
Editorials
„ G ott hat dich lieb. “ Wie beruhigend dieser Engelsgedanke ist! Manch ein Herz, das sich in seinem Verlangen, von bedrückender Furcht, Sorge, Krankheit oder Sünde befreit zu werden, im Gebet an G ott wandte, hat in voller Erkenntnis der Liebe G ottes zum Menschen, Seinem geliebten Kind, Heilung gefunden.
Es war ein Kind. Doch sie kamen von weit her, um ihm Ehre zu erweisen.
Dankbarkeit ist nicht nur eine gesellschaftliche Tugend; sie ist ein geistiges Element des Denkens und für die Wohlfahrt der Menschheit wesentlich. In ihrem höchsten Ausdruck ist sie eine Eigenschaft erhobenen Glaubens, durch die die Menschen auf G ott ansprechen, Seine Macht und die göttliche reiche Fülle anerkennen, obwohl sie für das sterbliche Auge noch nicht sichtbar sein mag.
Wir lesen im ersten Schöpfungsbericht in der Bibel: „Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. “ 1.
Es gibt kein einziges Problem, dem die Menschheit heute gegenübersteht, das nicht gelöst werden könnte, wenn die Menschen G ott wirklich liebten. Durch unsere Liebe zu G ott strömt G ottes Liebe zu uns.
Wenn die Christliche Wissenschaft erklärt, die Materie sei in Wirklichkeit leblos, träge, gefühllos, läßt sie die Tatsache nicht unbeachtet, daß gewisse Formen der Materie sehr lebendig, sehr empfindlich zu sein scheinen — vor allem gegen Schmerzen. Ein Beispiel dafür ist der menschliche Körper.
Kann ein Übeltäter gebessert werden? Kann das menschliche Gemüt eines Verbrechers geläutert, mit Gedanken von Wahrheit und Liebe neu ausgerüstet und er selbst in einer Gesellschaft, der er Unrecht zugefügt hat und von deren Gerechtigkeitssinn er verurteilt wurde, rehabilitiert werden? Die Bibel gibt jedem Übeltäter Hoffnung auf Vergebung. Sie läßt G ott sprechen und sagen: „Wenn sich.
Lieber.
Geistige Liebe ist dynamisch, denn sie ist der unmittelbare Ausdruck G ottes, des allmächtigen G emüts oder der göttlichen L iebe. Jede Eigenschaft der L iebe, die wir pflegen und zum Ausdruck bringen, ist „ G ott mit uns“, ja der Beweis unseres Einsseins, oder unserer Einheit, mit dem schöpferischen P rinzip.
Mrs. Eddy schreibt: „Nichts und etwas sind Wörter, die einer genauen Definition bedürfen.