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Gesundheits-Richtlinien, die nicht enttäuschen

Aus der Januar 2008-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Wenn Sie sich extra Zeit genommen haben, im Supermarkt die Etiketten mit den Inhaltsstoffen zu lesen, um ihre Familie gesund zu halten, wenn Sie aufgrund von Warnungen eines Arztes oder von Gesundheitsexperten Ihre Essgewohnheiten mit großem Aufwand geändert haben, wenn Sie fortwährend Gewichtszunahme mit fettarmen Diäten bekämpft haben aus Furcht vor erblich bedingten Vorraussetzungen, sind Sie sicherlich nicht allein.

Und wenn Sie gehofft haben, dass lediglich durch eine Umstellung der Ernährung genug getan war, mögen Sie sich unter jenen befinden, die sich nun von dem Bericht „Fettarme Diäten verhindern laut Studie keine Gesundheitsrisiken” irritiert und entmutigt fühlen könnten. Eine gut aufgemachte staatliche Studie, deren Zweck sein sollte, „weitverbreitete Hypothesen über den schützenden Effekt fettarmer Diäten zu bestätigen", die gegen zwei Arten von Krebs und Herzkrankheiten wirken sollten, stellte fest, dass diese dazu nicht in der Lage sind. (Gina Kolata, The New York Times, 8. Februar 2006)

Dieser und ähnliche Berichte mögen uns mit der Frage konfrontieren: „Und nun?” Wenn Sie stabile Gesundheit suchen, verzweifeln Sie nicht. Es gibt zuverlässige Antworten.

Vor mehr als einem Jahrhundert packte Mary Baker Eddy, die mit langanhaltender Krankheit kämpfte, genau dieses Thema an. Bei ihrer eigenen Suche nach Gesundheit untersuchte sie jedes mögliche und plausible Mittel. Traditionelle Medizin, Diätvorschriften aller Art und alternative Systeme schlugen bei ihr jedoch fehl.

Es war vielleicht kein Zufall, dass ihre tiefe, beständige Liebe zu Gott sie näher an die Bibel und an geistige Lösungen brachte, während menschliche Möglichkeiten wiederholt scheiterten. Mrs. Eddy fand schließlich scheiterten. Mrs. Eddy fand Antworten im Leben, in der Heilarbeit und in den Lehren von Christus Jesus.

Als sie selbst geheilt worden war, vermutete sie, dass das keine einmalige Erfahrung war. Es gab Gesetze, auf denen Jesu Heilungswerk basierte. Als sie die Bibel tiefer erforschte, um deren geistige Botschaft des Heilens zu erkennen, entdeckte sie, dass das, was Jesus getan hatte, immer und immer wieder nachgeahmt, praktiziert und bewiesen werden konnte.

Mrs. Eddy teilte das Gesundheits- und Lebenssytem, das sie entdeckte, der Welt mit. Sie nannte es Christian Science — Christliche Wissenschaft — und schrieb ein Lehrbuch, das diese Gesetze Gottes erklärt. Es heißt Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift.

Sie wandte die anderen Methoden nicht weiter an, mit denen sie experimentiert hatte, weil der Kern ihrer Entdeckung die Erkenntnis war, dass wir keine materiellen Wesen sind, wie es erscheint, sondern vollständig geistig. Folgerichtig rückte ihr Fokus weg von materiellen Heilmitteln, darunter Diät, hin zu dem zuträglichen Einfluss geistigen Schlussfolgerns und Gebets.

Solches Gebet beginnt damit, Gott nicht nur als allmächtig anzuerkennen, sondern auch als unendlich liebevoll und fürsorglich. Es ist nicht das innigliche Bitten, Gott möge bei extremen Situationen der Not in unser Leben eingreifen, sondern es ist vielmehr das Anerkennen, dass wir tatsächlich Gottes Schöpfung sind, die Er fortwährend liebt. Gott ist nicht von unseren täglichen Bedürfnissen entfernt, sondern Er stillt sie. Wir sind untrennbar von ihm.

Diese Ideen können besonders in der Bergpredigt von Christus Jesus gefunden werden, einem wichtigen Fundament der Lehren der Christlichen WissenschaftChristian Science. Darin unterwies der Meister zärtlich: „Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?” (Matthäus 6)

Jesus schlug kein leichtsinniges Verzichten auf tägliche Pflege vor, sondern er versicherte den Menschen vielmehr, dass Gott, das allwissende göttliche Gemüt, unsere Bedürfnisse kennt. Gott garantiert uns Wohlergehen und Gesundheit, wenn wir unser Denken Seinen Gesetzen des Lebens öffnen. Ein entsprechender Satz in Wissenschaft und Gesundheit erklärt es folgendermaßen: „Das göttliche Gemüt, das die Knospe und die Blüte bildet, wird für den menschlichen Körper sorgen, wie es auch die Lilie kleidet; aber kein Sterblicher soll sich in Gottes Regierung einmischen, indem er mit Gesetzen irrender, menschlicher Begriffe dazwischentritt.” (S. 62)

Gebet ist nicht das innigliche Bitten, Gott möge bei extremen Situationen der Not in unser Leben eingreifen, sondern es ist vielmehr das Anerkennen, dass wir tatsächlich Gottes Schöpfung sind, die Er fortwährend liebt.

Eines dieser irrigen Konzepte ist, dass Nahrung eine Macht hat, die uns entweder helfen oder schaden kann. In einer von Mrs. Eddys Erörterungen über Nahrung, Diät und Gesundheit folgert sie klar: „Tatsache ist, dass Speise das absolute Leben des Menschen nicht beeinflusst, und das wird offensichtlich, wenn wir verstehen, dass Gott unser Leben ist.” (ebd. S. 388)

Die Grundlage für diese Aussage ist, dass Gott, Geist, Alles ist. Gott wirkt auf unser Leben, aber Er gibt nur Gutes, niemals Böses oder Bestrafung. Wir sind von ihm geschaffen und wir sind geistig. Wir sind Sein Gleichnis.

Gott teilt Seine Macht nicht mit materiellen Faktoren wie Nahrungsmitteln. Er ist der Erhalter des gesamten Universums.

Gott teilt Seine Macht nicht mit materiellen Faktoren wie Nahrungsmitteln. Er ist der Erhalter des gesamten Universums. Alles über und von uns ist durch dieses All-Gute, Gott, ewiges Leben bestimmt. Indem wir Gott an erste Stelle setzen, sind wir für die Weisheit, Balance und Ordnung empfänglich, die Gott für uns in unseren täglichen Entscheidungen bereithält — das schließt auch das ein, was wir essen und welches Gewicht wir dem beimessen.

Die Botschaft von Gott, die der Menschheit durch Christus Jesus gegeben wurde, gilt für alle Zeiten. Und der Christus, der göttliche Botschafter, verbreitet für uns genau jetzt und immer wieder Gewissheit, Liebe, Sicherheit und Gesundheit. Diese Botschaft vermittelt uns, dass wir keine Furcht hegen müssen, weil Gesundheit eine geistige Qualität ist, sie in der Ausstattung der geistigen Männlichkeit und Weiblichkeit enthalten ist, die Gott in uns begründet hat. Sie ist unabhängig von sich ändernden menschlichen Vermutungen oder Studien. Weil Gesundheit eine Qualität Gottes ist, ist sie nicht variabel.

All die Schwierigkeiten unseres täglichen Lebens, darunter die Dinge, von denen wir meinen, dass wir für sie verantwortlich sind, liegen tatsächlich in Gottes Hand. Jeder von uns hat das Recht, sich an Gott zu wenden, Gott zuzuhören und für Seine gegenwärtige und praktische Pflege empfänglich zu sein. Wir haben sehr wohl einen Beschützer gegen alle Krankheiten. Wahrheit ist dieses Mittel und diese Wahrheit enthüllt uns unsere geistige Einheit mit der göttlichen Liebe. Der uns erhält, ist Gott, und Er erhält uns sicher und gesund. Es gibt nichts, das für Seine Aufmerksamkeit zu gering wäre, noch gibt es etwas Wichtigeres für den liebenden Gott als das Wohlergehen Seiner gehegten Kinder. Wenn wir beginnen, darauf zu vertrauen, werden wir mehr und mehr diese göttliche Pflege sehen und fühlen.

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