Jedes Hindernis ist ein mentales Hindernis. Die Heilarbeit der Christlichen WissenschaftChristian Science (kr’istjən s’aiəns) zeigt, daß diese Feststellung richtig ist. Ganz gleich, vor welchem entmutigenden Hindernis wir stehen, die Christliche Wissenschaft zeigt, wie wir mit der Wahrheit des Seins wirkungsvoll darangehen können, dieses Hindernis aus dem Weg zu räumen — ja es völlig zu beseitigen. Zunächst aber müssen wir unser Denken prüfen — was wir über Gott und den Menschen wissen.
Einer der ersten Schritte, um ein Hindernis durch etwas Rechtes und Gutes auszutauschen, besteht darin, daß wir Gottes Allmacht erkennen. Gott ist nicht nur allmächtig, sondern auch allgegenwärtig. Folglich gibt es in Gott keinen Widerstand gegen das Gute. Einen Bereich außerhalb Gottes und Seines Ausdrucks, des Menschen und des Universums, gibt es nicht. Das Gute ist niemals verdeckt, ganz einfach deshalb, weil Gott niemals vom Menschen und der Schöpfung abwesend ist.
Dies wurde vor Hunderten von Jahren einmal so treffend bewiesen. Die Bibel berichtet, daß Paulus und Silas ins Gefängnis geworfen wurden, weil sie das Christentum gepredigt hatten. Doch der materielle Stock und die Gefängniszelle hielten sie nicht zurück. Wovon sie frei werden mußten, war die Annahme, daß der Mensch endlich und begrenzt sei. Eine mentale Veränderung war erforderlich. So taten sie denn auch das, was seinem Wesen nach mental ist: Sie beteten. Sie brachten ihr Verständnis von der befreienden Macht Gottes im Lied zum Ausdruck. Und „alsbald wurden alle Türen aufgetan“ (s. Apg. 16).
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