an jenem schrecklichen Tag,
was hätte ich gedacht
und gebetet,
als ich dem Knaben das Brennholz auflud —
meinem einzigen Sohn?
Hätte ich ruhig zu ihm sagen können
(mit dem blanken Opferschwert in der Hand):
„Mein Sohn,
Gott wird sich ersehen
ein Schaf zum Brandopfer“,
in dem festen Vertrauen,
es würde so sein?
Wird nicht oft von uns verlangt,
etwas Liebes aufzugeben
(wenn auch nicht mit Schwert und Feuer),
vielleicht kostbar wie ein einziges Kind —
irgend etwas Tröstliches,
uns noch so nah, doch dem wir längst entwachsen?
Überlassen wir
mit gebeterfülltem Herzen
alles demütig unserem Gott —
ersteigen wir eilends Seinen Berg?
Tun wir es, hören wir
auf jenem Gipfel das Wort der Liebe
und lernen, wie Abraham,
eine neue unschätzbare Lehre.