
Editorials
Das unaufhörliche Streben der Menschheit nach Fortschritt ist der Ausdruck des weltweiten Verlangens, immer höhere Möglichkeiten des Guten zu verwirklichen. Je höher der Begriff ist, den jemand von sich selbst hat, desto edler ist die Auffassung von seiner Bestimmung, und dieses Verständnis ist die unmittelbare Folge der Vorstellung, die er von seinem Schöpfer hat.
Der Prophet Elias schalt einmal die Kinder Israel (1. Kön.
In der Nacht des Verrats begab sich Jesus im Garten Gethsemane völlig in G ottes Obhut, und dadurch wurde er befähigt, die Feuerprobe, die die Erfahrung der Kreuzigung für ihn bedeutete, zu bestehen, damit die Menschheit durch sein Beispiel gesegnet würde. Diejenigen, die nach der Kreuzigung an Jesu vorbeigingen, darunter die Hohenpriester, sowie auch die Schriftgelehrten und Ältesten, verspotteten und lästerten ihn.
Ein jeder, der die Entdeckungen der modernen Wissenschaften verfolgt, weiß, daß die Welt ihre Vorstellung von der Materie rasch ändert. Aber die Christliche Wissenschaft erklärt, daß die Materie nichts weiter als die Annahme der Sterblichen ist, und dies muß noch allgemeiner erkannt werden.
Die Heilige Schrift erklärt, daß Elihu zu Hiob sagte (37:23): „Den Allmächtigen aber können wir nicht finden, der so groß ist von Kraft; das Recht und eine gute Sache beugt er nicht. “ Und der Psalmist erklärt bezüglich der Leiden, die zuweilen den Gerechten befallen (34:20): „Der Herr hilft ihm aus dem allem.
Die Christliche Wissenschaft, wie sie von ihrer Entdeckerin und Gründerin Mary Baker Eddy im Lehrbuch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ gelehrt wird, ist die Wissenschaft des Seins. Ihre Ausübung ist die wissenschaftliche Anwendung der Wahrheit des Seins auf die irrigen Vorstellungen vom Sein.
Die Weltlichgesinnten meinen immer, daß Fortschritt seinen Ausdruck in materiellem Gewinn finden müsse. Folglich glauben sie, daß die Menschen daran arbeiten müssen, größere materielle Kraft zu entwickeln, um mit deren Hilfe die Begrenzungen niederzureißen, welche die Materie auferlegt.
Die Grundlage des menschlichen Denkens ist seine Auffassung von Wirklichkeit. Da die Menschheit im allgemeinen Wirklichkeit als materiell ansieht, haben alle Naturwissenschaften sowie alle orthodoxe Theologie die Annahme von materieller Ursächlichkeit und von einem materiellen Weltall, das sich vermutlich selbst verewigt und gleichzeitig selbst vernichtet, gelten lassen.
Der augenblickliche Wettbewerb im Kampf um die Überlegenheit in materiellen Rüstungen führt den Christlichen Wissenschafter zu der Erwägung des Wesens der geistigen Waffen, die dabei helfen werden, die Verheißung zu erfüllen, die bei der Geburt Jesu gegeben wurde (Lukas 2:14): „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!“ Die Waffen des Christlichen Wissenschafters, sowohl zur Vorbeugung als auch zur Verteidigung, sind stets zur Hand und unfehlbar in ihrer Wirkung. Sie veralten niemals.
„Der Herr war nicht im Feuer. “ Diese Versicherung wurde dem Propheten Elias zuteil, als er auf dem Berge vor dem Herrn stand (1.