
Editorials
Eine der größten Lehren der Bibel besagt, daß unser Schutz vor dem Übel von einem unschuldigen Herzen abhängt. David sang: „Mein Schild ist bei Gott, der den frommen Herzen hilft“ (Ps.
Die Christliche Wissenschaft lehrt, daß G ott das allwissende, allsehende und allwirkende G emüt ist, und daß der Mensch, die Idee dieses G emüts, dessen vollkommenes Wissen, Sehen und Wirken widerspiegelt. Daher sieht sich der Gottesmensch nicht der Notwendigkeit gegenüber, Entscheidungen zu treffen.
Erfahrung ist unerläßlich für geistigen Fortschritt, denn Erfahrung allein ist der Prüfstein für das Verständnis der Wirklichkeit. Mary Baker Eddy sagt in ihrem Werk „Miscellaneous Writings“ (Vermischte Schriften, S.
Was würden wir wohl beobachten, wenn es möglich wäre, durch das Himmelreich G ottes zu wandern? Würden wir uns der Materialität, der wechselnden, veränderlichen sterblichen Annahmen mit ihrem Lieben und Hassen bewußt sein? Würden dort Nacht und Kummer. Sünde, Krankheit und Tod herrschen? Nein! Die Christliche Wissenschaft legt dar, daß es im Himmelreich keinerlei derartigen Beweis für die Existenz der Materialität und Sterblichkeit gibt.
Die Christliche Wissenschaft ist eine Religion der Freude. Gesundheit, Frieden, Erfolg und Freude ist der Lohn für einen jeden, der diese Wissenschaft getreulich in die Tat umsetzt.
Der Mensch, G ottes geistiges Bild und Gleichnis, ist der vollkommene, ewige Ausdruck des L ebens. Jede Idee oder Kundwerdung G ottes ist, der Christlichen Wissenschaft zufolge, ebenso endlos wie G ott.
Gewisse Wahrheiten sind grundlegend für christlich-wissenschaftliches Heilen, und alle anderen Wahrheiten gehen von ihnen aus. So finden wir zum Beispiel in dem Werk Mary Baker Eddys „Unity of Good“ (Die Einheit des Guten) die folgende Erklärung (S.
Wer regiert die Welt? Wenn wir einer Anzahl Menschen diese Frage stellen würden, so würden wir zweifellos verschiedene Antworten erhalten. Viele haben heute den Eindruck, daß materielle Macht und menschlicher Wille allerhaben sind, und daß sie G ottes Macht herausfordern und gelegentlich übertreffen können.
Viele Nachfolger Christi Jesu mögen noch nicht die Universalität seiner Lehren begriffen haben. Sie mögen noch nicht ganz verstanden haben, daß der Meister die Gottesverehrung zu einer Sache beständiger Ausführung machte, daß er die Religion von allen nationalen, rassenmäßigen und ritualistischen Elementen befreite und sie in das heilige Bereich des individuellen Bewußtseins brachte.
Christus Jesus , unser Wegweiser, rief einst eine Frau zu sich, die „einen Geist der Krankheit achtzehn Jahre“ lang gehabt hatte (Luk. 13:11).