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[Urtext in deutscher Sprache]

Im Sommer 1946 lernte ich die Christliche Wissenschaft...

Aus der Mai 1951-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Im Sommer 1946 lernte ich die Christliche Wissenschaft kennen, nachdem ich fünfundzwanzig Jahre lang immer mehr oder weniger krank gewesen war. In dem folgenden Jahr gewann ich einen vollständig neuen Ausblick.

Anfang Januar 1943 verrenkte ich mir durch einen Sturz die rechte Hüfte. Ich mußte mich ins Spital begeben, und während meines dortigen Aufenthaltes stellte sich eine schmerzhafte Hüftgelenkentzündung ein, welche — trotz medizinischer Behandlung — nicht besser werden wollte. Nach drei Monaten entließ man mich, aber ich konnte kaum auf den Füßen stehen. Wenn ich mich bewegen wollte, empfand ich große Schmerzen. Die meiste Zeit verbrachte ich im Bett. Jede Woche ein bis zwei Mal besuchte ich den Arzt. Der Weg zu ihm führte an der hiesigen Zweigkirche vorüber. Meine Hilfe suchte ich bei den Ärzten und gewahrte nicht, wie nahe die wahre Befreiung auf mich wartete. Doch wenn die Not am größten, ist Gottes Hilfe am nächsten. Das durfte ich auf wunderbare Weise erfahren.

Eine liebe Bekannte machte mich auf die Christliche Wissenschaft aufmerksam. Sie brachte mir das Lehrbuch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy. Schon allein durch das Lesen im Lehrbuch milderten sich die Schmerzen, und ich konnte wieder ziemlich gut gehen Dadurch gewann ich soviel Vertrauen, daß ich hoffen durfte, ganz gesund zu werden.

Ich setzte mich mit einer Ausüberin der Christlichen Wissenschaft in Verbindung. Dank ihrer treuen Unterstützung wurde ich innerhalb fünf Tagen von dem Hüftleiden geheilt. Alle Schmerzen waren gewichen, und ich konnte meine Beine wieder völlig normal gebrauchen. Mit zunehmendem Verständnis wurde ich unter der Obhut der Ausüberin auch von chronischer Verstopfung und von einem Ohrenleiden geheilt. An diesen Beschwerden hatte ich jahrelang gelitten. Heute erfreue ich mich guter Gesundheit.

Mrs. Eddy bin ich von Herzen dankbar, daß sie der Welt die Christliche Wissenschaft offenbarte. In Dankbarkeit gedenke ich auch der lieben Ausüberin und ihrer liebevollen Unterstützung.—

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