
Editorials
In dem Kapitel „Physiologie“ in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ berichtigt Mary Baker Eddy Irrtümer, die von der Anatomie lange für Tatsachen gehalten wurden. Ein Irrtum, der die Menschheit besonders an der Erlangung von Gesundheit hinderte, ist die Annahme, daß die Tätigkeit des materiellen Körpers in vielen Fällen unwillkürlich sei — nicht bewußt herbeigeführt — und daß man dieser Tätigkeit hilflos gegenüberstehe.
Ein Mann hatte einmal einen Garten mit einen schönen Aussicht auf das Meer. Eines Tages bemerkte er, daß ein kleiner, nicht von ihm gepflanzter Baum begann, ihm den Ausblick, der ihm viel Freude machte, zu versperren.
Der Neujahrstag ist ein passender Zeitpunkt, an Fortschritt zu denken. Viele Menschen sind sich dessen bewußt, daß der Fortschritt der Menschheit aus den vielen von der Materie auferlegten Begrenzungen von einem richtigen Verstehen der Materie abhängig ist.
Von vielen wird das neue Jahr mit dem Gefühl der Erwartung und Hoffnung angetreten — Hoffnung auf größere Möglichkeiten, auf neue Vergnügungen und Freuden. Andern mag das scheidende Jahr nur ein Mahner bedeuten an unvollendete Aufgaben, an aufgegebene Entschlüsse, an Kummer und das Abnehmen der Tage.
Im Geschäftsleben ist es allgemeiner Brauch, über Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen und Bücher jährlich, oder auch öfter, abzuschließen. Dadurch behält der Geschäftsinhaber den Überblick über die Finanzlage seines Unternehmens und über die Höhe seiner Reserven, die ihm zur Begleichung seiner Schuldsumme zur Verfügung stehen.
Jesus erklärte in seiner Unterredung mit den Jüngern am Vorabend vor seiner Kreuzigung (Joh. 14:27): „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.
Kein Sinnbild der W ahrheit ist der Christenheit teurer als der Stern von Bethlehem. Fürsten und Bauern haben diesen Stern besungen, Künstler haben ihn gemalt, Kinder und Erwachsene haben sein Gedächtnis in bunten Festspielen gefeiert und Dichter haben ihn mit ihrer Kunst verherrlicht.
In einem seiner Gleichnisse vergleicht Jesus das Himmelreich mit einer köstlichen Perle. Er erzählt von einem Menschen, der solch eine Perle sah und alles verkaufte, was er hatte, um sie zu erwerben.
Wohl keine Wahrheit, die die Wissenschaft des Christentums entfaltet, ist wichtiger für das Wohlergehen der Menschen als die Offenbarung, daß G ott das G emüt des Menschen ist. Mary Baker Eddy schreibt in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ (S.
Die Dankbarkeit des Christlichen Wissenschafters für G ottes unendliche Segnungen kann an seiner Hingabe an die W ahrheit bemessen werden, an der Demonstration, und nicht an der Beteurung seines Glaubens. Jesus beobachtete einst einige Reiche und eine arme Witwe, wie sie ihre Opfer in den Gotteskasten legten.