
Editorials
Weihnachten ist eine Freudenzeit. Sie weist auf das Kommen des Christus zum menschlichen Bewußtsein hin, und daher ist sie geweiht, heilig in ihrer Bedeutsamkeit.
In der Christlichen Wissenschaft sind „Verständnis“ und „Annahme“ Worte, die mit besonderer Sorgfalt angewandt werden. Der Grund dafür ist, daß sie den Unterschied kennzeichnen, den diese Wissenschaft zwischen dem wirklichen Verständnis von G ott und Seinem geistigen Universum von Ideen und dem bloß menschlichen Zugeständnis ihres Bestehens macht.
Die Mittwochabend-Versammlungen und der Danksagungsgottesdienst in allen christlich-wissenschaftlichen Kirchen der ganzen Welt bieten den Christlichen Wissenschaftern Gelegenheit, für die heilende und erneuernde Kraft der Christlichen Wissenschaft öffentlich Zeugnis abzulegen. Für den Anhänger dieser Religion ist jeder Tag ein Danksagungstag, denn gleich dem Jojachin, dem König von Juda, wurde auch er aus dem Kerker befreit und er „wandelte die Kleider seines Gefängnisses.
Glücklich der Mensch, der durch den geistigen Sinn erkennt, daß das allein wirkliche Herz das große Herz der göttlichen L iebe ist, und daß der Mensch das Bild und Gleichnis G ottes ist. Paulus schrieb (Röm.
Ein bekannter Künstler, der durch Europa reiste, war besonders tief beeindruckt von einer schönen Kathedrale, und er beschloß, eine Radierung von ihr zu machen. Eine Radierung wird hergestellt, indem man Linien oder Striche mit einem spitzen Stichel auf eine besonders präparierte Metallplatte einzeichnet.
Um körperliche Erkrankungen zu heilen, muß man G ottes, des G eistes, Überlegenheit über den Gemütszustand beweisen, der jene Erkrankungen verursacht hat. Durch die Christliche Wissenschaft wird die Allmacht G ottes demonstriert.
Wenn wir uns an G ott wenden, so werden wir uns der Frische und Reinheit bewußt, die in der geistigen Natur des Seins immerdar gegenwärtig sind. Der G ott, der die L iebe ist, ist der G ott, der alles Gute wiederherstellt, und in dem es an nichts Gutem mangelt.
Die Prophezeiung des Jesaja von dem Messias — dem Sohn einer Jungfrau, dessen Namen Immanuel sein sollte — war, daß er „Böses verwerfen und Gutes erwählen“ würde. (Siehe Jes.
Von den Mitgliedern Der Mutterkirche, The First Church of Christ, Scientist, in Boston, Massachusetts, wird erwartet, daß sie untereinander in christlicher Gemeinschaft leben. Sie tun es in Erfüllung des Artikels XI, Abschnitt 3, des Handbuches Der Mutterkirche von Mary Baker Eddy.
Die Christliche Wissenschaft offenbart nur einen Schöpfer und nur eine Schöpfung — Geist und seine geistigen Ideen. Diese Offenbarung ist für alle Menschen von höchster Bedeutung.