
Editorials
„So vertrage dich nun mit ihm und habe Frieden; daraus wird dir viel Gutes kommen“ (Hiob 22:21). Damit weist Hiobs Freund Eliphas auf die Regel hin, die, wenn sie im menschlichen Handeln befolgt wird, die unbegrenzte, unbehinderte und unverminderte Natur der geistigen Substanz und Güte G ottes beweist.
Ein bedeutungsvolles Sinnbild, das wir in der Bibel finden, ist das eines „Weibes“. Durch die Christliche Wissenschaft lernen wir verstehen, daß dies in erster Linie die Gattung Mensch versinnbildlicht, das Ebenbild oder die Idee unseres Vater-Mutter G ottes.
Die Geschichte Hiobs, eines wohlhabenden Mannes, wie sie im Alten Testament erzählt wird, hat die Gedanken vieler Bibelkenner zu allen Zeiten beschäftigt. Die Geschichte berichtet, daß der Satan sich von G ott die Erlaubnis ausbat, Hiobs Treue gegen den Allmächtigen auf die Probe zu stellen, indem er den Verlust seines ganzen Besitzes und den Tod seiner Söhne veranlaßte.
Wenn die Suggestionen aufkommen, daß es politische Leeren in gewissen Weltgegenden gebe, eine pekuniäre Leere in den Familienfinanzen oder eine Leere im Herzen wegen dem Verlust oder der Abwesenheit eines geliebten Wesens, dann sollten wir uns daran erinnern, daß es keine Leeren in der göttlichen L iebe gibt. Die L iebe ist G ott, und die L iebe ist niemals abwesend von irgendeinem Ort im Universum G ottes.
Mary Baker Eddy steuert wesentlich zur Überwindung des Bösen bei mit ihrer tiefgründigen Definition von „Wille“ in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ (S. 597).
In Predigt und Kirchenlied und von den Lippen zahlloser Christen in der ganzen Welt werden am Ostermorgen die fröhlichen Worte erschallen: „Er ist auferstanden!“ „Christus ist auferstanden!“ Was bedeutet der Auferstehungsmorgen für den Christlichen Wissenschafter? Er bringt die große Demonstration Jesu zu Tage in dem Beweis, daß der Tod keine Wirklichkeit besitzt, sondern eine Täuschung ist, die als Unwirklichkeit zurückgewiesen werden muß. Seine Auferstehung begründet für alle Ewigkeit die Tatsache, daß der Mensch eine ihm innewohnende Macht über die Annahme besitzt, daß das Leben in der Materie existiert und von der Sterblichkeit beherrscht wird.
Christus Jesus tadelte einst die Pharisäer und Sadduzäer, die ihn aufforderten, ihnen ein Zeichen vom Himmel zu zeigen. Er sagte (Matth.
Wer G ott rückhaltlos und voll Verständnis folgt, kann nichts tun, was ihn in eine gefahrvolle Lage bringen würde. Sich willig den Gesetzen G ottes unterordnen, bedeutet einen beständig wirkenden Schutz gegen Gefahr, Krankheit, Trübsal und Not zu haben.
In all den zunehmenden Verwicklungen des modernen Lebens hat jeder Christliche Wissenschafter eine feste Grundlage, auf der er sicher stehen kann. Er besitzt ein unfehlbares Richtmaß, nach dem er die widerstreitenden Ereignisse und Mißklänge des Tages zu wägen und zu beurteilen vermag.
Als Jesus seine zwölf Apostel aussandte, gab er ihnen die folgende Anweisung (Matth. 10:8): „Macht die Kranken gesund, reinigt die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Teufel aus.