
Editorials
Ich war Teenager, als ich im Sommer in der Innenstadt ehrenamtlich mit Kindern arbeitete. Als ich einmal nach einem lebhaften Tag aufräumte, bezeichnete ich die Kinder als »unterprivilegiert«.
Eigentlich haben wir es gut in Mitteleuropa. Wer morgens ein leckeres Frühstücksbrötchen essen möchte, geht zum Bäcker um die Ecke.
Erinnern Sie sich noch daran, wie Ende der 90er Jahre Internetfirmen (»Dotcoms«) einen wilden Boom erlebten und wenige Jahre später kometenartig abstürzten und pleite gingen? Oder an den einst unvorstellbaren Rutsch der mächtigen japanischen Wirtschaft, der den Finanzmarkt auf der ganzen Welt überrumpelte? Was hat zu diesen Ereignissen geführt — zu einem solch rasanten Aufstieg wie auch dem Absturz? Der Boom der »Dotcoms« verwickelte viele Investoren in eine plötzliche Bewegung überhöhter Werte, die in Firmen investiert wurden, die eigentlich nur auf dem Papier existierten. Und als sich diese Firmen auflösten, setzte ein »Erdrutsch« im Denken der Menschen ein, der mit einer enormen Verlagerung von hohen Erwartungen zu Deflation und für viele mit schweren Verlusten einherging.
»Er ist auferstanden« (Mt. 28:6).
Mit jeder neuen Nachrichtensendung steigt die Zahl der Opfer – jetzt sind es schon Zehntausende –, die in dem schrecklichen Tsunami umkamen, der unlängst Südostasien traf. Natürlich sind die Mitglieder von Hilfsorganisationen auf dem Weg in die verwüsteten Gebiete, nicht nur, um die Verletzten zu bergen.
Vor wenigen Wochen kamen bedrückende Ankündigungen von General Motors/Opel und der KarstadtQuelle AG: Weitere Massenentlassungen stehen bevor. Das sind schwer zu verkraftende Nachrichten für Deutschland, dessen Arbeitslosenquote ohnehin schon bei über 10% liegt.
Ich war in Dresden und besuchte den neben Nürnberg wohl schönsten Weihnachtsmarkt Deutschlands. Und es war interessant die Menschen dort zu beobachten.
Gott braucht Sie. Gott braucht jeden einzelnen von uns.
Kürzlich berichtete das TIME Magazin über eine wachsende Zahl medizinischer Anhaltspunkte, die sich auf die Entwicklung des Gehirns bei Teenagern bezieht („Was Teenager am Laufen hält” in der Ausgabe vom 10. Mai, 2004).
Jubel. Tusch.