
Zeugnisse
Die Christliche Wissenschaft kam in unser Heim, als wir Kinder noch ganz klein waren. Meine Mutter erwartete gerade die Ankunft eines andern Kindes, und der Arzt hatte ihr gesagt, daß die Geburt gefährlich sein würde, und daß das Kind nicht lebendig zur Welt kommen könnte.
Seit über sechzehn Jahren hat unsere Familie die umgestaltende und erneuernde Kraft des Christus, der W ahrheit, empfunden. Während der Zeit haben Harmonie, Frieden, Freude und Inspiration die Disharmonie, Verwirrung, Trostlosigkeit und Eintönigkeit vertrieben.
Mit einem Herzen voll tiefer Dankbarkeit gegen unsern Vater-Mutter G ott möchte ich hiermit meinen Dank aussprechen für die Segnungen, die mir durch eine Kenntnis der Christlichen Wissenschaft zuteil geworden sind. Ich war sechs Jahre alt, als meine Mutter infolge von Schwindsucht dahinschied.
Seit mehreren Jahren hatte ich an zeitweiser Blindheit gelitten, die einem Leiden zugeschrieben wurde, welches von den Ärzten Trachom genannt wird. Diese Anfälle waren sehr schmerzhaft, und das Sonnenlicht schien unerträglich zu sein.
Mit einem Herzen voller Dankbarkeit gegen G ott und Mary Baker Eddy schreibe ich dieses Zeugnis über die wunderbare Heilung, die durch die Anwendung der Christlichen Wissenschaft in unserem Heim stattfand. Mein Sohn muß in dem Laden, wo er arbeitet, eine elektrische Säge und Fleischhackmaschine benutzen.
Ich hörte zum ersten Mal von der Christlichen Wissenschaft im Jahre 1923, als ich in Bulawayo in Südrhodesien lebte. Bei mir war es in der Tat einer dieser Fälle, wo die „Not am höchsten“ ist und „Gottes Hilfe am nächsten“, denn alle Übel unter der Sonne schienen mein Los zu sein.
Als das christlich-wissenschaftliche Lehrbuch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“, das Hauptwerk unserer Führerin Mary Baker Eddy, mir gegeben wurde, las ich das schöne erste Kapitel über das Gebet und nahm seine Lehren ohne Vorbehalt an. Ein anderes Mal las ich etwa eine Stunde lang an verschiedenen Stellen in dem ganzen Buch.
Ich war eine höchst orthodoxe Jüdin, da mein Großvater, zwei Oknel und noch ein anderer Verwandter Rabbiner waren. Aus reiner Unwissenheit war ich eine heftige Gegnerin des Christus, obwohl ich dachte, daß ich den tiefsten Respekt vor den religiösen Überzeugungen anderer Menschen hätte.
Vor über 20 Jahren war ich beständig in ärztlicher Behandlung, bis die Ärzte meinen Fall als unheilbar aufgaben. Ein Freund sagte mir jedoch, daß ich nicht zu sterben brauchte, und daß G ott mich heilen könnte.
Als ich vor über 13 Jahren zum ersten Mal von der Christlichen Wissenschaft hörte, war ich eifrig tätig in einer orthodoxen Kirche. Ich war mit theologischen Vorstudien beschäftigt; denn ich hatte ein großes Verlangen, im Namen Christi zu heilen und wollte medizinischer Missionar werden.