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Als das christlich-wissenschaftliche Lehrbuch...

Aus der August 1952-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Als das christlich-wissenschaftliche Lehrbuch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“, das Hauptwerk unserer Führerin Mary Baker Eddy, mir gegeben wurde, las ich das schöne erste Kapitel über das Gebet und nahm seine Lehren ohne Vorbehalt an. Ein anderes Mal las ich etwa eine Stunde lang an verschiedenen Stellen in dem ganzen Buch. Nicht lange darauf wurde ich augenblicklich von allen Nachwirkungen einer kleinen aber schlimmen Brandwunde geheilt durch eine mühelose Erklärung der Wahrheit in demselben Augenblick, als der Irrtum sich geltend machte.

Kurze Zeit darauf erwachte ich eines Morgens, nachdem ich Behandlung von einem christlich-wissenschaftlichen Ausüber gehabt hatte, vollkommen genesen von einem schweren Anfall von Influenza. Doch was mein Herz besonders mit Freude erfüllte, war die Tatsache, daß ich von der bedrückenden Gewohnheit des Zigarettenrauchens geheilt worden war. Seit langer Zeit hatte ich mich darnach gesehnt und vergebens darum gerungen, von dieser Knechtschaft befreit zu werden.

Ich muß jedoch gestehen, daß ich der Christlichen Wissenschaft nicht treu blieb. In einem Anfall von Zorn nahm ich, nach einem Zerwürfnis zu Hause, die erste Aufforderung zu rauchen an und frönte dann diesem Laster mehr denn je zuvor. Als ich wieder zu mir kam, bereute ich, was ich getan hatte, doch als ich der Versuchung zu widerstehen suchte, fing mich der Versucher mit dem Trugschluß: „Du darfst aber keine Willenskraft gebrauchen; du weißt, daß das Lehrbuch uns dagegen warnt.“ Durch diese Lüge wurde ich gefesselt, bis ich einen christlich-wissenschaftlichen Vortrag besuchte, bei dem der Vortragende die Behauptung aufstellte, daß die Wissenschaft eine Religion des rechten Widerstandes sei. Während mir diese Wahrheit noch in den Ohren klang, als ich den Vortragsraum verließ, war ich nun von neuem von dieser Knechtschaft befreit. Ich war augenblicklich und dauernd geheilt worden.

Diese Wahrheitserklärung ist mir oft von großem Wert gewesen, wenn ich über ihre Bedeutung und das, was unser Lehrbuch tatsächlich über diesen Punkt lehrt, nachdachte. Es heißt dort (S. 490): „Die Christliche Wissenschaft enthüllt Wahrheit und Liebe als die Triebkräfte des Menschen. Der Wille — blind, halsstarrig und ungestüm — wirkt gemeinsam mit Begierden und Leidenschaften. Aus diesem Zusammenwirken entsteht sein Übel.“ Darum mahnt unsere Führerin weislich auf Seite 206: „Die Kraft des menschlichen Willens sollte nur in Unterordnung unter die Wahrheit ausgeübt werden, sonst wird sie das Urteil irreführen und die niederen Triebe entfesseln. Dem geistigen Sinn steht es zu, den Menschen zu regieren.“ Und in der Bibel sagt uns Jakobus: „Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch, nahet euch zu Gott, so naht er sich zu euch.“ Es ist unsere Pflicht, dem Bösen, in welcher Form es sich auch zeigen mag, mit aller uns zur Verfügung stehenden Macht zu widerstehn; denn dann wirkt der Wille nicht gemeinsam mit Begierden und Leidenschaften, sondern er wird in Unterordnung unter den göttlichen Willen oder das Gesetz Gottes ausgeübt — und nur Gutes kann daraus hervorgehen.

Für die vielen Segnungen, welche die Christliche Wissenschaft in mein Leben gebracht hat und immer noch bringt, bin ich unserer geliebten Führerin, Christus Jesus und Gott, dem Geber aller guten und aller vollkommenen Gabe, immer dankbarer.—

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