Ich bin sehr dankbar für die vielen Heilungen und Segnungen, die mir und meiner Familie durch die Christliche Wissenschaft [Christian Science] im Laufe der Jahre zuteil geworden sind. Meine Frau und ich wurden mit ihr bekannt, als eins unserer Kinder einer Heilung bedurfte. Als der Junge ungefähr acht Jahre alt war, wurde er krank und konnte nicht mehr gehen. Seine Krankheit wurde als rheumatische Gelenkentzündung diagnostiziert. Er wurde viermal operiert, aber dann sagten uns die Ärzte im Krankenhaus, daß er niemals mehr würde gehen können, und zu diesem Zeitpunkt wandten wir uns dieser Religion zu.
Ich hatte überhaupt keine Kenntnis von ihr, aber meine Frau besaß das Buch „Wissenschaft und Gesundheit“ von Mary Baker Eddy, das ihr als Hochzeitsgeschenk gegeben worden war. Das Buch war jedoch seit dem Tage, an dem sie es erhielt, nicht aufgeschlagen worden. Meine Frau hatte ihre Verwunderung über die Art dieses Geschenks ausgedrückt, aber die Geberin hatte dazu bemerkt, daß vielleicht einmal eine Zeit kommen würde, in der wir es gebrauchen könnten; und wie recht hatte sie!
Wir besuchten dann einen Gottesdienst in einer Zweigkirche Christi, Wissenschafter, und waren von der Freundlichkeit, mit der wir willkommen geheißen wurden, und von der ganzen Atmosphäre beim Gottesdienst sehr beeindruckt. Später besuchten wir einen Vortrag über die Christliche Wissenschaft, und von der Zeit an waren wir von den Lehren der Wissenschaft überzeugt und wandten sie bei der Lösung unserer Probleme an. Wir baten eine Ausüberin um christlich-wissenschaftliche Behandlung für unseren Sohn.
Bevor wir den Jungen aus dem Krankenhaus genommen hatten, fuhren meine Frau und ich eines Tages im Zuge, und ich las eine der christlich-wissenschaftlichen Zeitschriften. Dabei erkannte ich ganz klar, daß mein eigenes Denken berichtigt werden müßte, wenn ich unserem Kind helfen wollte. Ich hatte viele Jahre hindurch sehr stark geraucht und war ein Sklave dieser Gewohnheit geworden. Es wurde mir klar, daß ich nicht Gott und dem Mammon dienen konnte, und ich bin dankbar, sagen zu können, daß ich von dem Wunsch zu rauchen augenblicklich geheilt wurde, und diese Heilung ist von Dauer geblieben.
Ungefähr um dieselbe Zeit, als ich von der Gewohnheit des Rauchens geheilt wurde, verrenkte ich mir sehr böse den Fuß, als ich eines Sonnabendnachmittags von der Arbeit kam. Als ich zu Hause war, konnte ich meinen Fuß nicht aufsetzen; meine Frau telefonierte daher einer Ausüberin, die bereit war, mir zu helfen. Am nächsten Tag konnte ich einen Vortrag über die Christliche Wissenschaft besuchen, und am Montag ging ich vollständig frei wieder zur Arbeit.
Der Zustand unseres Sohnes besserte sich nicht sehr schnell, und es dauerte ungefähr ein Jahr, bis er mit Hilfe von Krücken gehen konnte. Aber die Besserung schritt voran, und nach mehreren Jahren konnte er die Krücken gänzlich ablegen. Er hat jetzt eine gute Stellung und führt ein normales, tätiges Leben. Ich bin für die hingebungsvolle Hilfe, die unser Sohn von der Ausüberin erhielt, tief dankbar, ebenso für die Liebe, die unsere Freunde uns während seiner Krankheit entgegenbrachten.
Ein andermal hatte unser ältester Sohn eine Heilung von einem schmerzhaften Abszeß unterm Arm. Er bat eine Ausüberin um Hilfe durch Gebet, und in weniger als zwei Stunden öffnete sich der Abszeß und heilte in kurzer Zeit.
Für Mitgliedschaft in Der Mutterkirche und für das Vorrecht, in einer Chrstlich-Wissenschaftlichen Vereinigung aktiv mitzuarbeiten, bin ich sehr dankbar. Ich bin dankbar für alle Einrichtungen der christlich-wissenschaftlichen Bewegung und für die vielen Segnungen, die ich durch den Klassenunterricht erhielt. Ich bete um Kraft und Führung, daß ich mich in meinem Leben des Guten, das ich empfangen habe, würdig erzeigen möge und daß ich auch anderen erfolgreich dienen und ihre Lasten erleichtern möge. — Carlisle, Cumberland, England.
