Als ich mich vor mehr als fünfundzwanzig Jahren auf einer Geschäftsreise befand, besuchte ich als Fremde in einem kleinen Ort einen Vortrag über die Christliche Wissenschaft. Mein Interesse beruhte hauptsächlich auf einer intellektuellen Neugierde, die durch den Widerspruch zwischen den ablehnenden Gedanken über die Christliche Wissenschaft, die ich hatte äußern hören, und der Demonstration der Christlichen Wissenschaft durch Geschäftsfreunde, mit denen ich täglich zusammenkam, erweckt worden war. Die Zeit war gekommen, wo ich mir selbst eine Meinung bilden mußte.
Am Tage nach dem Vortrag kaufte ich mir das Buch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy. Nachdem ich das erste Kapitel über Gebet gelesen und zuvor nicht an körperliche Heilung gedacht hatte, warf ich meinen reichlichen Vorrat an Arzneien weg und war von jeglichem Verlangen danach oder von der Furcht, diese jemals wieder gebrauchen zu müssen, befreit. Einige Jahre lang hatte ich nach einer strikten, ärztlich verordneten Diät gelebt und auch zur Essenszeit Arzneien eingenommen. Die Furcht war beseitigt, und ich konnte wieder normal essen.
Einige Monate nach dieser Heilung war ich von der Notwendigkeit frei, ständig eine Brille tragen zu müssen. Ich merkte, daß ich die Lektionspredigt nicht mehr täglich mit meiner Brille lesen konnte, ohne sie konnte ich sie jedoch lesen. Ich erlangte diese Freiheit, als ich in zunehmendem Maße meine geistige Identität erkannte und akzeptierte.
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