Rosenkrieg in der Nerostraße
Unter dieser Überschrift berichtete meine Tageszeitung über einen Rechtsstreit zwischen einem Bauunternehmer einerseits und einigen privaten Bauherren andererseits. Es hat mich sehr nachdenklich gemacht, als ich las, dass, als Folge dieses Streites, der Bauunternehmer letztendlich Konkurs angemeldet hatte und die Bauherren erneut riesige Summen Geld investieren mussten, um mit einem anderen Unternehmer aus ihren »Bauruinen« doch noch Wohnungen zu machen.
Ich kenne die genauen Hintergründe nicht, um beurteilen zu können, ob eine der Parteien das Ergebnis eventuell »verschuldet« oder »forciert« hat. Ich habe lediglich das Resultat gelesen — und alle Beteiligten taten mir leid. Ich frage mich allerdings, ob es wirklich so weit kommen musste? Hätte man das nicht vermeiden können? — Szenenwechsel.