, als ob es das Natürlichste von der Welt sei.

Diese Heilung hat tiefen Eindruck auf mich gemacht; sie war der Anfang eines Abenteuers, das bis heute andauert. Und ich genieße jede Minute!

Brenda Evers

Übersetzt aus dem Christian Science Sentinel, Ausgabe 10. Oktober 2016

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 27. Juni 2017 im Internet.

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