
Editorials
Die Christliche Wissenschaft betont, daß das göttliche G emüt ewig ist, ohne Anfang oder Ende, und daß der wirkliche Mensch die geistige Widerspiegelung dieses ewigen G emüts ist. Ob wir das ewige G emüt als unser eigenes G emüt akzeptieren oder nicht, kann an unserer Einstellung zum Alter beurteilt werden.
Unabhängigkeit beruht auf Abhängigkeit. Klingt diese Behauptung widersinnig? Zuerst vielleicht ja; forschen wir aber tiefer, dann sehen wir, daß sich die Unabhängigkeit eines einzelnen Menschen oder einer Nation in einem gewissen Maße stets auf die Abhängigkeit von G ott, dem göttlichen P rinzip, gründet.
Als Antwort auf die Frage: „Was ist der Mensch?“ schreibt Mrs. Eddy unter anderem: „Der Mensch ist Idee, das Bild der Liebe; er ist kein körperlicher Organismus.
Das geflügelte Wort, der Angriff sei die beste Verteidigung, kann irreführend sein, denn es gibt Umstände, wo das Stückchen biblische Weisheit: „Eine linde Antwort stillt den Zorn“ Spr. 15:1; sehr wohl eher gerechtfertigt und erfolgreicher sein mag.
Die Christlichen Wissenschafter schauen nach Symptomen aus, doch diese Symptome sind nicht physisch, sondern mental. Sie sind nicht Symptome von Krankheit, sondern von Gesundheit.
„Und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte.
Ob wir uns darüber im klaren sind oder nicht, der größte Wunsch eines jeden ist, glücklich zu sein. Daß es ein gottgegebenes Recht ist, dieses allgemeine Ziel zu verfolgen, wurde vor nahezu 200 Jahren von den Verfassern der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten anerkannt.
Dies ist das Zeitalter der Vernunft. Die Menschen wollen Beweise haben.
Mit dem ersten warmen Frühlingslüftchen zieht es die Jugend hinaus ins Freie, auf den Sportplatz, hin zu den Sportarten, an denen sich junge Menschen so allgemein beteiligen. Mannschaften werden zusammengestellt, das Training beginnt, und alle Welt scheint von der Erregung des Wettkampfs, den frohen Rufen der Sieger und — um das Bild vollständig zu machen — den Enttäuschungen und Erklärungen der Besiegten erfüllt zu sein.
Wer krank ist, mag große Bereitwilligkeit zum Ausdruck bringen, hörbar oder im stillen von sich selbst in geistigen Begriffen zu sprechen, aber sobald er auf dem Posten ist, mag er die geistigen Begriffe wieder vergessen. In solch einem Falle fehlt der Wunsch, einen materiellen Begriff vom Selbst aufzugeben und die eigene geistige Identität zu erkennen.