
Editorials
Hätte Jesus keine Jünger hinterlassen, dann gäbe es heute wahrscheinlich kein Christentum, denn seine getreuen Nachfolger halfen bei der Einführung und Aufzeichnung seiner Lehren und Methoden. Einer Bibelkonkordanz zufolge wird die Bezeichnung „Jünger“ am häufigsten gebraucht „mit Bezug auf alle, die an Christus glaubten; diejenigen, die sowohl zu seinen Lebzeiten an ihn glaubten, wie die, die späterhin der ersten Kirche beitraten.
Für alle, die von Krankheit, Mangel, Furcht und anderen unharmonischen Zuständen bedrängt werden, wäre es gut, sich rückhaltlos an den immergegenwärtigen Vater-Mutter G ott, die göttliche L iebe, zu wenden und den Ausruf des Psalmisten zu wiederholen (Ps. 39:7): „Nun, Herr, worauf warte ich? Ich hoffe auf dich“ (engl.
Das Erdreich muß vergehen, wenn er [Gott] sich hören läßt“, lesen wir im 46. Psalm (Vers 7).
Im Johannes-Evangelium wird berichtet, daß Christus Jesus seine Jünger nach dem letzten Abendmahl um sich versammelte und ihnen unschätzbare geistige Weisungen erteilte. Sein Beispiel, das er mit der Fußwaschung gab, sollte das Wirken des Christentums erläutern, dessen Zweck ist, die Welt von der Materialität zu reinigen.
Der Bericht über die Geburt Jesu mag von vielen Christen für eine der bedeutsamsten Geschichten der Bibel — von manchen sogar für die größte — gehalten werden. Ja, unsere Führerin Mary Baker Eddy empfahl den Christlichen Wissenschaftern, der Geburt Jesu zu gedenken.
Widerstand gegen G ott muß eine Fabel sein, sonst wäre G ott nicht Alles und allerhaben. Die Christliche Wissenschaft offenbart die Allheit G ottes und Seine Allmacht, ebenso wie sie die Vollkommenheit des Menschen, des Ebenbildes G ottes, offenbart.
„ Der König kann kein Unrecht tun“ lautet ein bekannter Lehrsatz der Rechtswissenschaft; er stammt aus der Zeit der weltlichen, unumschränkten Herrschergewalt. Diese Unfehlbarkeitslehre des Herrschers oder der Regierung stellt eine falsche Auffassung der absoluten göttlichen Herrschaft dar, die ausschließlich G ott angehört.
Christi Jesu Leben war ein beständiges Gebet der Liebe zu G ott und der Dankbarkeit für Seine Güte gegenüber Seiner Schöpfung. Als er sich der größten Prüfung in seinem irdischen Wirken näherte — seinem Verrat und seiner Kreuzigung — rief der Wegweiser seine Jünger zusammen, um mit ihnen das Abendmahl einzunehmen.
„Weil wir solches wissen, nämlich die Zeit, daß die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf“, mahnt Paulus in seinem Brief an die Römer (13:11) und fügt hinzu: „(sintemal.
Die Christliche Wissenschaft berichtigt die von der Menschheit gehegte materielle Vorstellung vom Menschen und offenbart den von G ott geschaffenen, den geistigen, idealen Menschen, der G ottes Ebenbild ist. Der Christliche Wissenschafter lernt, sich mit diesem geistigen Menschen zu identifizieren, der mit G ott zusammenbesteht und von seinem Schöpfer unversehrt, sündlos und im Zustand der Vollkommenheit erhalten wird.