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Die Pflichten eines Mitglieds Der Mutterkirche

[Urtext in französischer Srache]

Aus der Juli 1967-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Im Alten Testament finden wir die von Jesaja berichteten Worte des Herrn: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja ihr sollt an Jerusalem ergötzt werden.“ Jes. 66:13; Im allgemeinen hatten die Religionen diese mütterliche Seite der Gottheit wenig beachtet, bis Mrs. Eddy die Religion der Christlichen Wissenschaft gründete.

Die Kennzeichen mütterlicher Liebe sind Reinheit und Beständigkeit, zwei Attribute Gottes. Und nichts ist natürlicher, als eine Parallele zu ziehen zwischen dieser Liebe und der Fürsorge Der Mutterkirche, Der Ersten Kirche Christi, Wissenschafter, in Boston, Massachusetts, für ihre Kinder — ihre Mitglieder. In beiden Fällen finden wir die gleichen Elemente von Sanftmut, Mitgefühl, Zuneigung und Liebe.

Jeder Anhänger der Christlichen Wissenschaft ist es sich selbst schuldig, Mitglied Der Mutterkirche zu werden. Wenn er das tut, übernimmt er freudig die ihm zukommenden Pflichten und geht daran, sie tatkräftig zu erfüllen.

Im Handbuch Der Mutterkirche legt Mrs. Eddy die Rechte und Pflichten eines Mitglieds Der Mutterkirche fest. Zu diesen gehören gewisse moralische, geistige und finanzielle Verpflichtungen.

Die moralische Verpflichtung besteht in der Pflicht eines jeden Mitglieds, gesunden moralischen Maßstäben gemäß zu leben, Gutes zu tun und Böses zu meiden. Dazu gehört, so zu leben, daß wir anderen tun, wie wir wollen, daß sie uns tun sollen, und Jesu Gebot zu befolgen: „. .. daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe.“ Joh. 13:34;

Die geistige Verpflichtung liegt auf der Basis der Hingabe. Sie erfordert eine Form von Selbstregierung. Im Kirchenhandbuch wird uns gesagt: „Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen oder Handlungen der Mitglieder Der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen.“ Kirchenhandbuch, Art. VIII Abschn. 1;

Die finanzielle Verpflichtung besteht im Zahlen der jährlichen Kopfsteuer. Von Anfang an, im Jahre 1893, betrug sie nicht weniger als einen Dollar.

Selbst wenn wir jeden Tag im Verhältnis zu unserem Verständnis unsere Pflicht als Christliche Wissenschafter erfüllen, tun wir es dann in dem Bewußtsein, daß wir Mitglieder Der Mutterkirche sind, in dem Bewußtsein, daß wir zu der Familie derer gehören, die sich entschlossen haben, Gott im Geist und in der Wahrheit anzubeten und somit von neuem — im Verhältnis zu unserer Hingabe — die Werke unseres Meisters, Christus Jesus, zu vollbringen?

Wenn wir unser Bewußtsein individuell vergeistigen, werden wir unsere Gedanken und Handlungen prüfen, um zu sehen, ob sie wahrlich die göttliche Liebe widerspiegeln, deren Aufgabe es ist, zu segnen und Harmonie zu bringen, und nicht, „das zerstoßene Rohr“ zu zerbrechen oder „den glimmenden Docht“ auszulöschen.“ Jes. 42:3; Wir werden das Kommen des Reiches Gottes ersehnen. Wir werden bestätigen, was unsere geliebte Führerin Mrs. Eddy lehrt: „Die Christliche Wissenschaft bringt Wahrheit und ihre Allerhabenheit, allumfassende Harmonie, die Ganzheit Gottes, des Guten, und die Nichtsheit des Bösen ans Licht.“ Wissenschaft und Gesundheit, S. 293;

Eine weitere wichtige — und nicht die letzte — Verpflichtung eines Mitglieds Der Mutterkirche (dann wir werden niemals gänzliche alles dessen enthoben, was wir unserem Vater-Mutter Gott und auch Der Mutterkirche schulden) ist, gründlichst zu überlegen, was für ein außerordentliches Vorrecht wir haben, Mitglied Der Mutterkirche zu sein. Lassen Sie uns nur einen Augenblick die Lage überdenken, in der wir wären, wenn es keine Mutterkirche gäbe. Da wir nicht in den religiösen Gemeinden bleiben könnten, deren Glaubensbekenntnisse und Zeremonien wir als überholt hinter uns gelassen haben, würden wir außerhalb in einer Art von Isolation bleiben müssen. Für die meisten von uns ist es tatsächlich eine Tätigkeit Der Mutterkirche gewesen, durch die wir Anhänger der Christlichen Wissenschaft geworden sind. Die Muterkirche und ihre Zweige waren die Voraussetzung, und wir sollten dankbar sein, daß sie durch Mrs. Eddy gegründet wurden.

In einem großen industriellen Betrieb haben jeder Arbeiter, jede Maschine, ja selbst der kleinste Schalter ihre Bedeutung in der allgemeinen Arbeit. Dem Arbeiter, der ein sehr kleines Teilstück herstellt, mag diese Arbeit langweilig erscheinen, und doch ist sie unerläßlich. Aber das Mitglied Der Mutterkirche, das das Wirken des Christus in den menschlichen Angelegenheiten wahrnimmt und versteht und das seine Pflichten als Mitglied erfüllt, ganz gleich, wo es steht, weiß — oder sollte wissen —, daß es als ein wesentlicher Teil Der Mutterkirche zu der Fortdauer dieser Einrichtung beiträgt, von der unsere Führerin sagt: „Von Anfang bis Ende schien Die Mutterkirche Kennzeichen und Schatten des Kampfes zwischen dem Fleisch und dem Geist zu sein, eben jener Schatten, dessen Substanz der göttliche Geist ist, der die größte moralische, physische, zivile und religiöse Reform, die die Welt je gekannt hat, gebieterisch vorantreibt. Mit den Worten des Propheten gesagt: ‚Der Schatten eines großen Felsen im trockenen Lande.´“ Pulpit and Press, S. 20.

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