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Unsern Beweis erbringen

Aus der August 1927-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Oft hört man sagen, jemand erbringe seinen Beweis nicht, oder man läßt sich wohl einflüstern: Mein Beweis gelingt mir nicht. Ist dies aber immer wahr? Ist das, was nicht zustande kommt, vielleicht nicht ein bestimmtes Ergebnis, das man sich selbst vorgezeichnet hat, und ist gerade dieses unbedingt der wirkliche Beweis? Es kann sein, daß Mangel an den Gütern dieser Welt—an Geld oder an materiellen Besitztümern—Anspruch auf Wirklichkeit erhebt, und daß der Schüler kaum fähig scheint, standzuhalten, daß vielleicht eine körperliche Unfähigkeit nicht mit der erwarteten Schnelligkeit weicht, oder eine häusliche Verwirrung sich nur langsam zu entwirren scheint.

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Die Mission des Herold

Jeder einzelne Herold enthält die gute Botschaft, dass der Mensch als die Widerspiegelung Gottes vollkommen ist und dass er in seinem wahren Wesen eine geistige Idee ist und nicht eine an einen bestimmten Ort gebundene sterbliche Persönlichkeit. Der Herold offenbart denen, die ihn lesen, ihre Fähigkeiten, ihre unbegrenzten Möglichkeiten sowie ihre Freiheit und ihren Adel als Kinder Gottes.

– Mildred W. Willenbrock, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1963 

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