
Editorials
Allen , die im täglichen Leben Fortschritte machen möchten, gibt Mary Baker Eddy in ihren Schriften viele hilfreiche Anweisungen. Im Handbuch Der Mutterkirche zum Beispiel legt unsere Führerin unter dem Titel „Forderung G ottes“ eine praktische Regel des Verhaltens dar.
Eine christlich-wissenschaftliche Zweigkirche sollte die harmonischste Gruppe von Menschen auf Erden darstellen, da ihre Mitglieder die göttliche L iebe als das P rinzip des Universums anerkennen. In Christus, der göttlichen Idee der Kindschaft, werden alle Menschen als Kinder desselben Vaters erkannt, die alle miteinander in einem harmonischen Ausdruck der L iebe verbunden sind.
Hingebendes Erforschen und Betätigen der Christlichen Wissenschaft ist stets von ununterbrochenem geistigem Fortschritt begleitet. Der Augenschein des fleischlichen oder sterblichen Gemüts ist trügerisch und irrig, und seine Beweisführung wird umgekehrt und widerlegt von der Wissenschaft, welche die Tatsachen der geistigen Existenz enthüllt.
Mary Baker Eddy schreibt in ihrer Botschaft an Die Mutterkirche für das Jahr 1900 (S. 9): „Das zwanzigste Jahrhundert mit seiner Ebbe und Flut des Denkens, wird Denker, Redner und Arbeiter aufrufen, ihr Bestes zu tun.
Wer etwas von der Ausübung der Christlichen Wissenschaft versteht, ist in großer Sorge, wenn er von der wachsenden Tendenz unserer Zeit hört, Hypnotismus zur Heilung von Krankheit oder Linderung von Schmerzen zu benutzen. Der Hypnotismus ist kein wirkliches Heilmittel, denn er beruht auf dem despotischen Gebrauch des menschlichen Willens, der Macht eines menschlichen Willens über einen andern.
Das Reich G ottes ist so natürlich und steht uns so beständig zur Verfügung, wie das Einmaleins, denn es ist immer gegenwärtig. Offensichtlich meinte Jesus, daß es ein Bewußtseinszustand, keine Örtlichkeit sei, denn er sagte (Luk.
In einer Osterbotschaft an Die Mutterkirche vom Jahre 1902 schrieb Mary Baker Eddy (The First Church of Christ, Scientist, and Miscellany, S. 155): „Möge dieser frohe Ostermorgen die Mitglieder dieser lieben Kirche in reinem Frieden, neuer Freude und klarer Erkenntnis des gegenwärtigen Himmels — des Himmels inwendig in uns — und einem erweckten Begreifen des auferstandenen Christus finden.
Christus Jesus tat mehr, als nur zu erklären, daß des Menschen Leben ewig ist; er lebte diese Wahrheit. Er bekundete das wirkliche Leben in seiner Wesenheit und seiner Unzerstörbarkeit.
Zwei Lebensauffassungen werden zu dieser Osterzeit dargestellt: die eine ist erfüllt mit dunklen Schatten, die andere, lebendig mit großem Licht; die eine ist schmerzlich und von Tränen getrübt, die andre offenbart gewaltige Kraft, Leistung und Sieg. Wenn man das Neue Testament liest und über das Leben und die Werke Christi Jesu nachsinnt, so wird man sich des geistigen Lichtes und der Herrlichkeit G ottes bewußt, die in den Werken des Meisters Ausdruck fanden und die Schatten der Materialität völlig verscheuchten.
Eine Allegorie, die die Gerechtigkeit des göttlichen Gesetzes im Gegensatz zu der Ungerechtigkeit des sterblichen Gemüts veranschaulicht, ist am Ende des Kapitels „Die Betätigung der Christlichen Wissenschaftô im Lehrbuch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy zu finden. In dieser allegorischen Gerichtsverhandlung wird beschrieben, wie die sterbliche Annahme Krankheit verursacht, und den mit dem Tode bedroht, der ein sogenanntes Gesundheitsgesetz übertreten hat, um einem kranken Freunde beizustehen.