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[Urtext in schwedischer Sprache]

Viele Jahre lang hatte ich eine Stelle als...

Aus der Juli 1967-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Viele Jahre lang hatte ich eine Stelle als Gymnastik- und Sportlehrerin inne, die weit mehr verlangte, als es gewöhnlich in solchem Beruf der Fall ist. Und außer meiner Hausarbeit und der Pflege eines großen Gartens hatte ich drei Söhne ganz allein großzuziehen. Als ich diese Arbeit aufnahm, erklärte mir ein Arzt anläßlich einer Pflichtuntersuchung, daß ich ein Herzleiden hätte. Doch durch die Vergeistigung meines Denkens und das Vertreiben der Furcht, die es möglich machen, die menschlichen Annahmen wie Erschöpfung, Überanstrengung, Alter und andere negative Eigenschaften auszuschalten, erhöhte sich meine Vitalität, und der Zustand meines Herzens besserte sich im Laufe der Jahre sehr. Diese Besserung wurde auch vom Betriebsarzt festgestellt, der die Aufzeichnungen über die Untersuchungen machte, denen ich mich im Laufe der Jahre zu unterziehen hatte.

Eines Tages traten derart heftige Schmerzen in meinem Rücken auf, daß es mir unmöglich war, auf dem Rücken zu liegen, nicht einmal für kurze Zeit. Dies wiederholte sich drei Nächte lang. Tagsüber war ich an meinem Platz und versah meine Pflichten verhältnismäßig frei von Schmerzen, weil meine Gedanken dann nicht soviel Gelegenheit hatten, sich mit dem Körper und seinem Zustand zu befassen. Mrs. Eddy bestätigt dies, wenn sie auf Seite 261 des Lehrbuchs Wissenschaft und Gesundheit sagt: „Wenn man sich mit solch intensivem Interesse vom Körper abwendet, daß man ihn vergißt, so erleidet der Körper keinen Schmerz."

Wenn ich nach Hause kam und mein Denken sich wieder auf mich konzentrierte, traten die Schmerzen mit ihrer Forderung, als wirklich und unerträglich akzeptiert zu werden, wieder auf. Ich begegnete dieser Herausforderung mit meinem höchsten Verständnis von ihrer Nichtsheit und der allmächtigen Allheit Gottes, aber da der Irrtum nicht einen Schritt wich, erkannte ich, daß etwas in meiner Lebensweise fehlte. Ich betete inbrünstig zu Gott, mir zu zeigen, was es wäre. Bald wurde ich mir bewußt, daß ich nicht genügend selbstlose Liebe gab, und der aufrichtige Wunsch, diesen unbefriedigenden Zustand zu ändern, erfüllte mich. Dies war wirkliches Gebet, und es wurde fast zur gleichen Stunde erhört.

Das Telefon läutete, und eine sehr furchterfüllte und unglückliche junge Mutter, die Schülerin in der Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft gewesen war, sagte mir, ihr kleiner Sohn ersticke fast an Asthma und leide auch unter einem schweren Bronchialkatarrh. Sie bat mich um Beistand; und trotz meiner eigenen Qual konnte ich ihre Furcht mildern und versprach, ihr zu helfen. Als ich meine geistige Arbeit für das Kind getan und das Krankheitsbild aus meinem eigenen Denken gründlich ausgemerzt hatte, ging ich zu Bett und schlief offenbar sofort ein, „außer dem Leibe ... und daheim ... bei dem Herrn" (2. Kor. 5:8).

Als ich am nächsten Morgen zur gewohnten Zeit erwachte, um zur Arbeit zu gehen, war ich wieder ein freier Mensch; es war, als ob ich aus einem bösen Traum zu dem Licht, dem Leben und der Freude des Tages erwacht sei. Und die Heilung war von Dauer.

Später am Tag erhielt ich die freudige Nachricht, daß der kleine Junge zur gleichen Zeit, als meine Heilung erfolgte, vollständig von akutem Bronchialkatarrh und sogar von dem Asthma, das als chronisch bezeichnet wurde, geheilt worden war. Liebe hatte das Werk vollbracht. Sie hatte befreit und gesiegt. Wie Mrs. Eddy es auf Seite 192 des Lehrbuchs ausdrückt: „Alles, was den menschlichen Gedanken auf gleicher Linie mit selbstloser Liebe erhält, empfängt unmittelbar die göttliche Kraft."

Ich erachte die Christliche Wissenschaft als das größte Geschenk und den größten Schatz meines Lebens. Sie verlieh mir Sicherheit, Freude, Frieden und Gesundheit, die mir niemand nehmen kann. Wie dankbar müssen wir für unsere verehrte Führerin Mrs. Eddy sein, die liebevoll und beherzt genug war, ihre große Entdeckung der Wissenschaft mit uns zu teilen! Ich bin auch für all die Tätigkeiten unserer Bewegung dankbar, die die ganze Menschheit segnen.


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