
Editorials
Im elften Kapitel des Johannes-Evangeliums wird eine interessante Szene geschildert. Maria und Martha, zwei Schwestern, betrauern ihren Bruder, der gestorben ist.
Die Christliche Wissenschaft allein kann der Menschheit G ott in rechter Weise deuten und so die Grundlage des Denkens und Handelns offenbaren, wodurch die Menschen ausgerüstet sind, sich über all ihre Begrenzungen und die Hemmungen des Bösen und der Materialität zu erheben. Als Jesu Jünger einen epileptischen Knaben zu ihm brachten und fragten, weshalb sie ihn nicht heilen konnten, sagte der Meister ihnen, es sei wegen ihres Unglaubens.
Wenn Kirchenbeamte von den Mitgliedern gewählt oder eine Ernennung vom Vorstand einer Zweigkirche oder Vereinigung getroffen werden soll, so muß die wichtigste Frage immer die bleiben: Ist der Kandidat geistig geeignet für die Aufgabe, mit der er betraut werden soll? Das Hauptziel all derer, die mit Kirchenwahlen und Ernennungen zu tun haben, besteht darin, diejenigen zu erwählen, die durch konsequente Treue gegenüber den Lehren unserer geliebten Führerin Mary Baker Eddy und durch echte christliche Lebensführung aufrichtige Beweise ihrer Tauglichkeit erbracht haben. Nur wenn wir in selbstloser Weise Gedanken und Handlungen dem göttlichen Zweck der Kirche in der Christlichen Wissenschaft weihen, können wir die Wahrheit jener Worte Mrs.
Mary Baker Eddy schreibt im Handbuch Der Mutterkirche (Art. XXIII, Abschn.
Noah war ein frommer Mann. Sein Biograph bestätigt, daß er „mit Gott wandelte“ (1.
Wir lernen in der Christlichen Wissenschaft, daß G ott Seine vollkommene, ewige Schöpfung nie aus den Augen verliert. Er erhält sie fortlaufend im Zustand ununterbrochener Harmonie.
Es wird mitunter behauptet, daß Demut, diese christliche Tugend, ein schwer festzulegender Begriff sei, denn um wahrhaft demütig zu sein, muß man sich dessen gänzlich unbewußt sein. Benjamin Franklin liefert in seiner Selbstbiographie einen seltsamen Beweis für das Ungreifbare dieser Tugend.
Im ersten Kapitel des Ersten Buches Mose (Vers 27) wird erklärt: „Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. “ In Übereinstimmung mit dieser und anderen, ebenso positiven biblischen Darlegungen lehrt die Christliche Wissenschaft, daß der Mensch geistig ist, nicht materiell.
Jesus demonstrierte von früher Kindheit an seine Fähigkeit als ursprünglicher Denker. Er wußte, daß er eine göttliche Mission auszuführen hatte, und er zögerte nicht, der Stimme G ottes zu gehorchen, selbst wenn er die Autorität der Priester und Herrscher anzufechten hatte.
Jeder Neujahrstag regt an zu einem nachdenklichen Vergleich unseres Fortschritts im alten Jahre mit den Hoffnungen und Zielen des neuen Jahres. Die Christliche Wissenschaft definiert Fortschritt als geistiges Wachstum und lehrt uns, wie wir dessen Widerspiegelung der göttlichen Macht erhöhen können.