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Original im Internet

Australische Flut: Es ist nicht zu spät zu beten

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 5. Juni 2013

Übersetzt aus dem Christian Science Sentinel vom 7. Februar 2011


Liebe Leserinnen und Leser,

Ihnen wird augenblicklich auffallen, dass dieser Artikel Überlegungen zu einer Flutkatastrophe auf einem anderen Kontinent darlegt. Und doch enthält er zahlreiche Gedanken, die auch im Zusammenhang stehen zur gegenwärtigen Flutkatastrophe in Deutschland, Tschechien und Österreich. Deshalb wollten wir Ihnen diese Anregungen zu hilfreichem Gebet für die Betroffenen nicht vorenthalten.

-Die Redaktion

Von Schlangen verseuchtes, schlammiges Wasser bedeckte ein schier unübersehbares Gebiet des südlichen und mittleren Queensland, Australien, bei der jüngsten, unerwarteten, mehrere Milliarden Dollar teuren Flut. Mit ihren als biblisch beschriebenen Ausmaßen haben gigantische Wassermassen Tausenden Menschen Zerstörung gebracht. Häuser, Fahrzeuge, Heimstätten wurden überschwemmt. Persönliche Besitztümer und kostbare Erinnerungen wurden vernichtet. Und für so manchen war das die zweite Flut innerhalb von zehn Monaten.

Die Wirtschaft der Region und damit der Arbeitsmarkt wurden erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Zerstörte Straßen, Brücken und Bahngleise und die Schließung eines wichtigen regionalen Flughafens beeinträchtigten den Transport von Gütern und Personen. Vierzig Kohlebergwerke wurden geflutet und ließen 70 Kohletransportschiffe ungenutzt an der Küste warten.

Felder und Gärten wurden verwüstet und Fleischrinder ertranken. Diese Industrien sind immens wichtig für Australiens Wirtschaft und haben nun Milliarden in der Herstellung und im Ertrag verloren. Mit so vielen geschlossenen Firmen können die Leute nicht arbeiten, ihre Hypotheken zahlen und Essen auf den Tisch bringen.

Wenn wir von solchen Notsituationen hören, wallt in uns oft die Frage auf: Was kann ich tun, um zu helfen? Örtliche Agenturen, Notdienste, die australische Armee, Freunde und Nachbarn arbeiteten in der Rettungsphase zusammen. Von Fluthilfefonds und der Regierung kam finanzielle Unterstützung. Die Wiederaufbauphase wird voraussichtlich Milliarden kosten und Monate dauern.

Obwohl finanzielle Beihilfen unerlässlich sind, ist eine andere Form der Hilfe nötig, um Kommunen wieder aufzubauen und die Wirtschaft wieder zu stabilisieren. Diese Unterstützung ist im Kern geistig und wird durch wirksames, lösungsorientiertes Gebet gewährt. Solch eine Unterstützung wird jetzt gebraucht und Sie und ich können sie jetzt anbieten. Wie?

Lassen Sie uns jedes Mal, wenn wir an Leute denken, die sich von solch einer Flut wieder aufzurappeln versuchen, einen Moment innehalten und bekräftigen, dass Gottes Liebe und Fürsorge immer gegenwärtig sind. Sie können nie weggespült werden. „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken.“ (Psalm 46:2‑3)

Gottes Güte ist immer anwesend. Sie wird nicht durch Desaster oder Verlustangst oder Mangel unterbrochen. Wir können den Gedanken bewahren, dass diejenigen, die durch diese Rekordfluten nun vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten stehen, nicht ohne Hoffnung oder Hilfe zurückbleiben. Gott erhält sie. Was immer gebraucht wird, gibt es in Fülle. Der göttliche Vater stellt sicher, dass der Bedarf eines jeden in genau der richtigen Weise gestillt wird.

Gott hat Lösungen. Seine rechten Ideen ermöglichen jedem voranzukommen. Gottes intelligente Leitung macht es möglich, dass von der Flut verwüstete Firmen überleben und wieder aufblühen. Gott gewährt exzellente Geschäftsführung, da Er das Geschäft des Universums schon ausführt. Gottes Geschäft ist ein solides Geschäft. Es ist immer erfolgreich und ertragreich.

Einem Geschäft kann geistig betrachtet nichts fehlen. Flutwasser mag materiellen Besitz wegspülen, aber es zerstört nicht die Gelegenheiten für nützliche Dienstleistungen und Berufstätigkeit. Nützlichkeit ist eine Qualität Gottes, die jeder dauerhaft besitzt und zu allen Zeiten ausdrückt.

Über den Zerstörungen durch die Flut steht Gottes Zusage von Wiederaufbau und Erneuerung. Deshalb bringt Gebet, das zuversichtlich die zärtliche Gegenwart und Macht Gottes bekräftigt, den Bedürftigen Trost, Mut und Kraft. Es veranlasst den Fluss von Hilfeleistungen. Es führt zu richtigen Lösungen für die Einzelnen. Es regt die Verantwortlichen zu inspirierten Varianten an, wie man künftige Überschwemmungen mildern und ihnen wirkungsvoller vorbeugen kann. Und es erneuert die Geschäftstätigkeit und bringt neue Gelegenheiten für Erwerbstätigkeit hervor.

Die Macht solchen Gebets sollte nicht unterbewertet werden. Gebet ist machtvoll und wirksam. Ich habe oft mit Leuten gebetet, die harte Zeiten durchgemacht haben. Selbst wenn sie weit entfernt von mir wohnten, hat das nicht verhindert, dass sie die heilende Macht von Gottes Wahrheit erlebten. Ihre Bedürfnisse wurden gestillt und Lösungen gefunden. Und deshalb kann jeder, der gerade diesen Artikel liest, Unterstützung durch Gebet gewähren. Ganz gleich, wo Sie leben, Ihre Gebete für die Bestrebungen zum Wiederaufbau für jene, die noch im Flutunglück von Queensland gefangen sind, sind unschätzbar.

Es ist nicht zu spät, diese Unterstützung durch Gebet zu leisten. Gottes zärtliche Liebe und allumfassende Fürsorge für die Flutopfer werden die Betroffenen stärken. Es wird die Hoffnung auf Erholung bestärken, ihre Widerstandsfähigkeit aufrechterhalten und ihre Erwartung untermauern, dass aus Verlust sogar eine bessere Art zu leben erwachsen kann. Es hilft, das Denken zu erheben, und lässt die Menschen in der Zuversicht auf eine neue und strahlendere Zukunft vorwärtsgehen.

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Der Herold der Christlichen Wissenschaft ist dazu da, die gute Nachricht zu verkünden, daß Gott tatsächlich Himmel und Erde erfüllt. Als „Herold“ trompetet er die herrlichen Tatsachen des Lebens hinaus — er bringt die Botschaft von der Schönheit und Unschuld des geistigen Universums Gottes. Diese Tatsachen *müssen* berichtet werden. Und wenn freudig, mutig und mit Überzeugung über sie berichtet wird, heilen sie. Sie erlösen. Sie erquicken das Leben.

Mary Metzner Trammell, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Januar 1996

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