Auszüge aus dem gleichnamigen Vortrag über die Christliche Wissenschaft, den in Miami, Florida, USA, gehalten hat
nach einem schweren WirbelsturmAls Der Hurrikan Andrew sich dem Süden Floridas näherte, haben viele Menschen gebetet. Auch meine Frau und ich haben das getan. Unsere Gebete waren allerdings kein Flehen zu Gott, sondern wir bemühten uns, besser zu verstehen, daß Gott überall gegenwärtig und immer bei jedem einzelnen ist, der sich bedroht fühlt, und daß Er für ihn sorgt. Wir beteten, um zu erkennen, daß alle wahre Macht allein in Gott, dem Guten, liegt.
Und doch kam der Wirbelsturm. Er richtete schwere Verwüstungen an. Mehrere Menschen wurden getötet, 85 000 wurden obdachlos — von anderen Schäden gar nicht zu reden. Ganz sicher haben viele derjenigen, die obdachlos wurden und schlimme Zerstörungen an Hab und Gut hinnehmen mußten, ebenso wie wir ernsthaft gebetet. Und so könnte man versucht sein zu sagen, Gebet sei wirkungslos geblieben. Andererseits gab es aber auch Menschen, die gebetet haben und deren Häuser und Geschäfte unzerstört blieben. Ergibt das alles einen Sinn? Ist Gebet wertlos? Treibt Gott Vetternwirtschaft? Handelt Er aus reiner Willkür? Oder steckt Gott gar selbst hinter solchen Katastrophen?