
Editorials
In einigen Ländern bemühen sich heutzutage manche Leute intensiv darum, den Prozeß der Verbesserung der Wirtschafts- und Sozialordnung durch sofortige und radikale Veränderungen außerordentlich zu beschleunigen. In einem Geist offener Verachtung haben manche sogar die seit langem respektierten sittlichen Normen der Bibel fallengelassen, die für den geistigen Fortschritt der Menschheit von entscheidender Bedeutung gewesen sind.
Viele Krankheiten entspringen einem Versagen auf dem für die Funktion des Menschen wesentlichen Gebiet, das wir als Liebe kennen. Wenn man anscheinend nicht mehr das Gefühl hat, geliebt zu werden, oder glaubt, keinen Grund zu haben, jemanden zu lieben, oder überhaupt die Fähigkeit verliert, zu lieben, geht etwas im Körper vor sich, das oft, direkt oder indirekt, zu Krankheit führt.
Wenn ein Mensch sich ein Lebensziel setzt, so tut er dies, weil er meint, es verheiße ihm Glück und Erfüllung. Es ist hier wichtig zu erkennen, daß, allgemein gesprochen, das Ziel selbst in großem Maße die Mittel bestimmt, die er benutzt, um es zu erreichen.
Es herrscht allgemein die Auffassung, daß man beim Tabakrauchen seine Gesundheit aufs Spiel setze und daß das Inhalieren von Marihuanadünsten zu mentaler Abhängigkeit führe. Die Christliche Wissenschaft pflichtet der Ansicht bei, daß beide Arten von Rauchen zu bedauern seien; aber ihre Gründe unterscheiden sich von den medizinischen Theorien.
Wenn wir unter dem Wort „Scriptures“ (die Heilige Schrift) in den Konkordanzen zu Mary Baker Eddys Werken nachschlagen, finden wir viele Stellenangaben. Ein Studium dieser Stellen vermittelt uns einen höheren als den akademischen Begriff davon, was es bedeutet, Bibelunterricht zu geben.
Im Jahre 1901 wurde Mrs. Eddy im Verlaufe eines Interviews mit einem Korrespondenten vom New York Herald nach ihrer Einstellung zu modernen materiellen Erfindungen wie der Dampfmaschine und des Telefons gefragt.
Der Bildungsgang hört nicht mit dem Schulabschluß auf. Das ganze menschliche Leben ist eine Zeit des Lernens und Umlernens.
„Den Gedanken falscher Stützen und des materiellen Augenscheins zu entkleiden, damit die geistigen Tatsachen des Seins erscheinen können — das ist die große Errungenschaft, durch die wir das Falsche wegfegen und dem Wahren Raum geben werden. Auf die Weise können wir in Wahrheit den Tempel oder Körper aufrichten, dessen, Baumeister und Schöpfer Gott ist‘.
Nichts ist so ausgesprochen beglückend, befriedigend und gesundheitsfördernd wie das Bewußtsein, in G ott, der immer gegenwärtigen göttlichen L iebe, zu leben. Der Psalmist sang: „Er sättigt die durstige Seele und [füllt] die Hungrigen mit Gutem.
Angesichts des weltweiten Problems der Luft- und Wasserverschmutzung und der Suche nach dringend benötigten Lösungen mögen sehr wohl viele über die Aufforderung in der Überschrift überrascht sein. Sie ist jedoch nichtsdestoweniger ebenso berechtigt wie deutlich.