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[Urtext in deutscher Sprache]

Ich bin außerordentlich dankbar, daß ich...

Aus der November 1963-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Ich bin außerordentlich dankbar, daß ich die Christliche Wissenschaft [Christian Science] als junges Mädchen kennenlernen durfte. Damals betete ich täglich, Gott möge mich zu solchen Menschen führen, die mir einen geistigen — einen klaren — Begriff von Ihm und Seiner Schöpfung geben könnten. Mein Gebet wurde erhört, denn ich kam ganz offensichtlich durch Gottes Führung nach Berlin, um für meine damals gelähmte Tante, eine Christliche Wissenschafterin, zu sorgen.

Ich lebte zu jener Zeit in Lettland. Wie viele andere mußte auch ich nach dem Ersten Weltkrieg lange auf ein Einreisevisum für Deutschland warten. Jedoch ließ ich den Mut nicht sinken. Ich dachte, wenn es Gottes Wille sei, daß ich in Berlin Aufklärung erhielte, so würde ich durch Seine Führung dorthin kommen. Und so geschah es auch.

Durch meine Tante lernte ich die Christliche Wissenschaft [Christian Science] kennen. Nachdem ich das Buch „Wissenschaft und Gesundheit“ von Mary Baker Eddy von Anfang bis zu Ende durchgelesen hatte, war ich überzeugt, daß diese Wissenschaft der Tröster ist, der uns zur Wahrheit leiten wird. Es war eine große Freude, die christlich-wissenschaftliche Sonntagsschule noch drei Monate bis zur Vollendung meines 20. Lebensjahres besuchen zu können.

Meine Tante wurde durch christlich-wissenschaftliche Behandlung geheilt, und sie ist heute bei guter Gesundheit und betreut ihren Großneffen.

Nach einiger Zeit hatte ich die erste Gelegenheit, die heilende Kraft der Christlichen Wissenschaft [Christian Science] zu beweisen. Als Mitglied eines Turnvereins nahm ich Turnunterricht. Alljährlich veranstaltete der Verein ein großes Fest. An einem kalten Wintertag kurz vor dem Fest, als ich auf dem Wege zu einer lieben Bekannten war, fühlte ich plötzlich heftige Schmerzen in meinem Knie, so daß ich nur mit großer Mühe ihr Haus erreichte. Während wir uns über die Christliche Wissenschaft [Christian Science] unterhielten, verging der Schmerz, doch auf dem Heimweg wurde er noch ärger als vorher.

Am nächsten Tage studierte ich eifrig die laufende Lektionspredigt mit dem Thema „Wahrheit“ aus dem Vierteljahrsheft der Christlichen Wissenschaft. Trotz meiner ernsten Bemühungen, die Unwirklichkeit und Machtlosigkeit dieser Annahme des sterblichen Gemüts zu beweisen, wich sie nicht. Ich setzte jedoch mein ganzes Vertrauen auf die unumschränkte Macht der Wahrheit, denn ich wußte bestimmt, daß sie mich frei machen würde.

Am Tage der Aufführung brachte mich eine Pferdedroschke zur Turnhalle. Im Umkleideraum war ich von Frohsinn und Heiterkeit umgeben, so daß ich mein Knie ganz vergaß. Beschwingt und mit ungewohnter Leichtigkeit führte ich die Übungen aus, und wir ernteten begeisterten Applaus. Als ich dann wieder im Umkleideraum war, wurde mir bewußt, daß ich geheilt war. Meine Freude und Dankbarkeit für diese Heilung waren unbeschreiblich groß. Der Schmerz ist nie wieder aufgetreten.

Im Laufe der folgenden Jahre habe ich zahlreiche Erfahrungen sammeln dürfen, indem ich die Regeln dieser Wissenschaft auf jedes aufkommende Problem mit gutem Erfolg anwandte. Durch meine eigene geistige Arbeit wurde ich in verhältnismäßig kurzer Zeit von rheumatischen Schmerzen in der Schulter und im Kopf befreit. Ferner erlebte ich allein durch geistige Arbeit im Sinne der Christlichen Wissenschaft [Christian Science] Heilungen von einem Kropf und von Grippe. Auch ein Knochenbruch in meinem Fuß wurde schnell geheilt.

In dankbarer Verehrung gedenke ich Christi Jesu und unserer geliebten Führerin Mrs. Eddy, die uns den wahren, geistigen Sinn der Bibel erschlossen hat. Täglich freue ich mich, ein Mitglied Der Mutterkirche zu sein, die mit ihren mannigfachen Unternehmungen ein Segen für alle Anhänger dieser Wissenschaft ist. Für Klassenunterricht sowie für alle Zeitschriften unserer großen Bewegung bin ich ebenfalls sehr dankbar. —

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